Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 31
  1. #1

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Kabelaffe
    Beiträge
    18

    Frage Endlich ein Eigenheim...aber wie?

    Hallo zusammen! Ich habe mich in den letzten Tagen durch viele Themen und Beiträge gewühlt und viele Informationen erhalten, was das Thema BauFi betrifft. Da ich aber kein Experte bin und (hoffentlich) nur einmal eine Immobilie kaufen werde, möchte ich vorher alle Unsicherheitsfaktoren ausgrenzen.

    Bei den Gehältern von meiner Frau und mir kommt vermutlich ein Neubau nicht in Frage. Ausserdem wollen wir möglichst schnell einziehen, um keine Doppelbelastung zu haben.

    Wir hatten uns als Finanzielle Obergrenze 150.000.- gesetzt und sind zu unserer Bausparkasse gegangen, um uns mal exemplarisch durchrechnen zu lassen, wieviel wir den finanzieren könnten (dürften) von Seiten der Bank und siehe da:

    Ein Bausparkredit über die von uns angepeilte Summe würde in etwa als Abtrag 580-600 € kosten. Das entspräche unserer jetzigen Miete (kalt).

    Nun wurde ich mißtrauisch. Das ging zu einfach.
    Daraufhin bin ich hier gelandet und siehe da, das von unserem Berater vorgeschlagene (und heftig benickte) Modell war ein "Bausparsofortdarlehen".

    Darüber habe ich schon einiges hier gelesen, aber mir gehts jetzt eher darum, welche Alternativen hat man denn zum Bausparvertrag? Bekommt man "einfach so" ein Annuitätsdarlehen, weil man eine Immobilie kaufen will und trägt als Sicherheit den neu erworbenen Grund und Boden auf die Bank ein?

    Wir stehen quasi ganz am Anfang der Immobiliensuche (haben natürlich konkrete Vorstellungen vom zukünftigem Heim) aber keine Ahnung von Finanzierungsmodellen.
    Ich möchte auch nicht bei zig verschiedenen Banken meine Kontoauszüge aufblättern, ohne nicht selbst schon zu wissen, was ich von der Bank möchte.

    Unsere "Eckdaten":

    Er (31): Angestellter (befristet) 1.500.- Netto
    Sie (30): Angestellte (unbefristet) 1.200.- Netto
    keine Kinder und auch langfristig nicht geplant
    Bausparvertrag mit etwas über 10.000.- als EK vorhanden.

    Als gelernter Elektroinstallateur kann ich ja auch anteilig eine "Muskelhypothek" miteinbringen, sofern das von Bedeutung ist.

    Die Kosten für Notar, Grunderwerbssteuer und Grundbucheintrag, ggf. Makler etc. kommen ja auch auf uns zu - wie werden diese Kosten i.d.R. bewältigt? Sind die in den Finanzierungsmodellen der Banken normalerweise miteingerechnet? Oder muß ich dafür ein separates Darlehen aufnehmen?

    Ich weiß, daß der Makler an mir verdienen will. Soll er doch, aber nicht übermäßig viel!
    Ich weiß daß die Bank an mir verdienen will. Soll sie doch, aber nicht übermäßig viel!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Endlich ein Eigenheim...aber wie?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    06.2009
    Ort
    Bonn
    Beruf
    Dipl. Inform.
    Beiträge
    953
    Er (31): Angestellter (befristet) 1.500.- Netto
    Sie (30): Angestellte (unbefristet) 1.200.- Netto

    Wie lange ist die Befristung?
    Ein Haus kann schnell mehr Nebenkosten verursachen als eine Wohnung, das EK hat gerade die Höhe eines sinnvollen Notgroschens, der nach dem Hausbau übrigbleiben sollte.
    Den Berater würde ich zum Teufel jagen, woher habt ihr den?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    07.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beruf
    Schriftsetzer
    Beiträge
    80
    Zitat Zitat von lulu66 Beitrag anzeigen
    Den Berater würde ich zum Teufel jagen, woher habt ihr den?
    Von der Bausparkasse, schreibt er doch.

    Ich hol mir schon mal Popcorn...

    Da der Server so lange unten war, dauert es vielleicht noch bis die Experten antworten. Meine Meinung: Das wird schwer, rechnet eher mit >800€/Monat.

