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Mit wieviel Ampere 380V legen lassen?

Diskutiere Mit wieviel Ampere 380V legen lassen? im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Mit wieviel Ampere 380V legen lassen?

    Hi Leute,
    bin an der Planung meines zukünftigen Häuschens.
    Ich möchte 380 V legen lassen.
    Was ist da so üblich?
    Mit 16A oder 32A?

    16 A brauche ich auf jeden Fall (Schweißgerät, Kreissäge etc.)
    Wenn ich aber mal ne kleinen Drehbank oder Fräse dranhängen will,
    bräuchte man glaube ich 32A oder?
    Wer kennt sich da ein bisschen aus?

    Grüße und Danke
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  2. Mit wieviel Ampere 380V legen lassen?

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  3. #2

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    Hallo Eliott,

    also das Problem werden vor allem die 380V sein. Um die herzustellen braucht man einen großen und teuren Drehstromtrafo!
    Denn direkt aus dem öffentlichen Niederspannungsnetz kommen seit vielen Jahren nur noch 230V und 400V...

    Wen interessiert, was üblich ist?
    Üblich im EFH ist entweder gar keine Drehstromsteckdose oder eine mit 16A.
    Aber was hilft Dir das, wenn DU 32A brauchst???

    Fazit:
    Wenn man das vorher sagt, kostet es wenig.
    Also gleich beide installieren lassen!

    Dabei dann auf geeignete Vorsicherung (SLS am Zähler und NH im HAK) achten!
    Zur Not tun es auch die weithin üblichen 3x35A A, aber 3x40A, 3x50A oder gar 3x63A wären dann u.U. besser (nutzungsabhängig) - haben aber andere Nachteile.
    30mA-FI ist inzwischen sowieso generell vorgeschrieben.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Eliott Beitrag anzeigen
    bin an der Planung meines zukünftigen Häuschens.
    Ich möchte 380 V legen lassen.
    Geht es um die Dimensionierung der Anschlüsse für einen kompletten Raum? Oder nur um eine einzelne "Steckdose"?

    Wenn Du der Meinung bist, dass Du 32A benötigst, dann ist es eben so und wird auch so realisiert. Du (Kunde) bestimmst was zu machen ist, der Fachmann muss sich dann darum kümmern, dass es richtig gemacht wird.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Beides,
    oder soll dann die Kreissäge am 32/16 Adapter hängen?

    Grüsse
    Jonny
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Hallo Eliott,

    also das Problem werden vor allem die 380V sein. Um die herzustellen braucht man einen großen und teuren Drehstromtrafo!
    Denn direkt aus dem öffentlichen Niederspannungsnetz kommen seit vielen Jahren nur noch 230V und 400V...

    Naja, ich habe noch nie auf einem Kabel 400 Volt entdeckt...

    Es gibt keine Kabel mit 400 V, sondern nur Kabel mit 230 V.

    Starkstrom = keine 400 V sondern 3 x 230 Volt...

    Deswegen kann man ja auch aus jeder Starkstromsteckdose 3 x 230 Volt einzeln abgesichert abzwacken...



    Wenn, dann bitte auch genau Klugscheißen *grins*
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  7. #6

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    Aber leider Falsch, bei den dafür gebräuchliche Kabel sind üblicherweise nur Beschriftungen mit "1kV" zu entdecken...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Naja, ich habe noch nie auf einem Kabel 400 Volt entdeckt...

    Es gibt keine Kabel mit 400 V, sondern nur Kabel mit 230 V.

    Starkstrom = keine 400 V sondern 3 x 230 Volt...

    Deswegen kann man ja auch aus jeder Starkstromsteckdose 3 x 230 Volt einzeln abgesichert abzwacken...



    Wenn, dann bitte auch genau Klugscheißen *grins*
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F.... halten. Sorry, musste sein, von wegen "Klugscheißen"!
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    hat hier nicht irgendjemand eine ernsthafte Frage gestellt?

    also 'back to topic'



    Spassforum ist um die Ecke!
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  10. #9

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    Ich hab das Gefühl, der staatlich geprüfte Mehrfachbaudecker (oder so ähnlich) hat wirklich keinen blassen Schimmer von verketteter Mehrphasen-Wechselspannung, Phasenverschiebungen, Strang- und Leiterspannungen etc. pp.
    Denn so ne Blöße im Brustton der Überzeugung gibt man sich doch nicht freiwillig...
    Oder???

    Deswegen gibts für ne Mußestunde hier nen schönen Link für ihn:
    http://www.zum.de/dwu/depotan/apem112.htm
    Da kann er offenbar noch viel lernen.


