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Regenrinne am Übergang von Pflaster zur Straße?

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  1. #1

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    Regenrinne am Übergang von Pflaster zur Straße?

    Hallo

    ist es korrekt, dass man in Hessen am Übergang von Pflasterbelag (Garageneinfahrt) eine Regenrinne setzen muss, wenn man ein leichtes Gefälle zur Straße hin ausbildet? (oder ist das kein "muss").

    Beste Gruesse
    Götz
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  2. Regenrinne am Übergang von Pflaster zur Straße?

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  3. #2

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    Du meinst wohl eine Entwäserungrinne (auch salopp Pflasterrinne genannt). Eine Regenrinne ist am Dach!
    Aber zu Deiner Frage: Ob das in Hessen so ist, weiß ich leider nicht; aber wenn dies nicht gemacht wird, entwässerst Du einen Teil Deines Privatgrundstückes (Garageneinfahrt) auf öffentlichen Grund! Das ist halt nicht überall so einfach erlaubt. Kanalisation ist nicht umsonst und dazu in der Vergangenheit entspr. bemessen worden. Wenn nun jeder noch zusätzlich einen Teil seiner Grundstücksflächen in diese Kanalisation entwässert dann ist diese evtl. dafür nicht ausgelegt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    sorry, ja war irgendwie verwirrt, klar war eine Entwässerungsrinne gemeint!

    Ok, d.h. vermutlich ist es erforderlich zu machen.

    Ist es denn richtig, dass wenn man die Einfahrt mit Ökopflaster pflastert, dass dann auf diese Entwässerungsrinne verzichtet werden kann?

    Gruß
    Götz
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  5. #4

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    Hmmm...mit dem Ökopflaster hast Du mein Argument ausgehebelt, gebe ich Dir Recht.
    Ich habe keinen Einwand mehr gegen Dein Vorhaben; aber wie oben schon von mir gesagt/ geschrieben: Ich weiß leider nicht wie das in Hessen Gesetz ist. Eventuell meldet sich ja später noch ein Architekt oder so zu Wort, der in Hessischem Baurecht entspr. Wissen besitzt.
    Grüße
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ok, allerbesten Dank schon mal soweit!
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  7. #6

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    Bei ÖkoPflaster ist es wohl erlaubt, ohne Entwässerungsrinne zu arbeiten.
    Ich würde es dennoch nicht machen. Irgendwann ist das ÖkoPflaster zugesetzt und dicht, oder es regnet so stark, daß das Wasser nicht versickern kann, dann rinnt das Oberflächenwasser auf die Straße und Du bist dafür, und für Folgen daraus, verantwortlich.
    Jetzt ist alles noch "Rohbau" und problemlos machbar, später muß ggf. das halbe Grundstück für eine Nachrüstung umgegraben werden.
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  9. #7
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    Ich empfehle Rücksprache bei denjenigen, die das letzte Wort zu sagen haben, dem Kanalnetzbetreiber und dem Straßenbaulastträger.

    Wasserwirtschaftlich ist diese Forderung in den meisten Fällen Mumpitz, da das Wasser bei wirklich entscheidenden Regenfällen so oder so meist im Kanal landet. Entscheidend ist aber die dokumentierte rechtssichere Auskunft der Eigentümer von Kanal und Straße.
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  10. #8
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    (auch salopp Pflasterrinne genannt).
    pflasterrinne sieht so aus........ auch unsalopp (rechte seite , zweites bild )
    http://activepaper.tele.net/vntipps/Querschnitt.pdf

    oder es regnet so stark, daß das Wasser nicht versickern kann,
    wenn das bei richtig gebauter sickerpflasterfläche passiert , steht das wasser auf der strasse schon höher als die einfahrt , also läuft nix auf die strasse

    j.p.

    der einzige dem ich recht gebe ist manfred
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