    Zu Deinen Fragen:
    Wenn man ein Annuitätendarlehen bekommt, wird eine Grundschuld zugunsten der finanzierenden Bank eingetragen.
    Die Kosten für Notar usw. solltet Ihr vom Eigenkapital bestreiten können, sonst wird es eine 110%-Finanzierung - teuer bis unmöglich.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Bielefeld
    Beruf
    Finanzierungsberaterin - Bankkauffrau
    Beiträge
    38
    Vergesst das Bausparsofortdarlehen und sucht Euch einen vernünftigen Finanzierungsberater der nicht nur auf seine Provision aus ist !

    [QUOTE=Zielmeldung;413147]Unsere "Eckdaten":

    Er (31): Angestellter (befristet) 1.500.- Netto
    Sie (30): Angestellte (unbefristet) 1.200.- Netto
    keine Kinder und auch langfristig nicht geplant
    Bausparvertrag mit etwas über 10.000.- als EK vorhanden.QUOTE/]

    Wichtig ist hier wirklich wie lange der befristete Arbeitsvertrag noch läuft. Gibt es bereits eine schriftliche Regelung über die Zeit danach ? Ist der Vertrag schon einmal verlängert worden ?
    Viele, eigentlich fast alle Banken, sind sehr skeptisch bei befristeten Arbeitsverträgen. Ist ja auch nochvollziehbar, denn es besteht schon ein Risiko für die Zeit nach Ablauf des Vertrages. Alles machbar, aber schwieriger.

    Meine Empfehlung ist immer, wenigstens das Eigenkapital für die anfallenden Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer und evtl. Makler) zu haben. Dies mitzufinanzieren ist, wenn es eine Bank macht, oft sehr teuer.
    Hier könnte man prüfen inwieweit man den Bausparvertrag verwenden kann. Evtl. teilen oder ähnliches - allerdings schwierig da per Ferndiagnose so zu beantworten.

    Und wie schon gesagt wurde, wird im Grundbuch eine Grundschuld für die finanzierende Bank eingetragen - das ist deren Sicherheit.

    Frau Unger
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Avatar von rainerS.punkt
    Registriert seit
    08.2006
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Redakteur
    Beiträge
    644
    Moin,

    Bei den Gehältern von meiner Frau und mir kommt vermutlich ein Neubau nicht in Frage. Ausserdem wollen wir möglichst schnell einziehen, um keine Doppelbelastung zu haben.
    Wenn man daraus schließt, dass ihr lieber einen preiswerten Altbau kauft, ist zu befürchten, dass dort entweder Modernisierungsbedarf besteht oder die Nebenkosten sehr hoch sind, was mit Blick auf die Finanzen beides nicht besser wäre.

    Um der Doppelbelastung beim Bau zu entgehen: Die Kredite stehen in der Regel eine Weile ohne Bereitsstellungszinsen zu Verfügung (6 Monate sind üblich) und Fertighausanbieter bieten oft eine Bauzeitgarantie.

    Persönlich denke ich, mit euren Rahmenbedingungen wird es nicht ganz leicht. Aber lieber rät euch ein seröser Finanzberater ab, als dass ihr hinterher vorne und hinten nicht klarkommt. Befristeter Vertrag ist für viele Banken aber schlicht ein Killerkriterium.


    Viel Glück!
    Rainer
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Bielefeld
    Beruf
    Finanzierungsberaterin - Bankkauffrau
    Beiträge
    38
    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Um der Doppelbelastung beim Bau zu entgehen: Die Kredite stehen in der Regel eine Weile ohne Bereitsstellungszinsen zu Verfügung (6 Monate sind üblich)
    Die bereitstellungszinsfreie Zeit bezieht sich nur auf das Darlehen, das noch nicht abgerufen wurde.
    Für abgerufene Gelder, wenn nach Baufortschritt ausgezahlt wird oder bei Modernisierungsvorhaben, muss man für die augezahlten Beträge bereits Zinsen zahlen.
    Somit geht es so ganz ohne Doppelbelastung nicht.

    Frau Unger
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Ich habe so meine Zweifel, dass man mit 150T€ weit kommt. Dafür gibt´s wohl nur eine Hütte mit erheblichem Sanierungsbedarf, und da dürfte die Elektrik wohl das kleinere Problem sein. Von Renovierung zu sprechen wäre wohl untertrieben.

    Dann noch das Damokles-Schwert "befristeter Arbeitsvertrag".....da würde ich mir sehr gut überlegen, ob man das Risiko "Hauskauf" eingeht.