    Selbst seine Behauptung aus der Praxis stimmt nicht:
    Deswegen kann man ja auch aus jeder Starkstromsteckdose 3 x 230 Volt einzeln abgesichert abzwacken...
    Denn es gibt auch den sog. "Bauerndrehstrom", also Drehstromsteckdosen OHNE Neutralleiter. Dort kann man dann zwar 3x400V abgreifen (oder gerne auch 1x400V), aber eben NIEMALSNICHT 230V.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl, der staatlich geprüfte Mehrfachbaudecker (oder so ähnlich) hat wirklich keinen blassen Schimmer von verketteter Mehrphasen-Wechselspannung, Phasenverschiebungen, Strang- und Leiterspannungen etc. pp.
    Denn so ne Blöße im Brustton der Überzeugung gibt man sich doch nicht freiwillig...
    Oder???

    Deswegen gibts für ne Mußestunde hier nen schönen Link für ihn:
    http://www.zum.de/dwu/depotan/apem112.htm
    Da kann er offenbar noch viel lernen.


    Selbst seine Behauptung aus der Praxis stimmt nicht:

    Denn es gibt auch den sog. "Bauerndrehstrom", also Drehstromsteckdosen OHNE Neutralleiter. Dort kann man dann zwar 3x400V abgreifen (oder gerne auch 1x400V), aber eben NIEMALSNICHT 230V.
    ausser die drehstromdose läuft über keinen FI, dann holt er sich als versierter "elektro-dachdecker" staatl geprüfte 230 v gegen schutzleiter, führt diesen dann über einen kombinierten ls 16A/FI 25A-30mA und holt sich die neue erde dann direkt über einen ebenfalls neuen kreuzerder!
    aber hätteste in der schule besser aufgepasst, hätteste du auch staatl geprüfter dachabdecker werden können, und wärst da von selbst draufgekommen
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  12. #11

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    Na, dann doch besser die Version vom Abdecker (mit schwebendem Sternpunkt)!
    Da gibt es wenigstens nur Sachschäden, während bei Deinem Bastelfix Gefahr auch für Personen bestehen kann...

    Auf Ideen kommen manche Leute (obwohl DU es ja besser wissen müßtest).
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  13. #12

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Wenn, dann bitte auch genau Klugscheißen *grins*
    Dann messe mal zwischen den Außenleitern.

    Also, wenn schon Klugscheißen, dann richtig.

    Zurück zum Thema.

    Jetzt wissen wir immer noch nicht, was der Fragesteller wirklich möchte. Die 32A sind ja schon ein Kaliber. Ich frage mich, was er daran betreiben möchte. Einschaltströme kriegt man durch die LS Charakteristik in den Griff, und eine Säge die 32A benötigt? Vielleicht in einem Sägewerk, aber doch nicht zuhause im Keller.

    Möchte er eine komplette Werkstatt mit mehreren Verbrauchern ausstatten (daher meine Frage ob Einzelanschluß oder Raum) dann könnte man ja mehrere Kreise legen.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Ich sag mal so - eine Kreischsäge, die einen Drehstromanschluß braucht, ist eigentlich nix, was mensch im "normalen" Hobbykeller betreibt.
    Die sind zum Auftrennen von Bohlen usw. und die sind so um die 5 lang.
    Macht also so rd. 15 m Raumlänge (Bohlenlänge + Arbeitsraum)*2 + Maschinenlänge.
    Oder als "Hand"maschine für den Abbund. Auch nix für den Hobbykeller.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Also das Häuschen gibts noch gar nicht, und du bist an der Planung.
    Gut andere Vorraussetzung, als eine nachträglich zu installierende CEE Drehstromsteckdose.

    Ich denke, dass Du mit 16A das Auslangen hast.
    Ich würde hier eher, wenn Du eine kleine Hobbywerkstatt einrichtest, 2-3 eigens abgesicherten 16A CEE Drehstromsteckdoisen einbauen.

    Also eien ordentliche Zuleitung von der hauptverteilung in die Hobbywerkstatt vorsehen (z.B.: 5x6mm²) und dort eine Unterverteilung installieren, an der dann diese Steckdosen jeweils einzeln abgesichert sind.

    32A Steckdosen haben wir nicht mal in der Werkstatt meines Vaters (Landwirtschaft : grosse Drehbank, Schweissapparat, rel. starke Kreissäge) benötigt.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so - eine Kreischsäge, die einen Drehstromanschluß braucht, ist eigentlich nix, was mensch im "normalen" Hobbykeller betreibt.
    Wart´s ab....spätestens wenn es die Dinger auch bei Aldi gibt.

    In der Eingangsfrage war noch von einer Drehbank oder Fräse die Rede. Nun, ich kenne ja ein paar Bearbeitungszentren deren Aggregate so zwischen 10kW und 20kW liegen....aber wer stellt sich so etwas in den Keller?

    Die normalen Maschinen für den Hobbygebrauch kommen doch nicht annähernd an diese Leistungsaufnahme.

    Gruß
    Ralf
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