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Sanierung Dach

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    Sanierung Dach

    Hallo zusammen.

    Wir planen bei unserem Einfamilienhaus das Dach und gleichzeitig eine neue Wärmedämmung zu machen. Das Haus wurde Mitte 1950 gebaut (also das Dachgeschoss - das Untergeschoss ist wesentlich älter - war mal ein eine Tauschstation für Postpferde).

    Kurz zum grobem Aufbau des Zimmers, in dem wir "Bestandsaufnahme" gemacht haben (innen -> außen):
    • Presspappe (mehrschichtige Platte aus Pappe, auf die tapeziert und gefliest war)
    • Balken 120mm im Abstand 80 cm
    • Glaswolle zwischen den Sparren, sehr dünn
    • Bitumenpappe
    • Auflattung
    • Dachstein Frankfurter Pfanne


    Wir haben uns das Haus mit unserem Dachdecker angeschaut und seine Empfehlung war:
    • Aufdopplung der Balken auf 160mm zur Erhöhung der Sparrenstärke
    • Dampfsperrfolie Novaflex
    • Zwischensparrendämmung Mineralwollklemmfilz WLG035 160mm
    • gewebeverstärkte, diffusionsoffene Unterspannbahn
    • Konterlattung
    • Lattung für Pfannen dicker, da die Sparren nicht einen 60er sondern 80er Abstand haben
    • nach Wahl Tonziegel oder Dachsteine


    Da wir auch zwei Gauben zusammen legen wollen, haben wir an dieser Stelle Putz und Heraklit von der Wand geholt. Dabei stellte sich heraus, dass die Wand an dieser Stelle einen ganz anderen Aufbau hat. Zwischen den Sparren ist keine Glaswolle, sondern die Schräge ist aus Steinen gemauert.

    Nach erneuter Besichtigung unseres Dachdeckers stellte sich heraus, dass fast alle Schrägen auf diese Weise gemauert sind. Um nicht in allen Räumen Putz, Heraklit und Steine entfernen zu müssen, ist seine Empfehlung eine Aufdachdämmung PUR Braas Divodämm kompakt Dicke 140mm WLG025, diffusionsoffen.

    Laut Dachdecker verwendet man hier eine diffusionsoffene Lösung, da das Material der Aufdachdämmung Wasser nicht annimmt (im Gegensatz zum Mineralwollklemmfilz) und die Feuchtigkeit so das Haus verlassen kann.

    Nach Lektüre dieses Forums haben wir einige Fragen und Zweifel:

    1. Stimmt die Aussage zu der diffusionsoffenen Aufdachdämmung?
    2. Wird die Aufdachdämmung dicht? Z.B. wegen krummer Sparren des Altbaus?
    3. Ist die Aufdachdämmung zu schwer für die Sparren, weil sie schon die Steine in den Schrägen tragen und der Sparrenabstand 80cm beträgt?
    4. Wäre es besser die Steine der Schrägen zu entfernen und eine Zwischensparrendämmung einzubringen?
    5. Welche Vorteile haben Tonziegel anstatt Betonsteinen? Lohnt sich der Aufpreis?
    6. Wie sollten die Gauben an den senkrechten Teilen gedämmt sein?
    7. Das Zimmer ohne Steine zwischen den Sparren soll ein Bad werden. Die alte Glaswolle wurde bereits entfernt. Wie verkleidet man die Sparren richtig? Sollte man den leeren Raum zwischen den Sparren mit Dämmmaterial füllen? (Unsere Idee außen nach innen: Sparren, dazwischen Dämmmaterial, diffusionsdichte Folie, Rigips-Platte.)


    Wir hoffen, dass ihr uns weiterhelfen könnt.
    Vielen Dank im Voraus und einen schönen Sonntag

    mestro + seine Bauherrin
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  2. Sanierung Dach

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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