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  1. #1
    Targa
    Gast

    Finanzierung Grundstück

    Hallo,

    bin neu hier und möchte eine Meinung von euch.

    Habe ein Grundstück gefunden und möchte es kaufen.
    Es ist angedacht dieses Grundstück in 2 Jahre zu bebauen.
    Da ich im Januar Vater werde, möchte ich mit dem Bau noch warten.

    Habe folgende Finanzierung dafür bekommen:

    Darlehensbetrag 73000 Euro zu 3,92 % mit Sondertilgung 5% pro Jahr.
    Konditionen sollte meiner Meinung nach OK sein. Oder?

    Nun meine Bedenken:
    Was ist wenn ich mit dem Hausbau anfangen will und die Zinsen sehr hoch sind?
    Sollte ich meinen derzeitigen BSV (100000€ , Zinsen 4,2 %) auf 150000% hoch setzen um mir so die Zinsen zu sichern?
    Was für Möglichkeiten gibt es noch?

    Möchte jetzt das Grundstück haben, da die Umgebung, Infrastruktur usw. alles paßt.

    Hoffe auf Hilfe.
    Vielen Dank im voraus.
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  2. Finanzierung Grundstück

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  3. #2

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    Irgendwie fehlen noch Daten:
    - Kosten des Grundstücks
    - eingebrachtes Eigenkapital
    - Kosten des späteren Baus
    - Zinsbindungsdauer für Darlehen
    ...
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  4. #3
    Targa
    Gast
    Zitat Zitat von Seev Beitrag anzeigen
    Irgendwie fehlen noch Daten:
    - Kosten des Grundstücks
    - eingebrachtes Eigenkapital
    - Kosten des späteren Baus
    - Zinsbindungsdauer für Darlehen
    ...
    Kosten 120000 Euro
    EK 47000 Euro
    Hausbau ca.170000 Euro
    (bei viel Eigenleistung)
    10 Jahre Zinsbindungsdauer
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  5. #4
    Avatar von sk8goat
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    Hallo Targa,

    herzlich willkommen im Bauexpertenforum.
    Ich will dir ja nicht deine Illusionen nehemen, aber:
    Ein Bausparvertrag ist normalerweise ein Volltilgerdarlehen mit 9,5 Jahren Zinsbindung.
    Wenn du ein Annuitätendarlehen mit 10 J. ZB für 3,92% bekommen kannst, dann sollte das gleiche als Volltilgerdarlehen für etwa 3,8% möglich sein.
    Da ist ein BS-Darlehen mit 4,2% derzeit ziemlich uninteressant. Vor allem, wenn man dafür auch noch jahrelang 'Verlustsparen' muss.

    Die lange Zinsbindung für den Grundstücksverkauf kann ein Problem werden, vor allem wenn du dir vorbehalten möchtest, dass du für die Hausfinanzierung evtl. eine andere Bank oder die BSK nehmen möchtest.

    Was man mit dem BSV noch sinnvolles machen kann müsste man noch genauer untersuchen, aber auf jeden Fall nicht hoch setzen.
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  6. #5
    Targa
    Gast

    Finanzierung Grundstück

    Hallo,
    ich bins noch einmal.

    Wie schon gesagt möchte ich ein Grundstück fínanzieren um es in 2 Jahre zu bebauen. Kosten 120000 Euro.

    Ich war jetzt schon bei mehreren Banken.
    Die eine sagen möglichst viel EK einbringen (60000 Euro) die anderen raten mir nicht mehr wie 25000 € von meinen 60000€ und den Rest an EK dann in die Finanzierung für das Haus einzustecken.

    Angebot A) 60000 Euro Darlehen, Zins 3,92 %, Tilgung 2%
    Angebot B) 95000 Euro Darlehen. Zins 4,3 und Tilgung 2%!

    Was würdet Ihr mir empfehlen???
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  7. #6

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    Wenn bereits in 2 Jahren der Hausbau ansteht, dann würde ich jetzt nicht das komplette EK einsetzen, zumal nicht absehbar ist, ob und wieviel EK in den 2 Jahren aufgebaut werden kann.

    Sicherlich wird das Grundstück später berücksichtigt, aber das ersetzt noch lange kein Bargeld. Im schlimmsten Fall finanzierst Du dann Deine Liquidität über einen KK Rahmen zu 10% und mehr.

