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  1. #1

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    Geht das finanziell?

    Liebe Experten,
    wir denken darüber nach, nördlich von Berlin ein Haus zu bauen.
    Hier ist unsere finanzielle Situation:
    2 Vollverdiener, keine Kinder (aber in den nächsten Jahren geplant)
    Einkommen: Er: 4.500 - 5.500€ netto (variabler Anteil deshalb schwankt Gehalt immer leicht)
    Einkommen: Sie: 1.700 €
    keine laufenden Finanzierungen
    Eigenkapital: 60.000€

    Nach ersten Berechnungen wird der Kaufpreis (inkl. Grundstück und Gebühren) 300.000 - 320.000€ betragen. Abzügl. EK müssten wir also 240.000 - 260.000€ finanzieren.

    Bekommen wir bei so wenig EK überhaupt eine Finazierung? Oder macht es Sinn noch länger zu sparen? Ich glaube, unser Einkommen ist ganz okay, das sollte nicht zum Problem werden, oder?

    Freu mich auf Euer Feedback.
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  2. Geht das finanziell?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ist das ernst gemeint?
    Bei dem Einkommen könnte man doch locker mindestens 2,5-3T€ pro Monat beiseite legen, bis der Bau richtig losgeht, hat man nochmal 10-15T€ zusammen gespart. Und 60T€ sind schon nicht wenig EK (ich setze jetzt mal voraus, daß zwei-drei Monatsgehälter zusätzlich vorhanden sind und nicht mit eingerechnet werden).
    Bei dem Einkommen im Verhältnis zum Bauvorhaben kann man recht ruhig schlafen und die Banken hätten wahrscheinlich auch wenig Bedenken, solange die Jobs halbwegs sicher sind. Ein Einkommensausfall wäre auch gut verschmerzbar, wenn(! das ist der eigentliche Punkt an dem Ganzen) der Lebensstil passt, Ihr also keine 4000Euro pro Monat auf den Kopf haut.
    Tilgung passend ansetzen, dazu ausreichend Sondertilgungen (wenn´s geht, mehr als die üblichen 5% pro Jahr) und einfach abzahlen.
    Bedenken hätte ich höchstens bei der Lage der Immobilie, keine Ahnung, ob man in Eurer Gegend ein Haus in dieser Preisklasse gut verkaufen kann, ob also noch Berliner Speckgürtel oder tiefste Provinz...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Seebaer Beitrag anzeigen
    Bekommen wir bei so wenig EK überhaupt eine Finazierung? Oder macht es Sinn noch länger zu sparen? Ich glaube, unser Einkommen ist ganz okay, das sollte nicht zum Problem werden, oder?

    Freu mich auf Euer Feedback.
    20% EK, das ist OK. Mehr ist immer gut, aber dank Deinem Einkommen kannst Du auch eine etwas höhere Rate "verkraften". Auch bei Wegfall eines Einkommens (Kind) sollte es kein Problem geben.

    Dabei unterstelle ich mal, dass der Lebensstil den dann höheren Kosten entsprechend angepaßt ist/wird.

    Ich denke das sollte sich problemlos darstellen lassen......natürlich ohne Gewähr, denn ich kenne ja die Details nicht.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    pdiener
    Gast
    Beruf Manager und kann sich keine Finanzierung ausrechnen?
    Das ist doch wohl ein Scherz zu Helloween.
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  6. #5
    pdiener
    Gast
    ...oder Politiker
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Seebaer Beitrag anzeigen
    Liebe Experten,
    wir denken darüber nach, nördlich von Berlin ein Haus zu bauen.
    Hier ist unsere finanzielle Situation:
    2 Vollverdiener, keine Kinder (aber in den nächsten Jahren geplant)
    Einkommen: Er: 4.500 - 5.500€ netto (variabler Anteil deshalb schwankt Gehalt immer leicht)
    Einkommen: Sie: 1.700 €
    keine laufenden Finanzierungen
    Eigenkapital: 60.000€

    Nach ersten Berechnungen wird der Kaufpreis (inkl. Grundstück und Gebühren) 300.000 - 320.000€ betragen. Abzügl. EK müssten wir also 240.000 - 260.000€ finanzieren.

    Bekommen wir bei so wenig EK überhaupt eine Finazierung? Oder macht es Sinn noch länger zu sparen? Ich glaube, unser Einkommen ist ganz okay, das sollte nicht zum Problem werden, oder?

    Freu mich auf Euer Feedback.
    In welcher Zeit habt Ihr das Eigenkapital angespart? Gibt Euch
    eine erste Idee, was so an Geld uebrig bleibt. Ich wuerde mir
    hoechstens Gedanken machen, ob Ihr dauerhaft in Berlin
    bleiben koennt/wollt oder Euch der Job sonstwohin verschlaegt
    und das Haus dann wieder vernuenftig zu verkaufen ist.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Wir haben gerade mal begonnen, uns mit dem Thema auseinander zu setzen und hatten noch keine Zeit eine Finanzierung zu errechnen. Ich wollte lediglich wissen ob sich die Arbeit bei so wenig EK lohnt.
    Ach ja, und hättest Du im Englisch-Unterricht aufgepasst dann wüsstest Du dass es HALLOWEEN heisst und nicht HELLOWEEN. Und sicher wärst Du dann nicht nur Hanswurscht geworden!
    Trotzdem alles Gute!
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  9. #8
    Avatar von greentux
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    Es heißt "Hallo Wien".
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  10. #9
    Avatar von stefanSmi
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    ...

    geht gar nicht

    "nördlich von Berlin" ist ein NOGO :-)

    Grundsätzlich halte ich es für machbar (selbst mit 3 Jähriger Kinderpause) aber es ist auch zu Berückssichtigen/Abhängig :

    -Was ist wirklich mit drin im Vertrag (z.B. Galaarbeiten)
    -Wieviel kommt an Inneinrichtung hinzu (Küche, Schlafzimmer etc 30T€ sind da schnell wech) bzw wieviel kann mitgebracht werden.
    -Wie lange seit Ihr bereit abzuzahlen (10 oder 30 Jahre)
    -Wie ist der sonstige Lebenstil ? Karibikkreuzfahrt im Sommer und St Moritz im Winter müssen 1-30 mal ausfallen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Seebaer Beitrag anzeigen
    Wir haben gerade mal begonnen, uns mit dem Thema auseinander zu setzen und hatten noch keine Zeit eine Finanzierung zu errechnen. Ich wollte lediglich wissen ob sich die Arbeit bei so wenig EK lohnt.
    Ich denke, diese Frage ist ja beantwortet.

    Alles andere kann man erst rechnen wenn belastbare Zahlen vorliegen. Es gibt viele Wege nach Rom, und in Deiner Situation kannst Du diese auch nutzen.

    Soweit ich Deine Zahlen interpretieren kann (also ohne Gewähr), sollten die wichtigsten Kriterien der Banken erfüllt sein. EK, Kapitaldienstfähigkeit passen, Werthaltigkeit der Sicherheit sollte bei einem Neubau auch nicht das Problem sein. Man wird noch darauf schauen, wie Ihr Euer Geld verdient (ist der Job sicher oder Schleudersitz), seit wann, Alter usw. usw.

    Dann geht es darum eine Finanzierungsstrategie auszuarbeiten. Diese sollte immer ausreichend Liquidität für die Lebenshaltung sicherstellen, auch in absehbarer Zukunft, aber auch möglichst geringe Kreditkosten verursachen. Hier einen vernünftigen Kompromiss zu finden ist eine Herausforderung, aber sicherlich möglich.

    Ich würde mich an Deiner Stelle mal hinsetzen und meine bisherigen Einnahmen/Ausgaben etwas detaillierter erfassen. Ein Einkommen von 5.000,- €/Monat kann sehr viel sein, aber bei entsprechendem Lebensstil auch sehr wenig. Bevor die Bank nun mit Pauschalen rechnet, solltest Du in der Lage sein solche Zahlen auf Plausibilität zu prüfen. Nicht dass später, trotz hohem Einkommen, xxxx,- €/Monat fehlen weil beispielsweise hohe Versicherungbeiträge o.ä. zu zahlen sind.

    Je besser IHR Eure finanzielle Situation kennt, um so leichter ist es die Bank zu einem Engagement zu bewegen, was sich teilweise auch in den Konditionen niederschlägt.

    Also, hinsetzen, Zahlen vorbereiten, und dann ab damit zum Finanzierungsfachmann.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ja stefanSmi, nach einiger Recherche muß ich gestehen, Du hast wahrscheinlich recht. Im Norden von Berlin sind die Grundstücke zwar super billig, aber es ist nicht wirklich schön. Wir haben uns rund um Pankow / Karow ein wenig umgesehen, das ist definitiv nicht, was wir wollen. Typische Eigenheim-Siedlungen mit mehr oder weniger schönen Häusern. Kein Charakter, kein Charme. Auch wenn es vom Stadtzentrum nicht allzu weit entfernt ist, die schönen Stadtteile von Berlin sind nun mal nicht im Norden. Nun orientieren wir uns südlich von Berlin, Richtung Zehlendorf oder Potsdam. Dort sind die Grundstücke zwar um einiges teurer aber da sparen wir lieber noch ein, zwei Jahre länger und wohnen dann wirklich schön.
    Soll ja eine Entscheidung für's Leben sein und nur weil's billig ist, muss ich kein Haus bauen.
    Also danke für den Tipp. :-)
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Seebaer Beitrag anzeigen
    Ja stefanSmi, nach einiger Recherche muß ich gestehen, Du hast wahrscheinlich recht. Im Norden von Berlin sind die Grundstücke zwar super billig, aber es ist nicht wirklich schön. Wir haben uns rund um Pankow / Karow ein wenig umgesehen, das ist definitiv nicht, was wir wollen. Typische Eigenheim-Siedlungen mit mehr oder weniger schönen Häusern. Kein Charakter, kein Charme. Auch wenn es vom Stadtzentrum nicht allzu weit entfernt ist, die schönen Stadtteile von Berlin sind nun mal nicht im Norden. Nun orientieren wir uns südlich von Berlin, Richtung Zehlendorf oder Potsdam. Dort sind die Grundstücke zwar um einiges teurer aber da sparen wir lieber noch ein, zwei Jahre länger und wohnen dann wirklich schön.
    Soll ja eine Entscheidung für's Leben sein und nur weil's billig ist, muss ich kein Haus bauen.
    Also danke für den Tipp. :-)
    Gute Entscheidung aus meiner Sicht. Das hat uns auch bewogen, uns eine Bestandsimmobilie zu kaufen, die einfach viel schöner eingebunden ist als ein Neubau in einem typischen Neubauviertel mit all den tollen Bau- und Vorgartensünden (da gabs mal eine wunderschöne "Topologie" Sendung im
    BR zu dem Thema).
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  15. #13
    Avatar von stefanSmi
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    als alter Bärlina kenne ich halt auch das Umland,
    Klar Süden ist schöner, Aber auch hier sind oft Profillose Reihenhäuser an der Tagesordnung. (Mahlow/Großbeeren etc.) sind.

    Der Hauskauf ist (oft) eine Entscheidung fürs Leben korrekt. Und deshalb (gerade deshalb) sollte mann auch ALLE Lebensumstände betrachten.

    kurzum... bei mir hat es auch dazu geführt "etwas" weiter südlich zu bauen, da wo es zwar etwas teurer ist, aber Jobs sicherer sind (und es auch mehr gibt) und auch mit den Feiertagen nicht so genausert wird,
    Nun wohne Lebe und arbeite ich in Baden-W.

    Klar harter Schritt aber wie gesagt es ist meist eine Lebensentscheidung (und da kann mann die "Kreise" der Überlegungen auch mal größer ziehen)
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