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Mal wieder Treppenstufen falsch geplant

Diskutiere Mal wieder Treppenstufen falsch geplant im Forum Ausbaugewerke auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Mal wieder Treppenstufen falsch geplant

    Hallo zusammen,

    vielleicht könnt Ihr mir einen Tipp geben. Habe angebaut mit einem Architekten, der den Titel nicht verdient. Da ist leider nix mehr zu holen. Pleite, keine Versicherung, aus der Architektenkammer geflogen.

    Von EG in Keller geht eine gewendelte Betontreppe, die bauseits hergestellt wurde. 13 Stufen ALLE ca. 20cm hoch, d.h. Bodenaufbau oben und unten wurden nicht berücksichtigt.

    So, nun kam Estrich mit FBH im EG und trägt nun 14cm zusätzlich auf. Im Keller liegt noch kein Estrich, da wäre ich noch felxibel.

    Einfachste Möglichkeit wäre nun jeweils 14cm auffüttern mit Estrich und Bodenaufbau im Keller auch 14cm hoch. Nachteil hier ist, das ich mir dann wahrscheinlich Richtung Keller am Unterzug der Deckenaussparung die Strin anrenne, da ich ja insgesamt 14cm höher daher komme.

    Oben eine zusätzliche Stufe davorpappen, indem ich den Estrich wieder entferne geht auch nicht, da ich mit Stufenhöhe 14cm nicht hinkomme.

    Erste Stufe 14 und andere 20 geht auch nicht.

    Erste Stufe 33, so wie jetzt, läßt sich auch schlecht laufen

    Ggf. wäre es möglich innerhalb der vertretbaren Toleranzen die Stufenhöhe langsam abnehmen zu lassen? Ist natürlich Baumurks, klar! Wieviel CM sind da noch möglich bzw. zugelassen.

    Bin etwas ratlos und hoffe auf den entscheidenen Tipp, wie ich wieder halbwegs Spass an der Treppe finden kann....

    Ist überhaupt sicher, das die Treppe die 13 Stufen zusätzlichen Estrich überhaupt trägt?!? (Glaskugel, is'klar!)
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  2. Mal wieder Treppenstufen falsch geplant

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  3. #2

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    Nachteil hier ist, das ich mir dann wahrscheinlich Richtung Keller am Unterzug der Deckenaussparung die Strin anrenne

    Klingt alles ziemlich übel. hast Du das denn schon mal real getestet ?

    Ich glaube die Treppe läuft sich am grausamsten wenn jede Stufe ein anderes Mass hat. Da gewöhnst Du dich nie dran, denke ich. Eher dann noch ans Kopfeinziehen.
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  4. #3
    Avatar von Anfauglir
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    Zitat Zitat von HolzhausWolli Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Treppe läuft sich am grausamsten wenn jede Stufe ein anderes Mass hat. Da gewöhnst Du dich nie dran, denke ich.
    Stimmt. Eine Treppe mit unterschiedlichen Stufen ist nicht nur unbequem, sondern richtig gefährlich. Akzeptabel sind einige Millimeter am An- oder Austritt, das reicht hier ja offensichtlich nicht.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von sagrotan Beitrag anzeigen
    Einfachste Möglichkeit wäre nun jeweils 14cm auffüttern mit Estrich und Bodenaufbau im Keller auch 14cm hoch. Nachteil hier ist, das ich mir dann wahrscheinlich Richtung Keller am Unterzug der Deckenaussparung die Strin anrenne, da ich ja insgesamt 14cm höher daher komme
    wie hoch ist denn der Fußbodenaufbau im Keller geplant? Wenn hier mehr Estrich aufgebracht wird, passen doch auch die Türstürze, Lichtschalter etc. nicht mehr...
    Ggf. wäre es möglich innerhalb der vertretbaren Toleranzen die Stufenhöhe langsam abnehmen zu lassen? Ist natürlich Baumurks, klar! Wieviel CM sind da noch möglich bzw. zugelassen.
    wenn das Steigungsverhältnis kontinuierlich ansteigt, ist das ein miserables Laufgefühl. Geht nicht!
    Möglich wäre evtl, die Treppe um eine zusätzliche Stufe zu "verlängern". Müßte aber geprüft werden, ob man sich auch hier auch den Kopf anstößt.
    Ist überhaupt sicher, das die Treppe die 13 Stufen zusätzlichen Estrich überhaupt trägt?!? (Glaskugel, is'klar!)
    das muss kein Estrich sein, das können auch leichtere Materialien sein, oder z.B. Trittstufen auf Konsolen auflagern o.ä.

