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Garage im Keller direkt an Nachbars Grenze

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  1. #1
    camz
    Gast

    Garage im Keller direkt an Nachbars Grenze

    Hallo zusammen,

    wir wollen demnächst mit dem Bau unseres EFH in NRW beginnen. Unsere Entwürfe sehen vor, dass im Keller eine Doppelgarage integriert ist. Ein Teil der Garage ragt jedoch auf der rechten Seite des Hauses aus der regulären Grundfläche des Hauses herfor und endet direkt an der Grenze des Nachbarn. Dies hat den Hintergrund, dass man mit der Garage keine 3m Grenzabstand einhalten muss, so dass eine Bebauung an die Grenze möglich wäre. Auf diese Weise sparen wir im Keller viel Platz.
    Wie verhält es sich nun mit dem Aushub? Schliesslich müsste man bestimmt so 1m bis in den Garten des Nachbarn ausheben, um die Garage mauern und abdichten zu können. Zudem stehen in diesem Bereich eine Hecke und Bäume des Nachbarn. Benötige ich sein Einverständnis? Oder muss ich lediglich alles wieder so herrichten wie's war? Was wenn ich lediglich Wurzeln beschädige?

    Ich wäre sehr Dankbar über die Einbringung Eurer Kenntnisse!
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  2. Garage im Keller direkt an Nachbars Grenze

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    gast3
    Gast
    abstimmen musst du es mit dem Nachbarn sowieso und dass er gestattet, dass du mehrere Meter auf seinem Grundstück buddelst (mit einem kommste nicht hin) ... naja, müsste schon ein gemütsmensch sein.

    Also erst mal das Verfahren zur Baugrubensicherung / -erstellung festlegen .. dann mit Nachbarn, Behörden etc. abstimmen

    ganz unkompliziert wird es auch nicht und

    was heißt hier "nur" die Wurzeln beschädigen. Erstens kann der Baum eingehen, was den Nachbarn vieleicht ärgert, vielleicht ist er dann aber auch "umsturzgefährdet" oder die Wurzeln sind so dick, dass sie dich ärgern.

    Planung - Bodengutachten - Tragwerksplaner und mit dem Nachbarn anfreunden
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  4. #3
    camz
    Gast
    Ist ein Bodengutachten auf jeden Fall nötig? Also wir wissen dass die Erde sehr lehmhaltig ist, sehr fest, kein "Müll" vergraben liegt und das es bisher keine grßartige Wasserproblematik gibt. Reicht das, oder sollte man trotzdem ein Bodengutachten machen?
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  5. #4
    gast3
    Gast
    es reicht nicht - weder für die Gründung, Trockenhaltung etc. deines geplanten Hauses noch für die erforderlichen Maßnahmen in Hinblick auf deine geplante Garage.

    und "schlimmer" noch, da ist es m.E. auch nicht mit dem "easy-Standart" getan.
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  6. #5
    camz
    Gast
    Ok, dann werd ich mir mal ein Angebot reinholen.

    Nochmal zur Grundstücksgrenze: Würde es gehen, wenn man vor dem Aushub, oder währenddessen das Erdreich seitlich mit senkrechten Stahlplatten o.ä. stützt und dann davor mauert oder eine fertig abgedichtete Betonwand setzt?
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  7. #6
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von camz Beitrag anzeigen
    Nochmal zur Grundstücksgrenze: Würde es gehen, wenn man vor dem Aushub, oder währenddessen das Erdreich seitlich mit senkrechten Stahlplatten o.ä. stützt und dann davor mauert oder eine fertig abgedichtete Betonwand setzt?

    wohl kaum .. es sei denn mit "Stahlplatten" meinst du z.B. Spundwände
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  8. #7
    camz
    Gast
    Ja richtig. Ich meinte Spundwände. Hab mich hier mal nach den Kosten erkundigt. Die sind untragbar hoch.
    Es gibt in NRW doch das Hammerschlag- und Leiterrecht?! Kann man auf deren Grundlage nicht einen Aushub ankündigen? Ich habe in diesem Forum dazu schon einen Eintrag gefunden, der sich allerdings auf Bayern bezog, wo es dieses Recht scheinbar nicht gibt.
    Kann mir jemand sagen ob dieses Gesetz den Aushub der Erde auf dem Nachbargrundstück legitimiert?
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  9. #8

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    Selbst wenn es ein Hammerschlag und Nagelrecht gäbe, so besagt das nur, dass Du das Nachbargrundstück betreten darfst, aber nichts davon wegbaggern.
    Und selbst wenn Du das dürftest, so müsstest Du (wie beim Hammerschlagsrecht) dieses in den Urzustand zurückversetzen oder - wenn das nicht geht) die Mehrkosten tragen.

    Aushub + Verfüllung + Mehrkosten für eine Garagengründung bei gestörtem Boden sind X* teurer als ein paar m Spundung.
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast

    Ich denke

    nicht, dass das Hammerschlags-/Leiterrecht da weiterhilft.

    Dort ist von "Betreten und benutzen" die Rede, was bedeutet, dass das Nachbargrundstück betreten werden darf und ggf. durch Aufstellugn von Gerüsten etc. "benutzt" werden darf.

    Veränderungen am Nachbargrundstück wie z.B. Erdaushub, entfernen von Bäumen und oder deren Wurzeln ist damit sicher nicht abgedeckt.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von camz Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand sagen ob dieses Gesetz den Aushub der Erde auf dem Nachbargrundstück legitimiert?
    Das kann ich Dir zwar nicht sagen, dafür kann ich Dir aber sagen, dass Du mit Deinem Nachbarn die nächsten 40 Jahre "viel Freude" haben wirst, wenn Du das (auch wenn Rechtens) gegen seinen Willen und/oder ohne ihn zu fragen machst. Also vielleicht doch lieber zum äußersten greifen und erst mal miteinander reden!
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Für die paar qm mehr an finsterer Kellerfläche lohnt sich doch der ganze Aufwand gar net. Wenn du deine normale EG-Grundrissfläche unterkellerst, ist das mehr als ausreichend.
    Geh noch mal in dich und denk drüber nach, was du wirklich brauchst…
    .
    mfg
    Ortwin
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  14. #12
    gast3
    Gast
    wie die allgemeine Richtung: mache es zusammen mit deinem Nachbarn oder gar nicht ...


    und Spunden ist nicht so teuer - andere Lösungen lassen sich auch mal durchdenken, aber du bist dir - glaube ich - selbst ein bißchen im Weg - mach mal eines nach dem anderen

    fang doch mal mit einem Architekten an, ich denke da hast du die Hälfte deiner Probleme geklärt
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