    Du darfst auch nicht nur die oftmals schöngerechneten Raten betrachten, sondern Du musst Dich fragen, wie sich Deine Schulden entwickeln. Eine geringe Tilgung, nur damit die Rate erträglich bleibt, rächt sich schneller als man denkt.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Kabelaffe
    Beiträge
    18

    Lächeln

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Immer schön der Reihe nach:
    Zitat Zitat von lulu66 Beitrag anzeigen
    Wie lange ist die Befristung?
    Ein Haus kann schnell mehr Nebenkosten verursachen als eine Wohnung, das EK hat gerade die Höhe eines sinnvollen Notgroschens, der nach dem Hausbau übrigbleiben sollte.
    Die Befristung ist gerade zum X-ten mal verlängert worden bis Ende 2011. Da immer sachlich begründet greift der § 14 TzBfG leider nicht.
    Mir wird zwar immer wieder signalisiert, eine (erneute) Verlängerung sei kein Problem, aber unbefristet einstellen will man bei uns leider auch nicht.

    Zitat Zitat von lulu66 Beitrag anzeigen
    Den Berater würde ich zum Teufel jagen, woher habt ihr den?
    Der Typ ist von unserer Bausparkasse, wo ein Bausparvertrag kontinuierlich angefüttert wurde. In jugendlichem Leichtsinn über die optimistische Summe von 50.000.- abgeschlossen, ist nunmehr etwas über 10.000.- drauf.
    Deswegen hatten wir uns ja zu diesem Orientierungsgespräch entschieden, einfach mal auf den Busch klopfen, ob das Ding so überhaupt Sinn macht oder wir was ändern können.
    Zitat Zitat von meak07 Beitrag anzeigen
    Von der Bausparkasse, schreibt er doch.

    Ich hol mir schon mal Popcorn...
    War klar, das sowas kommt :-)

    [...]
    Zitat Zitat von meak07 Beitrag anzeigen
    Zu Deinen Fragen:
    Wenn man ein Annuitätendarlehen bekommt, wird eine Grundschuld zugunsten der finanzierenden Bank eingetragen.
    Die Kosten für Notar usw. solltet Ihr vom Eigenkapital bestreiten können, sonst wird es eine 110%-Finanzierung - teuer bis unmöglich.
    Dem entnehme ich, dass die Banken ein Objekt/Grundstück immer noch einmal selbst bewerten und erst dann sagen, wieviel Geld es dafür gibt..? Der Kaufpreis den ich für mich aushandele, der ist (für die Bank) egal?

    Zitat Zitat von Frau Unger Beitrag anzeigen
    Meine Empfehlung ist immer, wenigstens das Eigenkapital für die anfallenden Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer und evtl. Makler) zu haben. Dies mitzufinanzieren ist, wenn es eine Bank macht, oft sehr teuer.
    Hier könnte man prüfen inwieweit man den Bausparvertrag verwenden kann. Evtl. teilen oder ähnliches - allerdings schwierig da per Ferndiagnose so zu beantworten.

    Und wie schon gesagt wurde, wird im Grundbuch eine Grundschuld für die finanzierende Bank eingetragen - das ist deren Sicherheit.
    Dafür könnten wir ja den Bausparvertrag nehmen. Aufteilen und auszahlen lassen und den anderen Teil wieder weiter füttern.
    Ist den ein bausparvertrag überhaupt noch sinnvoll bzw. Zeitgemäß? Ich hab das Ding auch nur wegen der VWL vom Arbeitgeber, aber auch nur, "weil´s alle haben", nicht etwa, weil ich von der Sache Überzeugt bin.

    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Moin,


    Wenn man daraus schließt, dass ihr lieber einen preiswerten Altbau kauft, ist zu befürchten, dass dort entweder Modernisierungsbedarf besteht oder die Nebenkosten sehr hoch sind, was mit Blick auf die Finanzen beides nicht besser wäre.
    Unsere finanzielle Obergrenze von 150.000.- wäre unter der Bedingung, daß man echt gleich einziehen kann, nur Namensschild anschrauben, sonst nix. Bei "guten Gebrauchten" schauen wir, daß wir unter 120.000.- liegen, schließlich müssen wir auch erhöhte Fahrtkosten mit einplanen etc.

    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Um der Doppelbelastung beim Bau zu entgehen: Die Kredite stehen in der Regel eine Weile ohne Bereitsstellungszinsen zu Verfügung (6 Monate sind üblich) und Fertighausanbieter bieten oft eine Bauzeitgarantie.
    Von Fertighäusern ist uns bisher leider nur abgeraten worden. Da ich "auf dem Bau" gelernt habe, stehe ich diesen Dingern auch eher skeptisch gegenüber.

