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  1. #1

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    Frage Heizungskonzept in der Fast-end-phase

    Unsere Heizung wird ein Waterkotte Sole DS5017 mit 180 Bohrmeter.
    Im ganzen Haus wird Fußbodenheizung verlegt. Frischwasserzubereitung über einen 500l Puffer aus dem ein Durchlauferhitzer (Edelstahlplattentauscher) gespeist wird.

    Bzg. Kühlung habe ich mich gegen die Kühlung über die Fußbodenheitzung entschieden da ich vermute das diese nicht viel bringt.

    Angedacht ist im Sommer den Kältekreis der Wärmepumpe über den Wärmetauscher der Lüftungsanlage zu jagen und die Zuluft zu kühlen.

    Ich hab noch etwas unsicherheit könnt ihr mir hier weiterhelfen?

    1. Steuerung der Fußbodenheizung.
    Es wird nur die Vorlauftemperatur gemessen und nach ihr geregelt.
    Ich meine jedoch irgendetwas mal gelesen zu haben das die Rücklauftemeratur die bessere Messstelle wäre?
    Oder ist Sie nur bei Kühlung über die Fbh erforderlich?


    2. Ist die Kühlung über die Lüftungsanlage sinvoll?
    Was kann man sich davon erwarten? bzw wie kalt ist so etwas durchschnittlich der Kältekreis der Wärmepumpe im Sommer?


    Gruß
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  2. Heizungskonzept in der Fast-end-phase

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  3. #2
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    Ist der Einfall im EnEV Nachweis berücksichtigt ?
    Welche EP-Zahl muss die Anlage einhalten ?

    Die Idee führt zu einer Verschlechterung der Anlagenaufwandszahl ...
    schon mancher EnEV Nachweis kippte durch solche Blitzideen aus den Latschen ...
    Wenn Fördergelder dran hängen ... erst mal die Auswirkungen prüfen


    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    danke für den Hinweis,

    Der Primärenergiebedarf wurde von unserem Architekt ursprünglich mit Pellets gerechnet und lag bei 24kWh/m² Da wir keinen Kontakt mehr mit dem unfähigen Mann wünschen haben wir den Nachweis in den Heizungsvertrag aufgenommen. Es wird also jetzt von ihm ein neuer Nachweis erstellt und nur wenn die Werte io sind wird diese Konzept umgesetzt.

    Aber nochmal was kann man sich von so einer Kühlung erwarten?


    Und wie ist es mit der Reglung der Fbh Vorlauf oder Rücklauf?

    Auf dem Warterkotteprospekt steht :

    Der Mikrocontroler-Regler in der Wärmepumpe optimiert den Heizbetrieb. Dazu wird an der nördliche geschützten Außenwand eines beheizten Wohnraumes regengeschützt ein Sensor angebracht, Aus den Werten des Sensors errechnet die Regelung den Sollwert der Rücklauftemperatur und sorgt so für eine gleichmäsige Raumtemperatur, besser als mit den enpfindlichsten Raumthermostaten möglich ist.

    Gruß
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    Es wird also jetzt von ihm ein neuer Nachweis erstellt und nur wenn die Werte io sind wird diese Konzept umgesetzt.
    Heizungsbauer erstellen normalerweise eine Heizlastermittlung und keinen EnEV Nachweis. Die Heizlastermittlung nach EN12831 bauchst Du sowieso für die Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Heizflächen.
    Der EnEV Nachweis ist auch erforderlich, aber eine ganz andere Geschichte.

    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen

    Aber nochmal was kann man sich von so einer Kühlung erwarten?
    Wie ist das zu verstehen? Ja, es funktioniert, vorausgesetzt es wird richtig gemacht. Ob es ausreicht? Keine Ahnung. Auf jeden Fall mal an so Dinge wie Kondensation denken.

    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    Und wie ist es mit der Reglung der Fbh Vorlauf oder Rücklauf?
    Rücklauf wäre üblich. Das ergibt normalerweise längere Laufzeiten.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen

    Rücklauf wäre üblich. Das ergibt normalerweise längere Laufzeiten.
    Also Rücklauf üblich? und Vorlauf ergibt längere Laufzeiten?
    was ist damit gemeint?

    Warum regelt man die Fbh über den Rücklauf und nicht über den Vorlauf?


    Der Energienachweis wird nicht direkt vom Heizungsbauer gemacht sondern von einem Partner.


    Gruß
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Öhmmm.....
    von Pellets auf WP - kann deftig daneben gehen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7

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    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    Also Rücklauf üblich? und Vorlauf ergibt längere Laufzeiten?
    was ist damit gemeint?
    Nein, die Regelung über den Rücklauf ergibt etwas längere Laufzeiten, unter anderem weil im Rücklauf ja auch die Entnahme durch die Heizflächen direkt enthalten ist.

    Der Energienachweis wird nicht direkt vom Heizungsbauer gemacht sondern von einem Partner.
    Na, dann würde ich mal abwarten was der rechnet. Wenn zuvor der Nachweis schöngerechnet wurde, dann kann es noch Überraschungen geben.

    Gruß
    Ralf
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Themenstarter

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    Länger Laufzeit bedeutet hier weniger Brennerstarts, also besser oder trägere Reglung?

    Kan man Vor und Nachteile irgendwo nachlesen? Hab in der Suche nichts gescheites gefunden.

    Gruß und danke für die super Hilfe.
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  11. #9

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    Waterkotte!

    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    Länger Laufzeit bedeutet hier weniger Brennerstarts, also besser oder trägere Reglung?
    Hast Du jetzt "Erdpellets". ...Kompressorstarts

    Für die Anlage selbst ist es besser wenn wenige Starts erfolgen! Ob Vorlauf- oder Rücklaufgeregelt da unterschiede machen weiss ich nicht.
    Meine kleine Anlage (keine W...) wird jedenfalls über die Rücklauftemperatur geregelt.

    Bei 180 BM ist's eine 9 kW WP?

    PS: Wollte mir die techn. Daten der DS 5017 anschauen, aber selbst auf WATERKOTTE direkt ist nichts zu finden. Gibt's es diese offiziel gar nicht mehr?
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