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  1. #1

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    Sinnvolle Stärke Vollwärmeschutz

    Hallo Zusammen,

    das ist nach passiven Mitlesen mein erster Beitrag im Forum.
    Wir planen im Frühjahr 2010 mit dem Neubau eines freistehenden EFH zu beginnen, morgen ist der Notartermin für das Grundstück.
    Wir planen komplett mit Architekt zu bauen (inkl. Bauüberwachung) und haben ein Architekturbüro im gleichen ort wie das Bauvorhaben.
    Bei der Vorplanung hat der Architekt hinsichtlich Wärmedämmung der der Gebäudehülle davon abgeraten, Übererfüllung zu betreiben. Er hat auf eine Studie der Hochschule Konstanz verwiesen, nach der bei einer Dämmungsstärke des Vollwärmesschutzes von ca. 140mm das Optimum erreicht sei und eine weitere Erhöhung der Stärke des Wärmeschutzes kaum Verbesserungen bringen aber mit starken Kostensteigerungen einhergehe.
    Er wies auch darauf hin, dass die EnEV unter starker Mithilfe der Dämmstofflobby zu Stande gekommen ist.
    Sein Vorschlag ist daher mit einer tragenden Außenwand von 17,5cm und einer Dämmung von 14cm zu arbeiten. Das Mauerwerk sollte hauptsächlich statische Funktionen erfüllen, die Dämmung sollte aus dem Styrodur kommen.
    Er meinte das Geld wäre besser in höherwertige Fenster, Türen und Anlagentechnik einzusetzen.
    Was meinen die Experten hier im Forum zu dieser Sichtweise.

    Viele Grüße

    Michael
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  2. Sinnvolle Stärke Vollwärmeschutz

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  3. #2

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    1. Bitte diese Studie verlinken

    2. Dämmung Styrodur??? Bei welcher Beschichtung?

    14cm in WLG 032 oder weniger können in Verbindung mit dem Mauerwerk und Innenputz schon sehr gute U-Werte im Bereich von 0,21 errreichen.

    Gruß Michael
    Geändert von MichaelG (11.10.2009 um 10:43 Uhr) Grund: doppelt gekonnt
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Zusammen,

    hier zumindewst der Link auf den FAZ Artikel in dem auf die Studie hingewiesen wird.

    http://www.faz.net/s/Rub8E0FC0CD826A...~Scontent.html

    Bzgl. Styrodur, das war eine Vermutung meinerseits, der Archtiket sprach bislang nur von 140mm Vollwärmesschutz.

    Gruß

    Michael
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  5. #4

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    Der erste Zentimeter... Das steht glaub schon im 100-jährigen Kalender. *zwinker.

    Sicher ist man mit steigender Dämmstoffdicke irgendwann in einem Bereich mit dem U-Wert wo die Dämmwirkung und auch die von da ab zunehmende Energieeinsparung unwirtschaftlich werden.

    Grund: man braucht sowieso kaum noch Heizenergie... (Kosten von 20€/Monat für Gas aufs ganze Jahr gerechnet bei einem Bekannten mit einem 2 Jahre alten Holzständerbau...) o.k. er hat auch nen Kaminofen, das Holz ist (fast) umsonst... also doch gut dabei beim CO2-Ausstoß
    Grundsatzdiskussionen sind hier aber ausufern und wenig zielführend.
    Ich würde so etwas nach meinem Bauchgefühl entscheiden.


    Gruß Michael

    Entscheiden muss das jeder für sich alleine
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Dabei wurden insgesamt 1200 Modernisierungsvorhaben an einem Referenzgebäude - einem 1952 gebauten Einfamilienhaus - durchgespielt.

    Der Artikel bezieht sich also auf eine völlig andere Ausgangslage.

    Bei einem Neubau verhalten sich die Kosten etwas anders. Auch ist die Dämmstärke eine Frage der jeweiligen Energiepreise. Einst waren 4 oder 6 cm die wirtschaftlichste Dämmstärke.

    Aber diese Energiepreise wird es nicht mehr geben!!

    pauline
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  7. #6

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    Hallo Homerjaysimpson,
    die sinnvollste Dämmstärke dürfte die sein, die den gewünschten bzw. geplanten U-Wert erreicht. Ob mit (welchem) WDVS oder mit welchem Wandaufbau auch immer hängt von vielen (auch persönlichen) Faktoren ab.

    Aber ganz sicher kann man auch zuviel des Guten tun (s. MichaelG + Archi).

    Gruß Budenzauber
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