    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Persönlich denke ich, mit euren Rahmenbedingungen wird es nicht ganz leicht. Aber lieber rät euch ein seröser Finanzberater ab, als dass ihr hinterher vorne und hinten nicht klarkommt. Befristeter Vertrag ist für viele Banken aber schlicht ein Killerkriterium.
    Genau DESWEGEN bin ich hier! Der Bausparonkel hat das alles schön geredet und alle Bedenken weggewischt, da bin ich mißtrauisch geworden. Mir war auch von vornherein klar, nicht gleich dem Erstbesten auf den Leim gehen zu müssen, aber der hat uns alles schön einfach vorgerechnet... zack zack ist das Haus bezahlt.
    Ha ha. Da ist immer irgendwo ein Haken, wenn´s um Geld geht!
    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Viel Glück!
    Rainer
    Danke!

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Du darfst auch nicht nur die oftmals schöngerechneten Raten betrachten, sondern Du musst Dich fragen, wie sich Deine Schulden entwickeln. Eine geringe Tilgung, nur damit die Rate erträglich bleibt, rächt sich schneller als man denkt.

    Gruß
    Ralf
    Das hat mich ja auch stuzig gemacht - die Belastung sinkt, je länger der BspV läuft, zumindest so wurde es uns schmackhaft gemacht.
    Wir wollen die Tilgung aber auch so ansetzen, daß es notfalls mit nur einem Gehalt zu wuppen ist. So lange wir beide verdienen, ballern wir alles in den Abtrag (Sonderzahlungen). Ich mag nicht gern Schulden haben.

    Wie gesagt, vielen Dank für die schnellen vielen Antworten und Tipps -ich bleibe auf Empfang!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    10.2009
    Ort
    Unterfrangn
    Beruf
    Wirtsch-Ing.
    Beiträge
    39
    Hallo Zielmeldung,

    einiges ist schon geschrieben worden;

    Wenn Ihr ein gutes Stück sicher gehen wollt, dass Ihr das Stemmen könnt, dürft Ihr eigentlich nur mit dem festen Gehalt rechnen! Und dann schließt sich das eigentlich gleich aus!

    ?? Wenn Dein jetziger AG immer nur deinen befristeten Vertrag verlängert, wäre es dann nicht sinnvoll sich einen anderen AG zu suchen um nun endlich ins sichere Fahrwasser zu gelangen? Besteht dazu mittelfristig die Möglichkeit? Anderweitig wirst du immer wieder vertröstet und bleibst in Planungsunsicherheit!!

    Tipp: Lasst Euch nichts schönrechnen!!
    Sucht Euch jemanden, der sich etwas mit Zins & Tilgungsrechnung auskennt und euch nichts andrehen will!

    Das böse Erwachen kommt sonst früher oder später! Banken & Bausparkassen wollen nur Euer Bestes!

    Ich kenn das Preisgefüge bei Euch nicht, aber bei uns hier (Nordbayern) weiß ich einen aktuellen Hausverkauf: ca. 130 m2 WFL, 40 Jahre alt, absoluter Renovierungsstau (Haustechnik, Dämmung, Fenster) für ca. 120 TEur;

    Bis das Haus in zeitgemäßem Zustand ist, haben die Käufer knapp 250 TEur investiert;

    Euer Limit wäre also schon weit gesprengt!

    Ich sehe nur eine Möglichkeit solche Kosten ein Stück weit zu reduzieren: Größe verringern!

    Und dann stellt sich die Frage, ob eine ETW mit 90 .. 100 m2 nicht die bessere Wahl wäre; ein Haus mit 100m2 WFl. ist ziemlich mickrig!

    ?? Habt Ihr schon ein Haushaltsbuch angelegt, wo ALLE Einnahmen & Ausgaben aufsummiert werden? Nach ca. 1 Jahr wisst Ihr in etwa wie viel Geld Ihr zum Leben braucht - somit wieviel Geld monatlich für ein Haus zur Verfügung steht!?!

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Zitat Zitat von Zielmeldung Beitrag anzeigen
    Unsere finanzielle Obergrenze von 150.000.- wäre unter der Bedingung, daß man echt gleich einziehen kann, nur Namensschild anschrauben, sonst nix. Bei "guten Gebrauchten" schauen wir, daß wir unter 120.000.- liegen, schließlich müssen wir auch erhöhte Fahrtkosten mit einplanen etc.
    Wenn Deine Ortsangabe stimmt, wird das ein echtes Problem, ein passendes Objekt zu finden.
    In H direkt gibts für 120 - 150 T kleine Häuser aus den 30ern und RH aus den 50ern - 60ern.
    Dann aber mehr oder minder im "Originalzustand".

    Im näheren Umland siehts eher noch finsterer aus, wenns nicht ein alter Resthof sein soll, der eher als Champignonzucht denn zum Wohnen taugt.