    Im übrigen würde ich prüfen, inwieweit der Unternehmer hier nicht auch in der Haftung ist. Solch ein grober Schnitzer hätte ihm auffallen müssen. In den Plänen müssen doch die Fußbodenaufbauten vermaßt sein. Auf welcher Grundlage hat der denn überhaupt gebaut?
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  6. #5

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    Blödes Problem, aber was hat der Architekt mit der bauseits fehlerhaft geplanten Treppe zu tun?
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  7. #6
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    Blödes Problem, aber was hat der Architekt mit der bauseits fehlerhaft geplanten Treppe zu tun?
    Naja, der Archi hat den gesamten Mist geplant in allen Leistungsphasen. Es gibt einen Plan der Treppe und der Bauunternehmer hat genau nach Plan betoniert. Hatte mich seinerseit zur sehr auf die "Qualität" der Planung und die Bauleitung verlassen. Jetzt bin ich halt verlassen.

    wie hoch ist denn der Fußbodenaufbau im Keller geplant? Wenn hier mehr Estrich aufgebracht wird, passen doch auch die Türstürze, Lichtschalter etc. nicht mehr...
    Da bin ich flexibel, ist nur ein Anbau sozusagen das Treppenhaus. Also ein Kellerraum der durch ein bestehendes Türloch in den Altbau führt. Alter Keller hat nur 2m Höhe, Anbau wurde deshalb extra tiefer ausgegraben. Man geht also die Kellertreppe runter in einen "Vor"-Raum und von da eine Stufe wieder den Altbau hoch. Im Keller kann ich in allergrößter Not wieder auf Altbauniveau zurück. Rohboden Neubau auf OKFF Alt-Keller sind 35cm.

    Das bringt aber alles nix, weil ich ja oben die 33cm Stufe habe.

    Werde die untersten Stufen mal provisorisch auffüttern und schauen, wo ich mir in Zukunft den Kopf stoßen werde.

    Alternative wäre vielleicht oben eine Stufe zusätzlich rauszupicken. Also Estrich samt Dämmung raus (Mist, da liegt auch ein FBH Rohr), sind 14cm. Dann ggf noch 3 cm aus der Rohdecke, sind dann 17cm. Aber halt, dann fehlt das ja bei der 2. Stufe, die hätte dann nur noch 17cm, die 3-13 Stufe aber dann wieder 20. Restliche Stufen auch 3cm raus und es passt wieder.

    FBH Rohl verlegen und 13 Stufen 3cm abpicken = klingt nicht besonders gut. Ganz zu schweigen von der Statik, die ich dann wahrscheinlich wieder prüfen lassen muss.

    Das ist echt ein Schmarn.
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  8. #7
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    Alternative wäre vielleicht oben eine Stufe zusätzlich rauszupicken. Also Estrich samt Dämmung raus (Mist, da liegt auch ein FBH Rohr), sind 14cm. Dann ggf noch 3 cm aus der Rohdecke, sind dann 17cm. Aber halt, dann fehlt das ja bei der 2. Stufe, die hätte dann nur noch 17cm, die 3-13 Stufe aber dann wieder 20. Restliche Stufen auch 3cm raus und es passt wieder.
    Da hab ich ja schönen Blödsinn verzapft. Ab der 3. Stufe muss ich ja wieder auffüttern.

    Höhe zu überbrücken: 273cm, da geht aber noch Bodenaufbau Keller weg (13cm)
    Anzahl Stufen 13
    ergibt 260/13 = 20cm Stufenhöhe, das wäre der Ist Zustand.

    Wenn ich jetzt 14 Stufen a 17cm hinknorze, dann kann ich nur 238cm überbrücken. Bodenaufbau unten also 35cm (!). Wahnsinn.

    Vielleicht 13 Stufen a 18 und die erste nur 17 = 251, also Bodenaufbau unten 24cm.

    Wenn 2cm Unterschied Stufenunterschied noch machbar wären könnte ich es noch auf 13*19 +17 = 264 schaffen. Das wäre dann aber ein richtiges geflicke. Oben abpicken und auffüttern.

    Ein Graus....

    Kompletter Rückbau???
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  9. #8

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    Hallo wenn dus hinbekommst das du alles tufen etwa 17 hoch bekommst und unten statt nen 35 aufbau nun nen 17-18er machst hast du unten auch wieder eine ca 17cm stufe....
    oder hab ich nen denkfehler??

    FBH rohr?? hast du das bis an die treppe gelegt??
    mein heizi meinte da lässt man prinzipiell ca 30cm frei falls mal geländer ect. hinsoll und der estrich angebohrt werden muss- mach dich mal schlau ob dein heizi mitgedacht hat, dann kannst du den estrich oben rausnehmen....
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  10. #9

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    Wie wäre es denn, diese versaute Treppe wegzunehmen und durch eine Treppe mit Stahl- oder Holzwangen und Holzstufen zu ersetzen.

    Denn selbst wenn sich das ganze als Treppe (neue Steigungen) sauber planen liesse, wird es ein Heidenaufwand, das alles herzustellen.
    Und Du könntest dann gleich die Auftritte etwas kürzer machen und der Kante aus dem Weg gehen.
    Kostenmäßig könnte es sogar ne Nullnummer werden.
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  11. #10

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    ich denke die Anzahl der Stufen zu ändern dürfte schwierig werden....
    Und einen Bodenaufbau im Keller von 35 cm kannst Du auch vergessen, weil Du dann schon wieder fast 2 Treppenstufen im Fußboden verschwinden hast lassen.

    Aktuell hast Du oben 14 cm "zu viel". Im Keller muss ja auch noch Estrich rein, vermutlich auch Dämmung, oder? Unter 10 cm in Summe kommst Du da auch nicht. Dann hast Du unten 10 cm "zu wenig".
    In Summe musst Du mit Deinen 13 Stufen dann nicht 260 cm, sondern 260+14-10 also 264cm überbrücken. Bei 13 Stufen rund 20,3 cm.
    Also unterste Stufe 10,3 cm auffüttern, nächste dann 10,6 cm und so weiter. Die oberste dann 13,7 wenn ich mich nicht verrechnet habe.
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  12. #11
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    FBH rohr?? hast du das bis an die treppe gelegt??
    auf den Photos ist die Schlange verdächtig nahe an der Stufe, das muss ich mal ausmessen.

    Und Du könntest dann gleich die Auftritte etwas kürzer machen und der Kante aus dem Weg gehen.
    Kostenmäßig könnte es sogar ne Nullnummer werden.
    Mein Budget ist leider durch, alle Änderungen müssen daher von mir selbst vorgenommen werden. Der Archi hatte nämlich auch Schwächen in der Kostenkalkulation und Kontrolle, dabei wurden die Rohbaukosten gleich mit 40% überschritten.

    Ins OG wurde grade ne Holztreppe eingebaut, das könnte ich mir natürlich auch für den Keller vorstellen.

    In Summe musst Du mit Deinen 13 Stufen dann nicht 260 cm, sondern 260+14-10 also 264cm überbrücken. Bei 13 Stufen rund 20,3 cm.
    Also unterste Stufe 10,3 cm auffüttern, nächste dann 10,6 cm und so weiter. Die oberste dann 13,7 wenn ich mich nicht verrechnet habe.
    Richtig, der Estrich unten fehlt. Habe daher einfach mal 13-14cm angenommen und komme damit auf eine proportionale Auffütterung von ca. 13cm auf jede Stufe. Mit Deinem Vorschlag könnte ich unten etwas sparen und vielleicht grade genug Kopffreiheit behalten.

    Hier mal ein Bild der Misere, ist zudem noch saueng.
    http://img682.imageshack.us/img682/6...llertreppe.png

    Danke an alle, die sich die Mühe machen, dies zu lesen.
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  13. #12

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    autsch....
    nach nem treppenplan sieht das nicht aus!
    gibts einen schnitt mit höhenmaßen der stufen?
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  14. #13

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    Das ist kein Treppenplan, das ist (bestenfalls) ein Grundriss 1/50, in dem ne Treppe eingezeichnet ist.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    nach nem treppenplan sieht das nicht aus!
    Richtig, das ist der handgezeichnete Werkplan für den Rohbau. War halt eher der Künstler. Konnte z.B. mit nem Zimmermannsbleistift richtig geile Skizzen an die Wand fummeln. Deshalb waren bei ihm alle Pläne handschriftlich. Das ist auch der Grund warum ich zu wenige davon habe. Es gibt null Detailpläne und das obwohl eine Hauswand von Kellersohle bis unters Dach auf 5m Breite geöffnet wurde.

    Es gab aber auch einen Plan der Treppe mit Schnitt und Draufsicht, den finde ich aber grade nicht. Dort waren die Maße auch genau so eingezeichnet, wie sie jetzt auch errichtet wurde. Nachfrage meinerseits wurde beantwortet mit "Das gleicht der Fliesenleger später im Dickbett aus. Mann, was war ich naiv und blöd gewesen.
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  17. #15

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    ... ich verstehe aber auch den Maurer nicht, der die Treppe eingeschalt hat. Der hat doch wissen müssen, dass im EG noch so eine enorme Aufbauhöhe hinzukommt. Ist das womöglich die gleiche Firma, die den Rohbau erstellt hat?

    Bei jedem, der schon 1x eine Treppe gebaut hat, hätten alle Sirenen angehen müssen....
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