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  1. #1

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    Treppe zu steil?

    Liebes Forum,

    wir planen in unserem Neubau derzeit eine geradläufige Treppe von EG zu OG mit folgenden Maßen:

    15 Stufen, Auftritt 25 cm, Steigung 19,5 cm

    Die zu überwindende Höhe beträgt 292,5 cm, das Schrittmaß ergibt sich zu 64. Soweit alles korrekt.

    Ich hab jetzt nur ein bisschen Angst, dass die Steigung zu hoch ist. Hat jemand mit diesen Treppenmaßen Erfahrung? Passen diese Werte zu einer geradläufigen Treppe?

    Danke im Voraus
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  2. Treppe zu steil?

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  3. #2

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    Hallöchen,

    ich bin ja ein ausgewiesener Freund der etwas steileren Treppe. 19,5 Auftritt wären mir persönlich allerdings dann auch eine Portion zu steil. So etwas habe ich schon als Treppe in den Keller geplant...aber als Wohntreppe...nee...wäre mir zu steil und der Auftritt zu kurz.

    Hier würde ich 26 cm als Mindestmaß für O.K. befinden (Schrittmaßregel hin oder her).

    Ich würde hier auf jeden Fall 16 Stg. 18,3/ 26,5 cm anraten.

    Grüße

    Thomas
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  4. #3

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    ..ich schließe mich Thomas Meinung an...
    -
    Unsere Kellertreppe hat 20S und 25A...lässt sich gut laufen.
    Für die normale Treppe wärs mir aber etwas zu steil...unsere normale Treppe kiregt 18er Steigung und entsprechend Auftritt
    gruss
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    wenn die Treppe keine untertritt hat (z.b aus beton mit senkrechte setzstufe) darf sie 26 cm nicht unterschreiten.
    Bei gewendelte wäre die auftritt etwas bequemer aber als geradläufig ist es doch zu schmall.
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  6. #5
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    Hi Thomas,
    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Hier würde ich 26 cm als Mindestmaß für O.K. befinden (Schrittmaßregel hin oder her).
    heißt dass, Steigung 19,5 und Auftritt 26 wären auch ok, bzw. besser? Das Schrittmaß wäre dann ja 65 --> grenzwertig.
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  7. #6
    Avatar von Anfauglir
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    Die Schrittmaßregel ist nicht alles, es gibt noch zwei andere!

    Wenn der Platz für die größere Lauflänge vorhanden ist würde ich Thomas´ Rat beherzigen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Anfauglir Beitrag anzeigen
    Wenn der Platz für die größere Lauflänge vorhanden ist ...
    Genau daran scheitert es.

    Ist so eine Treppe garnicht anzubieten, oder ist sie, wenn andere Treppenmaße größere Probleme mit sich bringen, als Kompromiss zu akzeptieren und man gewöhnt sich dran?

    Kurz um: "noch hinnehmbar" oder "muss auf jeden Fall geändert werden"?
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  9. #8

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    nur eine un-"maßgebliche" BH-Meinung:

    Da ich "beruflich" recht viele Treppen gehe und keine davon bequem finde - trotz "super Architektur"! - hab ich bei meiner Planung darauf besonders geachtet.

    Ich habe auch viele Massiv-Musterhäuser besichtigt und bin alle Treppen bewußt gegangen und hab sie danach vermessen. Das hat sich für mich gelohnt!

    Zwar ist mein Haus noch im Bau, aber meine Betontreppen gehen sich schon hervorragend. Ich bestand drauf, nicht unter 27cm Auftritt zu bekommen, unter 26cm wirds bei normaler Körpergrösse m.E. echt kritisch. Ich beobachtete in der Firma mehrere Unfälle auf Treppen mit 25,5 cm Auftritt, natürlich immer bergab. Wir haben Podesttreppen, bei einläufigen würde ich das noch kritischer sehen.
    Mein Architekt hat mir in all meinen Überlegungen dazu bisher noch nie widersprochen.

    -> Welche Optionen hast Du den Grundriß anzupassen? Welche konstruktive Ausführung der Treppe ist geplant?

