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Schlecht gerüttelter Beton (WU) undicht?

Diskutiere Schlecht gerüttelter Beton (WU) undicht? im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Schlecht gerüttelter Beton (WU) undicht?

    Hallo zusammen,

    bitte um Eure Expertenmeinung: Sind die ungleichmäßigen Steinchen in der Betonwand (s. Anhang) normal? Oder kann es an diesen Stellen zu Undichtigkeiten kommen?

    Gesehen haben wir diese Stellen (sind das übrigens sog. Kiesnester?) an der inneren Kellerwand über der Bodenplatte. Die Wand wurde vor ca. 5-6 Wochen gegossen und gehört zu einer weißen Wanne.

    Vielen Dank für Eure Einschätzung!!

    Viele Grüße

    Katharina
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  2. Schlecht gerüttelter Beton (WU) undicht?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Keller bereits verfüllt ???

    haben Sie vielleicht ein Foto das etwas weiter entfernt und etwas tiefer aufgenommen ist ?
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  4. #3

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    Auf den ersten Blick,

    scheint es ein sog. "Kiesnest" zu sein. Wobei wahrscheinlich nicht nur das mangelhafte Rütteln die Ursache zu sein scheint, sondern auch die zu große Schütthöhe des Betons (sollten theoret. nicht mehr als 50cm sein bei WW). Wurde hier mit Betonierschlauch gearbeitet, oder wurde die Pampe einfach von oben in die Schalung fallen gelassen?
    Kann es sein, dass die Bodenplatte feucht ist (erscheint deutlich dunkler als die Wand)? Kann nach 5-6 Wochen eigentlich nicht mehr der Fall sein.
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  5. #4
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    Ein anderes Foto habe ich im Moment leider nicht. Werde morgen versuchen noch eins zu machen.


    Nein, mit Betonierschlauch wurde tatsächlich nicht gearbeitet - alles von oben rein und dann gerüttelt. Interessant zu hören, daß bei WW nicht höher als 50cm eingefüllt werden sollte.

    Als ich ds Foto aufgenommen habe, lag das Auspumpen des Kellers erst wenige Tage zurück. Wielange wieviel Wasser im Keller stand weiß ich leider nicht.

    Welche Auswirkung haben denn solche Kiesnester? Bedeutet das tatsächlich, daß die Wand undicht sein könnte, sprich keine WW mehr wäre?
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  6. #5

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    Ursache ist die,

    dass sich bei sog. Kiesnestern der Beton entmischt hat. D.h. an diesen Stellen ist nur grobkörniges Material vorhanden und keine Körner, welche die Hohlräume zwischen den Grobkörnern füllen. Die Folge daraus, das Gefüge des Betons (Korngerüst) ist nicht mehr dicht genug --> die Gefahr eines evtl. Wassereintritts ist hier besonders hoch.
    Hab´bei mir zu Hause (auch WW) nur mit Betonierschlauch betonieren lassen. Der Unternehmer hat sich zunächst etwas geziert (wollte sich wahrscheinlich die Betonpumpe sparen), blieb ihm allerdings nix anderes über, weil´s auch so ausgeschrieben war.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "geht" natürlich "nur" bedingt

    Stichwort Doppelwände dann wird´s Essig mit dem Betonierschlauch ... "ABER" für grosse Schutthöhen gibt´s auch andere Mittel wie nen Betonierschlauch
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  8. #7
    bauworsch
    Gast

    Bei Doppelwänden

    kann aus meiner Sicht das gezeigte Bild gar nicht erst auftreten. Soooo schlecht liefert wohl kaum ein Plattenwerk seine Doppelwände....

    Somit eher wohl Kellerwände geschalt und in Ortbeton.
    Das dargestellte "Kiesnestchen" ist in meinen Augen kein Grund zur Besorgnis. Es strafen mich bitte alle, die anderer Meinung sind.

    Die Fuge mit dem Anschlußbeton ist eh in den ersten Wochen und Monaten immer naß, egal ob das Wasser drin stand oder steht. Wiederum aus meiner Sicht kein Diskussionspunkt aus der jetzigen Situation.

    Augenscheinlich, jaja es war keiner vor Ort der sich angeschaut hat, gibt es aus somit nach meinem Standpunkt vorerst keinen Handlungsbedarf. Ich mag mich sicherlich irren, aber warten wir bitte noch 4 Wochen ab, lassen die Kellerwand an den im Bild gezeigten Stellen erstmal abtrocknen und reden dann nach dem nächsten großen Regen ( und wenn kein Wasser mehr in den Keller gelangen kann ) im Juni weiter. O.K.?
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  9. #8
    Gast Max
    Gast

    Re: "geht" natürlich "nur" bedingt

    Original geschrieben von Josef
    Stichwort Doppelwände dann wird´s Essig mit dem Betonierschlauch ... "ABER" für grosse Schutthöhen gibt´s auch andere Mittel wie nen Betonierschlauch
    Hallo Josef,

    kannst Du für den mitlesenden Laien mal sagen welche anderen Mittel das sind?

    Könnte mir vorstellen, daß man ein Brett schräg als Rutsche in die SChalung hängt. Nur fraglich, ob die Rutsche zwischen die Armierung passt.
    Bei einem Anschlußbeton sollte das Entmischen eigentlich nicht vorkommen, da das Zeug höchstens mit kleinen Steinen angemacht ist (schätze 1 zu3 mit 0-16)

    Gruß
    Max
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  10. #9
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    Anschlußbeton: 0-8

    auch der entmischt sich, sieht nur nicht so drastisch aus.

    Ich plädiere auch auf ein Übersichtsfoto.
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "nö" auch des mit der Rutsche

    funktioniert so nicht ... Anschlussbeton K2 0-8mm 30cm hoch ... und den Rest dann mit ner 8-16mm Körnung betonieren hat sich in der Praxis dort wo´s nicht anderst geht bewährt.
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  12. #11

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    Lösung?

    @ alle: sollte sich nun doch herausstellen, dass diese Stelle undicht ist (sprich s´Wasser kommt durch), was gibt´s für Lösungen? Stelle "abschlagen" und Saniermörtel (z.B. Pagel) oder evtl. verpressen?
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    Wenns undicht wäre, Packer setzen und mittels Fettpresse verpressen.
    Ist nix ungewöhnliches bei einer WW, kommt immer mal wieder vor, wo gearbeitet wird, passieren Fehler....
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  15. #13
    nutzer
    Gast

    innen oder außen?

    Text Grisu
    "Gesehen haben wir diese Stellen (sind das übrigens sog. Kiesnester?) an der inneren Kellerwand über der Bodenplatte. Die Wand wurde vor ca. 5-6 Wochen gegossen und gehört zu einer weißen Wanne."

    Wieso muss eine innere Kellerwand dicht sein?
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  16. #14

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    Er wird wahrscheinlich die Innenseite der Kellerumfassungswand gemeint haben. Die sollte bei einer WW eigentlich schon dicht sein.
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