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leider schon wieder hydraulischer Abgleich

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  1. #1

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    leider schon wieder hydraulischer Abgleich

    Hallo alle zusammen,

    nun ist es mal wieder der Heizungsinstallateur.

    Da ich ja langsam lerne mit dem Handwerk umzugehen, habe ich ihn gebeten, den hydraulischen Abgleich doch schon einmal zu berechnen. Die Heizkörper sind nun seit ca 4 Woche im Haus und es wird sich dort nichts mehr ändern. Viele Rohre sind noch sichtbar, weil wir einen Holzfussboden bekommen. Also eigentlich beste Vorraussetzungen. Nun bekam ich als Antwort auf die Berechnung des hydraulischen Abgleiches , folgendes:

    Hydraulischerabgleich ist durch die Kermi-Heizkörper gegeben, sie sind vom Werk aus abgelichen ( bis 1000 m2 Wohnfläche).

    Das geht doch gar nicht. Oder weiss ein Heizkörper , wo er eingebaut ist, weit vorne im System oder hinten. Die Realität sieht auch anders aus. Die Heizkörper, die im Strang als letztes liegen, sind relativ kühl.

    Es wird mit einer Buderus GB 162 geheizt.

    Was sagt Ihr dazu ?

    Angostura
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  2. leider schon wieder hydraulischer Abgleich

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  3. #2
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    Kurze Ergänzung:

    Kermi schreibt folgendes:

    Laut einer Studie der Fachhochschule Aachen ist die von Kermi vorgenommene werksseitige Ventilvoreinstellung von Thermostatventilen bei Heizanlagen mit einer beheizten Nutzfläche bis zu 1.000 m² ohne weitere Maßnahmen bei parallelen Heizrohrnetzen einem hydraulischen Abgleich gleich zu setzen.

    Die detaillierten Untersuchungen haben ergeben, dass diese werkseitige Einstellung deswegen unmittelbar als hydraulischer Abgleich angesehen werden kann, weil gegenüber einem ideal abgeglichenen Rohrnetz nur ein thermischer Energiemehraufwand von etwa 0,5 % bei der Wärmeübergabe auftritt, der mit üblichen Rechenungenauigkeiten bei einer detaillierten Berechnung und den übllichen Einstellabweichungen vor Ort vergleichbar ist.

    Heizanlagen, bei denen Heizkörper mit werkseitig voreingestellten Termostatventilen installiert sind, sind daher aus fachtechnischer Sicht in der energetischen Bewertung (z.B. nach DIN V 18599) als hydraulisch abgeglichen einzuordnen.

    Heisst dies, dass alle Heizkörper parallel betrieben werden müssen ? Das werden Sie bei uns nicht. Im OG sind 4 in Reihe, im EG 5 in reihe und im Keller 4 in reihe. Diese drei Kreise sind jeweils parallel.

    Was kann ich darauss für Schlüsse ziehen ?

    Danke

    Angostura
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  4. #3

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    Zitat Zitat von angostura Beitrag anzeigen
    Hydraulischerabgleich ist durch die Kermi-Heizkörper gegeben, sie sind vom Werk aus abgelichen ( bis 1000 m2 Wohnfläche).


    Dazu fällt mir nichts mehr ein.

    Schau Dir mal die Ventile an die verbaut wurden........ach so, die sind vielleicht auch vom Werk abgeglichen. Alle auf Stellung "x", Spülstellung

    Und Deinem Heizer würde ich empfehlen, er soll seinen Brief zurückgeben.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Zitat Zitat von angostura Beitrag anzeigen
    Im OG sind 4 in Reihe, im EG 5 in reihe und im Keller 4 in reihe. Diese drei Kreise sind jeweils parallel.
    Sicher das die wirklich in Reihe "geschaltet" sind?
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  6. #5
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    Ralf,
    auch wenn du lachst ... nach meinem Kenntnisstand wird das von der KFW akzeptiert ... heisst es ist *genügend* genau voreingestellt.

    Ich bin allerdings mit der Philosophie die dahinter steht nicht unbedingt einig, aber es zeigt dass der Bohey, der um den Abgleich gemacht wird, in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen steht.

    Hier muss bei vielen wohl wieder die Denke neu justiert werden.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
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    Naja Hamburger Jung,

    so richtig in reihe , hiess wohl das direkt vom Heizkörper weiter geleitet wird. Also ist es nicht klassisch in Reihe, aber komplett parallel ist das auch nicht, oder ?

    Aber was ist den nun mit der Aussage bezüglich des hydraulischen Abgleichs mit den Voreinstellungen der Herstellers ? Es wird auf eine Untersuchung der FH Aachen verwiesen.

    Vielen Dank für Eure Antworten

    Angostura
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  8. #7

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    Das ist schon ok mit den Heizkörpern.
    Zum hydraulischen Abgleich. So wie Achim das schreibt, scheint er ja so anerkannt zu sein. (Höre ich auch zum ersten mal) Aber ob das Sinn macht...
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  9. #8
    Avatar von OldBo
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    Moin Achim,

    warum müssen wir uns neu justieren? Nur weil sonn paar Sesselpfurzer sich irgendetwas ausdenken? Okay, dann bleib ich bei meiner Hammermethode, die hat in den 70ern auch ausgereicht. Anscheinend werden hier einige immer industriehöriger

    Gruß

    Bruno
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  10. #9
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    Bruno,

    ich hab an andere Stelle mal 3 Sätze drüber verloren ...
    Scheint sich von der Gewichtung noch nicht ganz als Erkenntnis festzusetzen.

    Gruß
    Achim
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Ralf,
    auch wenn du lachst ... nach meinem Kenntnisstand wird das von der KFW akzeptiert ... heisst es ist *genügend* genau voreingestellt.
    Achim, ich kenne die pdfs.....leider. Wäre besser ich hätte sie nicht gelesen.

    In der Theorie kann man so etwas auch veranstalten, mann muss nur die Widerstände hoch genug wählen, dann fällt der Rest kaum noch in´s Gewicht. Wofür gibt´s denn Pumpen (auf die Dauer hilft nur power).......aber wenn ich mich richtig erinnere, werden doch auch effiziente Pumpen gefördert.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
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    Um auf die Frage zurückzukommen ...
    heisst das, wenn das Rohrnetz einigermaßen vernünftig gestaltet wurde ist den Vorgaben nach dem hydraulischen Abgleich genüge getan (so zumindest die offizielle Leseart). Private Meinungen dürfen abweichen.

    Deswegen auch die Formulierung *genügend genau* ... besser geht natürlich in den meisten Fällen, erfordert aber dann eine komplette hydraulische Berechnung der Anlage.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12

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    hallo,

    ja wie war das gleich mit anschluss nach tichelmann??

    langer vorlauf kurzer rücklauf und andersrum....
    mann muss das rohrnetz nur richtig aufbauen
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Tichelmann bei Heizkörpern, na dann viel Spaß...
    Da machen 2 Bögen manchmal einen Druckverlust wie 5 m Rohr.
    Man kann ja dann sinnlose U-Bögen einbauen, um den Druckverlust in allen Teilsträngen gleich zu bekommen
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  16. #14

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    hallo bauwahn,


    ist doch egal, hauptsache man spart den Hydr. abgleich
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