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Angebote über Terrassenbau - welchen Aufbau?

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  1. #1

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    Angebote über Terrassenbau - welchen Aufbau?

    Hallo,

    inzwischen habe ich verschiedene Galabauer zur geplanten Terrasse befragt und um Angebote gebeten. Jeder empfiehlt einen anderen Aufbau und bringt Argumente dafür, wie auch gegen andere Varianten.

    Die Terrasse (ca. 35 m2) soll von einer kleinen Mauer aus Naturstein eingefasst werden (Höhe ca. 40 cm). Beim Belag kämen Hartsandstein oder Quarzit mit bruchrauer Oberfläche in Frage. Verlegt werden soll im römischen Verband. Die Terrasse müsste direkt an die Hauswand anschließen, unmittelbar unter den Fenstertüren, die bei uns nicht bis in den Sockel gehen. An der gesamten Hauswand entlang soll deshalb eine Linienentwässerung eingebaut werden, die links und rechts an die Hofeinlaufkästen angeschlossen wird.

    Schon beim Fundament der Mauereinfassung gibt es unterschiedliche Vorschläge.
    Variante 1 - 80 cm Betonfundament
    Variante 2 - 60 cm Betonfundament
    Variante 3 - 20 cm Betonfundament auf 20 cm Betonrecycling
    Wäre letztere Variante ausreichend? Ein 80 cm tiefes Fundament erscheint mir etwas gewaltig. Die flache Mauer hat doch keine großen Kräfte auszuhalten, oder?

    Zwei der drei Firmen wollen eine Betonplatte einbauen.
    Variante 1 - Betonplatte, Dichtschlämme, Drainmörtel, Haftschlämme, Plattenbelag, epoxidharzgebundener Fugenmörtel
    Wasser versickert in den Fugen und wird über die Drainschicht abgeleitet, theoretisch jedenfalls. Für diesen Aufbau wird eine Garantie von 5 Jahren gewährt, für einen Splittunterbau von der gleichen Firma nur 2 Jahre.
    Variante 2 - Betonplatte, Haftschlämme, Plattenbelag, ausfugen mit Mineralgemisch
    Wasser läuft über die Oberfläche ab.
    Variante 3 - Betonrecycling, Splitt-Brechsand-Bettung, Plattenbelag, ausfugen mit Fein- oder Quarzsand
    Was spricht für, was gegen die eine oder andere Variante?

    Vom Gefühl her und im Hinblick auf spätere Veränderungsmöglichkeiten (leichteres Eingreifen, wenn man einzelne Platten nachjustieren oder austauschen will) war ich eigentlich eher für einen Splittunterbau. Aber ist das wirklich nicht so lange haltbar? Müssen die Natursteinplatten dafür dicker sein?

    Müssen an der Anschlussstelle zur Hauswand Folienstreifen (Dichtband) eingebaut werden? Ist neben der Entwässerungsrinne eine Sockelleiste aus Naturstein sinnvoll?

    Gruß und danke,
    Enibas
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  2. Angebote über Terrassenbau - welchen Aufbau?

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    trockenmauer ?

    welcher quarzit ?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Nein, die Mauersteine sollen mit Mörtel verbunden werden.
    Aber ginge denn auch eine "echte" Trockenmauer? Ich hatte bisher immer Bedenken wegen der Haltbarkeit.

    Welcher Quarzit? Keine Ahnung. Meistens haben die Natursteine bei entsprechenden Händlern einfach nur irgendwelche Farbbezeichnungen, die nichts über das Gestein verraten. Welche Unterschiede gibt es denn?

    Gruß, Enibas
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    sicher geht eine echte trockenmauer ......... 40cm mauer und 80 cm fundament ist nicht besonders effektiv....... http://www.brakelmann.de/aussen.html

    die unterschiede sind bei quarziten nicht gravirend
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ok verstanden, Trockenmauer gehen auch richtig groß als Stützmauern.
    80 cm Fundament sind also zu hoch gegriffen. Würdest Du nun Variante 2 oder 3 bevorzugen?
    Was ist mit dem Terrassenunterbau - Betonplatte oder Betonrecycling?

    Gruß, Enibas
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    so ein trockenmäuerchen geht auf schotterfundament

    von betonplatte unter terrasse halte ich nun mal garnichts
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  8. #7
    Themenstarter

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    Habe heute gerade wieder mit dem Galabauer gesprochen, der die 80 cm Betonfundament unter der Mauer für notwendig hält. Sein Argument: Wenn keine frostfreie Gründung erfolgt, kann es durch Setzungen zu Spannungen kommen, was die Fugen reißen lässt. Das würde für mich bedeuten, eine "echte" Trockenmauer wäre durchaus mit einem kleinerem Fundament machbar. Er schlug dagegen vor, Blockstufen aus dem gleichen Material wie die Terrassenplatten (Sandstein) hochkant wie einen Bordstein einzusetzen. Blockstufen sind allerdings vom Materialpreis sicher um einiges teurer als Trockenmauersteine.