    Beim Hausbau hast Du mit Sicherheit einen höheren Liquiditätsbedarf, und dann kannst Du mit etwas Bargeld im Rücken viel leichter agieren.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Hast Du die o.g. Baukosten sicher?? Im Raum Stuttgart? (auch wenns auf dem Dorf vor Stuttgarts Toren wäre, glaub ichs nicht)
    M.E. funzt das nicht, allein schon die Materialkosten, so klein kann das Haus gar nicht werden.
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  9. #8

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    Hallo,

    eigentlich ist es Katz wie Minz, wie Ihr das macht.
    Es kommt darauf an, was Ihr und wie Ihr es vorhabt. (Eigenleistung usw.)
    Das Grundstück wird zu hundert Prozent als Eigenkapital anerkannt, sofern es nicht zu teuer eingekauft wurde.
    Ich würde jedoch vor Abschluß der Finanzierung prüfen, für welchen Preis auch die Hausfinanzierung steht, da bei einem vorab finanzierten Grundstück ein Bankwechsel für die Hausfinanzierung im nachhinein schwierig bzw. teuer werden dürfte.

    Beste Grüße
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  10. #9

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    Hallo Targa,

    da ich nicht ganz sicher bin, ob Ihre Fragen wirklich schon hinreichend genug beantwortet wurden, empfehle ich Ihnen, aufgrund der Informationen die mir bekannt sind, folgende Finanzierungsvariante:

    Für die Grundstücksfinanzierung sollten Sie ca. 20.000,- EUR von Ihrem Eigenkapital einbringen (inkl. der Erwerbsnebenkosten). So kommen Sie nicht unter die "magische Grenze" von 100.000,-EUR Darlehenssumme. Für diese "kleineren Darlehensbeträge" werden von den Banken nämlich oftmals Zinsaufschläge genommen, so dass sich das Einbringen des Eigenkapitals gar nicht lohnt.

    Ich empfehle Ihnen das Grundstück mit einem variablen Zinssatz zu finanzieren. Dies aus zwei Gründen: Sie können somit von dem aktuell sehr günstigen Zinsniveau profitieren, Zinsen einsparen und dadurch mehr tilgen. Der zweite Grund ist Ihre Unabhängigkeit. Finanzieren Sie Ihr Grundstück heute mit Bank A und binden sich dort für mehrere Jahren, sind Sie auch bei der Finanzierung Ihres Hausbaus dazu gezwungen bei dieser Bank zu bleiben.
    Bei einer Finanzierung mit einem variablen Zins können Sie in ca. zwei Jahren, wenn Sie tatsächlich bauen möchten, sich am Markt erneut umschauen und die Bank wählen, die Ihnen die besten Konditionen bietet. Das kann dann natürlich Ihre bisherige Bank A sein, muss es allerdings nicht.

    Falls Sie jetzt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit einer solchen Finanzierung haben, kann ich Sie nicht restlos beruhigen, Ihnen allerdings etwas mehr Hintergrundinformationen geben.

    Die variablen Zinsen orientieren sich am sogenannten 3-Monats-Euribor (über google ganz einfach zu recherchieren). Der ist auf einem absolut niedrigen Stand im Moment und dies auch schon die vergangenen Monate. Damit die Zinsen dermaßen steigen, dass es für Sie in den zwei Jahren ein Risiko darstellt, müsste schon sehr viel passieren. Das gibt unsere Wirtschaft im Moment auch einfach nicht her. Zudem ist dieser Zins an die Leitzinsen gekoppelt und diese werden momentan ebenfalls nicht angehoben.

    Wenn ich aktuell in Ihrer Situation wäre, ich würde genau so finanzieren (aufgrund der mir bekannten Informationen).

    Bei weiteren Fragen keine Scheu. Ich stehe gerne zur Verfügung.

    Frau Unger
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  11. #10
    Avatar von bruchpilot
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    Zitat Zitat von Targa Beitrag anzeigen
    Kosten 120000 Euro
    EK 47000 Euro
    Hausbau ca.170000 Euro
    (bei viel Eigenleistung)
    10 Jahre Zinsbindungsdauer
    _________

    Wie groß ist das Grdst.? 120k€ nur dafür ist ne Menge Kohle, aber der Raum Stuttgart ist wahrscheinlich teures Pflaster.

    Denke aber auch, dass wenn das schon so teuer ist, Du im Verhältnis dazu für den eigtl. Hausbau nicht mit 170k€ komplett hinkommen wirst. Vielleicht reicht das für die Kosten der Baufirma, aber sämtliche Baunebenkosten wirste wohl noch draufschlagen müssen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    120k€ nur dafür ist ne Menge Kohle
    Ooch, hier zahlst Du im Stadtgebiet auch schon über 300 €/m², in guter Hanglage von Privat auch schon mal über 500 €/m².
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  14. #12
    Avatar von sk8goat
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    Hallo Targa,

    was gibt's neues?
    Wie hast du jetzt finanziert?
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