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  1. #1
    DirkH
    Gast

    Zuverlässigkeit raumprogramm

    Hallo!
    Wir wollen in kürze neu bauen und eruieren gerade, was da an Kosten auf uns zukommt. Ich habe nun auf den Seiten von bauemotion (http://www.bauemotion.de/raumprogramm) eine Art Planungsprogramm gefunden, mit dem man die Kosten der einzelnen Entscheidungen erfährt und sich so das Haus nach dem eigenen Geldbeutel zusammenstellen kann. Ich finde gut, dass hier scheinbar kein Fertighaushersteller mir etwas verkaufen will. Nur habe ich eine Frage, wie verlässlich sind die ermittelten Kosten? Ich will schließlich nicht hinten über fallen, wenn ich mit diesen Vorstellungen zum Bauunternehmen meines Vertrauens gehen.
    Hat jemand hier schon Erfahrungen gesammelt?
    Vielen Dank!
    Dirk
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  2. Zuverlässigkeit raumprogramm

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    hab gerade versucht unser Haus einzugeben, kam etwas deutlich zu kleines raus, dessen Preise in der Nähe unseres realen Baus mit sehr hochwertigen Ausführungen lagen
    --> Meine Eindruck: schöne Spielerei, aber ein Planer kann viel besser schätzen

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3

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    Das Programm kennt für meine Begriffe zu wenig Varianten, was einen zwingt, mit Näherungswerten zu arbeiten.
    Da kann ich aber auch gleich würfeln.

    Ich bin nicht tiefer eingestiegen, weil das Programm irgendwas auf dem Rechner speichern wollte (was ich nicht mag). Aber zutrauen zu den Ergebnissen hätte ich nicht.
    Ausserdem ist die Frage, auf welcher Preisbasis die kalkulieren. M+FaM, Ostfriesland oder Brandenburg nahe der polnischen Grenze. Oder von allem etwas.
    Alleine das kann schon riesige Unterschiede ergeben.

    MfG
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  5. #4
    Avatar von greentux
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    hättest Du das JNP auf Deine Festplatte gelassen (zum cachen), hättest Du gesehen, das man den Ort recht gut festlegen kann

    Womit macht der Architekt im Allgemeinen die Kostenschätzung? Gibts da Profi-Programme?

    Gruß
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  6. #5
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von greentux Beitrag anzeigen

    Womit macht der Architekt im Allgemeinen die Kostenschätzung? Gibts da Profi-Programme?

    Gruß

    ja - hat 6 Seiten und Punkte auf jeder
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  7. #6
    Avatar von greentux
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    Ich verstehe diesen "Insider" nicht. Kann er mir helfen?
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast

    Geht

    auch ohne Insiderwissen:
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  9. #8

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    Zitat Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Womit macht der Architekt im Allgemeinen die Kostenschätzung? Gibts da Profi-Programme?

    Gruß
    ja, gibts von ms und kann rechnen, wenn man es mit formeln füttert.
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  10. #9

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    Haha. Sorry, dass ich lachen muss. Aber das (also so ein 'Zauberprogramm') ist u.a. der Traum eines jeden Chefs einer Bauunternehmung. Mein alter Chef meinte immer, dass das viel zu viel Zeit kostet diese schlüsselfertigen Projekte zu kalkulieren (Mengenermittlungen aller Gewerke, Angebote über Ausbaugewerke einholen, Rohbauarbeiten selber kalkulieren, etc.). "Das kann doch gar nicht sein. Im Computerzeitalter gibt es doch da ganz bestimmt ein Programm wo man nur noch die Pläne einliest und *schwuppdiwupp* hat man den Komplettpreis!"
    Das gibt es aber nicht und wird es so auch nie geben, da einfach zu viele unbekannte Parameter in der Gleichung sind.
    Aber wie man grobe Kostenschätzungen macht (oder ein Architekt) ist normalerweise erstmal über m3 umbauten Raum. Je nachdem wo und welche Ausstattung spielt man dann mit dem m3-Preis entsprechend.
    Wer wirklich wissen will was es am Ende kostet, muss halt Mengen ermitteln (aller Gewerke) und entspr. verbindliche Angebote einholen. Und selbst dann kann es noch teurer werden; wenn man Fehler in der Bauabwicklung macht.
    Grüße
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  11. #10

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    Zitat Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Womit macht der Architekt im Allgemeinen die Kostenschätzung? Gibts da Profi-Programme?
    Es gibt Kollegen, die dem BKI (Baukostenindex) arbeiten.
    Erst sollen wir kostenlos unsere Baukosten an BKI liefern und dann die gemittelten Werte als Programm teuer zurückkaufen.

    Ich weiß nicht, wie viele Kollegen da mitspielen - ich jedenfalls nicht.
    Ich mache meinen eigenen BKI
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  12. #11
    Baufuchs
    Gast

    Es

    gibt sehr wohl Programme, welche die für eine Kalkulation notwendigen Daten liefern.

    Funktioniert aber nur, wenn mit dem passendem CAD Programm gezeichnet wurde.

    Die Pflege einer solchen Software ist allerdings immens aufwendig, im EFH Bereich lohnt sich das nicht.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Haha. Sorry, dass ich lachen muss....
    scheinbar hast du von CAD wenig bis gar keine ahnung.
    im EFH bereich mag es jedem planer selbst überlasse sein, ob
    er sein programm derart pflegt, um verlässliche zahlen zu erreichen,
    oder doch lieber, wie gehabt von hand rechnet.

    größere projekte sind heutzutage ohne CAD- mengenermittlung
    wirtschaftlich nicht mehr zu bewältigen.
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  14. #13
    Avatar von greentux
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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    auch ohne Insiderwissen:
    Tja, dann kann ich die ja getrost vergessen... Super.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    @ Baumal: Nicht gleich irgendwelchen Unsinn in den Raum blöken, dass andere Leute von irgendwas keine Ahnung haben wenn Du anscheinend gar nicht geblickt hast um was es hier geht.
    In Deinem letzten Satz schreibst Du nämlich von "Mengenermittlung". Es geht hier aber nicht primär darum die Mengen zu ermitteln, sondern um Preise, und zwar um alle Preise für ein Bauvorhaben, die dann die Gesamtkosten ergeben. Und das kann kein Programm zuverlässig, da hier zuviele Faktoren eine Rolle spielen, die kein CAD-Programm auswerten kann.
    Gut, Deine Mengen, die spucken Dir viele Programme aus; Betonkuberturen, Schalungsmengen, Aushub, Estrich, Bodenbeläge undsoweiterundsofort. Da kannst du auch Preise hinterlegen. Kannste nur von Einzelfall zu Einzelfall böse mit auf die Nase fallen.
    Geht doch schon beim Aushub los....was ist denn wenn der Grundwasserstand über Aushubniveau liegt?! Was macht Dein CAD-Programm dann? Plant das Dir dann eine fachgerechte und für die Lokalität zugelassene Grundwasserhaltung mit einem Knopfdruck [einschl. Kosten versteht sich]? Oder wenn die Baugrube verbaut werden muss? Bemißt Dir das dann gleich den passenden Verbau einschl. Kosten? Bei größeren Projekten dann die teure, aber notwendige Angelegenheit der Baustelleneinrichtung. Plant Dir Dein Programm wieviel Kräne der BU benötigen wird? Und wie teuer die sind und wie lange die stehen......???
    Dies ist nur ein ganz kleiner Teil von Fragen, die man sich bei einer Baukalkulation stellt/ stellen kann, die Dir kein CAD-Programm oder Kalkulationsprogramm ohne fachmännischen kalkulatorischen Input in € bewertet.
    Das CAD-Programm mit dem Du Deine 1:50-Planung machst und dann schööön alle Kosten per 'Klick' erhälst, gibt es nicht.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    ...Das CAD-Programm mit dem Du Deine 1:50-Planung machst und dann schööön alle Kosten per 'Klick' erhälst, gibt es nicht.
    siehst du, du hast wenig bis gar keine ahnung von CAD.
    ich plane nicht in 1:50, 1:25, was auch immer. mit meinem
    CAD programm zeichne ich 1:1, dem programm ist es pupsschietegal,
    in welchem maßstab es hinterher pläne ausdruckt.

    und wenn ich den aufwand wirklich betreiben möchte, spuckt es
    mir wegen meiner, noch die lfm silikonfugen vom gästeklo aus.

    die hauptarbeit an einer kalkulation, ist wohl die mengenermittlung,
    oder nicht? sind hinterlegte preise gefühlsmäßig nicht mehr aktuell,
    genügt ein anruf beim hersteller oder unternehmer.
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