    Und weiter draussen, wo sich Fuchs und Hase Gute Nachte sagen, keine S-Bahn fährt und Busse nur dem Schülertransport dienen, sind 30T für Sprit für 2 Autos schnell verfahren.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    08.2009
    Ort
    WAF
    Beruf
    Industriekaufmann
    Beiträge
    16
    [QUOTE=Zielmeldung;413376]Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Immer schön der Reihe nach:

    Die Befristung ist gerade zum X-ten mal verlängert worden bis Ende 2011. Da immer sachlich begründet greift der § 14 TzBfG leider nicht.
    Mir wird zwar immer wieder signalisiert, eine (erneute) Verlängerung sei kein Problem, aber unbefristet einstellen will man bei uns leider auch nich:-)


    Wieso x-ten mal verlängert ??? Man darf einen Zeitvertrag nur 2 mal verlängern (eig. Erfahrung), dann bist du duch schon fest eingestellt!!!!

    Und wenn ihr sowieso keine Kinder haben wollt, habt ihr Euch schon überlegt eine Eigentumswohnung zu kaufen????
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    07.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beruf
    Schriftsetzer
    Beiträge
    80
    Wenn Du mal eine Ahnung davon bekommen willst wieviel Du wie lange in etwa zahlen mußt:
    http://www.zinsen-berechnen.de/hypothekenrechner.php
    Bedenke, daß du keinen Top-Zins bei Deiner 100%-Finanzierung bekommen wirst (wenn überhaupt). Vor allen Dingen Restschuld und bereits gezahlte Zinsen nach sagen wir mal 15 Jahren Zinsbindung betrachten und dann überlegen ob sich das ganze lohnt.
    Besipiel: Allein 4,5% Zinsen und 1,5% Tilgung ergeben eine monatliche Rate von 750€, nach 15 Jahren stehen noch knapp 102.000€ auf dem Deckel und es wurden ca. 87000€ Zinsen gezahlt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Bonn
    Beruf
    Techniker
    Beiträge
    201
    [QUOTE=daner89;413436]
    Zitat Zitat von Zielmeldung Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Immer schön der Reihe nach:

    Die Befristung ist gerade zum X-ten mal verlängert worden bis Ende 2011. Da immer sachlich begründet greift der § 14 TzBfG leider nicht.
    Mir wird zwar immer wieder signalisiert, eine (erneute) Verlängerung sei kein Problem, aber unbefristet einstellen will man bei uns leider auch nich:-)


    Wieso x-ten mal verlängert ??? Man darf einen Zeitvertrag nur 2 mal verlängern (eig. Erfahrung), dann bist du duch schon fest eingestellt!!!!
    Leider hat Zielmeldung vollkommen recht. Unter gewissen Umständen (z.B. Projektbezogene Befristung) kann man einen befristeten Vertrag so oft verlängern wie man lustig ist. Allerdings nur mit Ziemlich engen Möglichkeiten. Traurig aber wahr
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    11.2009
    Ort
    Bielefeld
    Beruf
    Finanzierungsberaterin - Bankkauffrau
    Beiträge
    38
    Zitat Zitat von Tobi82 Beitrag anzeigen
    Leider hat Zielmeldung vollkommen recht. Unter gewissen Umständen (z.B. Projektbezogene Befristung) kann man einen befristeten Vertrag so oft verlängern wie man lustig ist. Allerdings nur mit Ziemlich engen Möglichkeiten. Traurig aber wahr
    Und das wird bei fast allen Banken Schwierigkeiten bei der Finanzierung hervorrufen !
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    10.2009
    Ort
    Minden
    Beruf
    Bürokaufmann
    Beiträge
    53
    Hallo!

    Bin jetzt kein Experte, aber ich muss Frau Unger da zustimmen (wenn ich jetzt auch nicht jede Bank kenne).

    Meine Lebensgefährtin hat auch einen befristeten Vertrag (ZMF nach Wiedereinstieg), weil das in der Praxis so gehandhabt wird. Dieser wird einmalig verlängert und dann unbefristet "gestellt".

    War auch bei unserer Finanzierung ein wenig "Laufarbeit". Derzeitiger Vertrag, vorgefertigter neuer Vertrag und auch noch ein Schreiben der Chefin das der nächste Vertrag unbefristet sein wird (es seih denn, es ist irgendetwas unvorhergesehenes was passieren wird).

    Danach hats dann aber problemlos geklappt.

    lg René

    PS: Bei uns ging es aber auch um einiges weniger Geld.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen