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  1. #1

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    Fugenfarbe falsch ...

    Hallo , ich habe folgendes Problem . Bei einem Altbau waren Löcher im alten Fugenbild so das man durchs Mauerwerk hindurchschauen kann . Der alte Fugenmörtel wurde damals zurückgelegt verfugt und nun sollte ich die Löcher zufugen.Ich habe den Hausbesitzern mitgeteilt das ich die "Flickfuge" nur mit einer Mindesttiefe von 2 mm einbringen kann weil sonst die neuen Fugen höher stehen als die alte Verfugung ( aber irgendwo muß sie aber auch haften ) ich habe allerdings die Gewährleistung ausgeschlossen weil die Mindesttiefe nach DIN-NORM mind. 10mm betragen muß ( jetzt 2mm ) . Bei der Fugfarbe war ich mir nicht sicher und habe mich dann ( weil keine andere Farbe zur Verfügung stand ) für einen beige-weissen Fugmörtel von QM entschieden . Der alte Bestand scheint nun aber dunkler zu sein und der Auftraggeber verlangt von mir meine Fugen wieder herauszuholen weil Sie nicht zum Bestand passen . An sich nicht das grosse Probleme weil die Fugen sowieso nur max 2mm tief eingefugt wurden ( entgegen aller Regeln ) aber muß ich Sie wirklich wieder herausholen ? Meines Erachtens würde sich die Farbe im Laufe der Zeit ( Verwitterung etc. ) anpassen !!? Und als zweites bemängeln die AG das die Fuge höher als der alte Bestand ist ( hab mich vorher schriftlich abgesichert das ich ja keine 0mm auffugen kann ) da frage ich mich ob ich mich auf eine solche Diskussion einlassen sollte !? Wer gibt Rat ? danke + lg
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  2. Fugenfarbe falsch ...

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  3. #2

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    Fugenfarben

    Moin Moin,

    es gibt immer Farbunterschiede zwischen alten und neuen Fugen. Andere Charge der Mischung, Alterung der bestehenden Fugen durch Regen, Verschmutzung, Sonneneinstrahlung etc. Allein durch Unterschreitung der Mindesttiefe der Verfugung sind Farbunterschiede nicht auszuschließen.

    Konnte Ihr AG denn die Zusammensetzung der bestehenden Fugen der Einzelkomponenten oder eines vorgemischten Produkts benennen?

    Fugenfarben, gerade wie in diesem Fall, werden vom Bauherrn gerne diskutiert, auch Differenzen von 1,00 mm im Fugenmaß werden gerne als Mangel dargestellt. In vielen Fällen ist es Erbsenzählerei.

    Es dürfte schwer werden, nach der vorliegenden Beschreibung einen Mangel zu konstruieren, den der AN zu vertreten hätte.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich bedanke mich für die Antwort . Die Arbeit stellt sich so dar : Ich habe von Anfang an schriftlich festgelegt das wir eigentlich die damals zurückgelegten Fugen ( ca: 1cm ) und die jetzt aufgetretenen Löcher nicht genau auf Höhe der alten Fugen einfugen können weil man "Löcher" nicht mit 0,2 mm auffüllen kann ! Entgegen der allgemeinen Regeln habe ich mir schriftlich geben lassen das die Fugen "nur" 2-3 mm aufgefüllt werden + ich über eine Fertigmischung Quick-Mix den Fugton ( der alten Verfugung ) angleichen werde. Nach meiner Einschätzung kam der Ton beige/weiss am besten hin aber der AG bemängelt jetzt die "höhergelegenen" Stossfugen ( ca: 2-3mm über dem alten Bestand ) und auch die Fugfarbe weil Sie nicht hundertprozent gleich ist . Der AG meint jetzt das das ausfüllen der Löcher mit höhergelegenen Fugen + einer nicht 100% Fugfarbe einer Sachbeschädigung gleichkommt !?!? Muss ich die Fugen wieder rausmachen ? ( dann würden evtl. noch grössere Löcher entstehen ! )

    Danke und liebe Grüsse aus Oldenburg
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