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GKI im Feuchtraum noch gestattet?

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  1. #1
    Deichblume
    Gast

    GKI im Feuchtraum noch gestattet?

    Gestern auf der Baustelle machte mich ein Klempner darauf aufmerksam, daß man GKI seit neuestem nicht mehr in Bädern einbauen dürfe. HAt der mich auf den Arm genommen oder hat die EU wieder mal ne Richtlinie losgelassen, von der ich noch nix weiß?

    Er meinte, er habe auf der Homepage einer bekannten Baufirma (die stellen allerdings KEINE GK her, nur Faserplatten!) diesbezüglich von dem Verbot gelesen...
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  2. GKI im Feuchtraum noch gestattet?

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    So ein Quatsch, bei geringer oder mäßiger Feuchtebeanspruchung ( Häusliche Bäder ) sind GK ( GKBI ) zu nehmen.

    Neu ist, das dabei beide Lagen in GKBI sein müssen, ( Vorsatzschale ) und bei Wänden, wenn Rohrleitungen oder Abwasserleitungen durch diese hindurchgeführt werden, und mit Feuchtigkeit innen gerechnet wird, auch beide Lagen der Wand.

    Im Spritzwassergefährdeten Bereich ( z.B. Dusche ) zusätzliche Abdichtung erforderlich.

    Peeder
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  4. #3

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    das dabei beide Lagen in GKBI sein müssen,
    das ist nicht neu, das ist schlichtweg Humbug...
    in der DIN 18 181 heisste es ganz klar: "In Räumen mit nutzungsbedingt zeitweise hoher Luftfeuchtigkeit ist der Einbau von GK Platten zulässig........ VORZUGSWEISE sind GKBI / GKFI zu verwenden."
    Die Bundesfachabteilung Akustik- und Trockenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes haben in einem neu gegründeten "Gesprächskreis" folgendes festgestellt: "......die Verwendung normaler Gipsplatten im Allgemeinen ausreichend....Wichtige Voraussetzung ist deshalb eine fachgerechte Fugenausbildung und ABDICHTUNG der Bauteile...."
    und weiter:" Der flächendeckende Einbau impr. Gipsplatten..... wird in der VOB Teil C -ATV DIN 18 340- weder als Regelaufsführung noch als allgemein anerkannte Regel der Technik gefordert. Solen impr. GK Platten verwendet werden, so sind die entsprechenden Bereiche und Ausführungsdetails vom AG oder seinem Planer vorzugeben."

    Heisst für mich im Klartext: impr. Platten können / sollten verwendet werden, aber es besteht kein MUSS, wichtig dabei ist (wie hier schon so oft beschrieben) die Abdichtung durch den Fliesenfachmann und nicht durch den Trockenbauer oder gar Heimwerker.

    Achja, habe mir die DIN 18 181 extra gekauft, weil ich mir nie sicher war...
    Geändert von Gipser (26.10.2009 um 06:08 Uhr) Grund: Zusatz
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  5. #4
    Avatar von Peeder
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    OK, schlichtweg verwechselt, sorry -zeitweise hohe Feuchte -

    siehe hier

    Peeder
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  6. #5

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    sorry Peeder, aber Ausgabe Februar 2007 ist überholt, schau mal DIN 18 181 Ausgabe Oktober 2008, steht sogar da "Ersatz für DIN 18 181: 2007-03
    Fax kommt.....
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  7. #6
    Deichblume
    Gast
    super - also ein Klempnermeister, der keinen Blassen von den gültigen VOB/DIN hat. Klasse. Aber Danke für eure Antworten...
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  8. #7

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    so eng würde ich das nicht sehen... wenn er "seine" Vorschriften, DIN´s usw. kennt
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  9. #8

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    Ich würde mich gerne mal hier einklinken: was ist den von dem *grünen*Fugenspachtel zu halten? Oder tuts auch der normale.
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  10. #9

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    grundsätzlich gilt: grün auf grün
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    grün auf grün
    menno, da bin ich dann aber aufgeschmissen, bei Verwendung von lafarge Platten.

    Peeder
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    menno, da bin ich dann aber aufgeschmissen, bei Verwendung von lafarge Platten.
    Wieso, sind die pink?
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  14. #12
    Avatar von Peeder
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    Wieso, sind die pink?
    nee, die haben zwar grüne Platten, aber keinen grünen Spachtel .

    Dafür haben ( oder hatten ) die einen rosa Ansetzbinder, der roch so herrlich nach Marzipan , und doch durfte man auch Platten von anderen Herstellern damit kleben.

    Peeder
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