    Gruß Seev
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  10. #9
    Avatar von Anfauglir
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    Ich bin der Meinung, dass man sich schnell an jede halbwegs vernünftige Treppe (da würde ich durch Platzmangel aufgedrängte 19,5/25 gerade noch dazu zählen) gewöhnt.
    Meine Großeltern z.B. bewältigen in ihrem Altbau mangels Alternative ein ca. 60° steiles Treppenmonster mit wechselseitig ausgeschnittenen Stufen.

    Im Neubau sollte man natürlich rausholen was geht. Je nach Grundriss lässt sich evtl. durch eine im Antritt verzogene Treppe die Lauflänge ein wenig erhöhen. Dabei bleiben die Wangen parallel, die Wandwange ist jedoch etwas länger als die Lichtwange, die Treppe wird leicht schräg vom Raum aus betreten, da die ersten 2-3 Stufen verzogen sind.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Anfauglir Beitrag anzeigen
    Meine Großeltern z.B. bewältigen in ihrem Altbau mangels Alternative ein ca. 60° steiles Treppenmonster mit wechselseitig ausgeschnittenen Stufen.
    Und meine Nachbarin ist an so einer steilen Treppe tödlich verunglückt.

    Nur weil man vor 100 Jahren aus Platzgründen solche Dinger gebaut hat, sollte man heute dazugelernt haben.

    Ich finde es richtig, wenn man sich über den "Komfort" einer Treppe Gedanken macht, denn eine richtig geplante Treppe dient auch der Sicherheit.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Meine Großeltern z.B. bewältigen in ihrem Altbau mangels Alternative ein ca. 60° steiles Treppenmonster mit wechselseitig ausgeschnittenen Stufen
    Das ist zum einen mutig und zum anderen unbequem. Solche sogenannten "Raumspartreppen" sind nicht geeignet, daß man hiermit Wohnräume erschließt/ anbindet. so etwas ist i.O. um den Spitzboden, der nur als Lager dient, zugänglich zu machen. Als "notwendige Treppe" geht so etwas gar nicht.

    Bleibt nur zu wünschen, daß Deine Großeltern hier nie verunfallen und später die Versicherung benötigen. Ob die dann bereit geldliche Leistungen zu berappen wage ich erstmal in Frage zu stellen....

    Thomas
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  13. #12

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    Hallo!

    erfahrungsbereicht treppenstufen!!!

    ich hab vorm bau auch viele treppen angeschaut und bin probegelaufen und und und im bürokomplex in der arbeit(wo wir eingemietet sind nachgemessen 27cm)! nach gesprächen mit meinem bekennten der maurer ist und ab und an mal da war (und auch beim einschalen der treppe mitgeholfen hat) sind 27cm das maß das heute gemacht wird- als dummer laie drauf gehört und machen lassen!!

    (ich hab ein podesttreppe mit lautergeraden stufen!!)
    die fließen die drauf kommen sollen haben ein maß von 30x60cm!!!

    so hab ich nun an jede stufe vor dem fliesen etwas vorne drangeflickt um die 30cm fliese nicht abschneiden zu müssen.

    ich bin froh lieber das gefrickel gemacht zu haben als die 3cm auftritt verschenkt zu haben......

    meine empfehlung! 30 cm auftritt!!

    wenn ich meine 30er treppe laufe und dagegen eine 27er weiß ich das sich die 3 tage rumfrickeln gelohnt haben......
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  14. #13

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    ...30 cm Auftritt bedeutet halt (verglichen mit 26 cm ) bei 14 Steigungen 56 cm Mehrlänge. Daran hakt es halt häufig....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Das passen gar keine regel im Treppenbau mehr. Die Oma müßte auf einer stufe zwei schritte machen um eine steigung zu besteigen zukönnen.
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  17. #15

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    Hallo Thomas,

    bei einer garden treppe ja,

    aber wenn die treppe (wie bei mir podesttreppe) um 180°
    wechselt wird entweder das podest etwas schmäler oder die treppe um 28cm länger........

    is aber schon klasse so eine treppe zu laufen.....
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