    Ist ein Preis von 10.000 EUR für eine 35 m2 Terrasse mit Sandsteinplatten in Splittbettung und Blockstufen als Einfassung ok? Der Anteil der Arbeitskosten (ohne Pauschalen für Maschinen) beträgt ca. 50%.

    Gruß, Enibas
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  9. #8
    Themenstarter

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    Beim Vergleichen der Angebote habe ich festgestellt, dass die Arbeitszeit bei beiden (1. Betonplatte mit Drainmörtelschicht, Mauer aus Mauersteinen ohne Fundament; 2. Unterbau Betonrecycling, Splittbettung, Blockstufen als Bordstein gesetzt) exakt gleich ist. Kann das sein? Der gesamte Material-Preisunterschied liegt bei ca. 1.100 EUR. Das erscheint mir nicht gerade viel.

    Gruß, Enibas
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    einen , der blockstufen als einfassung missbraucht würde ich vom hof jagen ........

    zweimal eine ähnliche leistung (material einbringen und einbauen ) zum ähnlichem preis finde ich in ordnung
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    einen , der blockstufen als einfassung missbraucht würde ich vom hof jagen ........
    Hast Du eine bessere Idee? Zu einem vertretbaren Aufwand (ohne 80 cm tiefes Fundament) bleibt sonst eigentlich nur noch eine Trockenmauer, wo nicht die Gefahr besteht, dass später die Fugen reißen.

    Die Preise sind also grundsätzlich ok?

    Gruß, Enibas
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    palisaden ?
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  14. #12
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    Wandanschluss Terrasse: Abdichtung

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    palisaden ?
    Du meinst, Palisaden senkrecht eingebaut? Mh, eine waagerechte Struktur der Einfassung finde ich irgendwie besser.

    Aber jetzt noch ein anderes Problem: Da unsere Fenstertüren nicht bis in den Sockel gehen, gibt es darunter noch ca. 10 cm Wandfläche mit Stolit QSK verputzt. Wenn die Oberkante Terrasse - wie geplant - direkt unter dem Fensterblech liegt, stoßen Terrassenplatten und Unterbau nicht nur an den Sockel (Dichtschlemme) sondern auch an die Wand. Der organische Putz ist aber nicht für Flächen mit erhöhter Feuchtebelastung geeignet. Wie ist der Wandanschluss herzustellen, um nicht dauerhaft an dieser Stelle ein Feuchtigkeitsproblem zu bekommen? Das erscheint mir sehr wichtig, weil ja das ganze Haus in Holzständerbauweise errichtet wurde, d.h. auch unter Fenstern bzw. Türen befindet sich jeweils ein Holzbalken.



    Der Abstand Oberkante Türrahmen bis Oberkante Fensterblech beträgt etwa 10 cm. Bis zur Oberkante Terrasse könnten es also knapp 15 cm werden. Oder muss ich bei dieser Rechnung die Wasserschlitze im Rahmen berücksichtigen?

    Angedacht war mal eine Linienentwässerung über die komplette Fassadenlänge, dann wurde sie zusammengestrichen auf eine Linienentwässerung nur vor den Türen. Letzte Variante war der komplette Verzicht auf eine Linienentwässerung und Einbau einer Noppenbahn. Das Verfugen soll mit epoxidharzgebundenem Mörtel erfolgen. Da die Fuge an der Hauswand durch die Noppenbahn sicher breiter wird, soll dort evtl. noch eine Alu-Profilschiene angebracht werden. Ich dachte bisher eigentlich, dass die Noppenbahn die Dämmung vor mechanischen Einflüssen schützen soll. Ein Schutz vor steigender Feuchtigkeit wäre mir neu.

    By the way: Die Fensterbleche sind ja nicht für das Betreten geeignet. Sollte ich sie im Rahmen des Terrassenbaus austauschen lassen? Oder kann ich das auch später machen, da sowieso spezielle Naturstein-Elemente angefertigt werden müssen? Bisher habe ich mich davor gedrückt, weil die Dinger ja eingeputzt sind und wer weiß, was für Beschädigungen und wieder neue Probleme beim Entfernen entstehen ...

    Gruß und danke,
    Enibas
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  15. #13
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    Ein Anruf bei Sto ergab, dass der Kunstharzputz bei längerer Feuchtigkeitseinwirkung aufquillt. Darunter hätte eine Abdichtungsmasse (Sto Flexyl) aufgetragen werden müssen.
    Leider erreiche ich dort jetzt niemanden mehr für eine Nachfrage: Lässt sich auch nachträglich noch was machen, Stichwort "hydrophobieren"? Sagt Euch das was?

    Gruß und danke,
    Enibas
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