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  1. #1

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    Frage Wie wird Eigenleistung berücksichtigt?

    Hallo Zusammen,
    ich beabsichtige nächstes Jahr den Neubau eines Einfamilienhauses (Ziegel-Massivbauweise). Zur Baukostenoptimierung werden einige Gewerke komplett in Eigenleistung (Geschwister/Schwager sind Fachhandwerker) ausgeführt.
    Aber z.B. für den Rohbau möchte ich eine Baufirma beauftragen, die dann auch das entsprechende Equipment (Kran, Schalung etc.) mitbringt. Jedoch soll auch hier Eigenleistung in Form eines Bauhelfers reingebracht werden.

    Die üblichen Angebote auf Festpreisbasis listen ja den aus den Massen ermittelten Gesamtpreis Material+Arbeitszeit auf, wo das Risiko des Auftragnehmers dann durch einen entsprechenden Aufschlag berücksichtigt wird. Ich meine hier im Forum gelesen zu haben dass insbesondere bei Fertighäusern bei Eigenleistung eine fiktive Stundenvergütung dem Bauherrn zugestanden wird. Die soll aber meist zu ungunsten des Auftraggebers sein, wobei natürlich vorher auch nie bekannt ist wie effektiv der Bauhelfer wirklich ist.

    Ich beabsichtige mir Angebote einzuholen, bei denen benötigtes Material und Stundenlöhne + voraussichtliche Stundenanzahl aufgelistet sind, und nach diesen dann auch abgerechnet wird. Kann ich viel leisten, muss ich weniger Maurerstunden bezahlen, bin ich eine Krücke wird´s eben teurer. Der Auftragnehmer hat in diesem Fall ja eigentlich kein Risiko, so dass der Risikoaufschlag wie beim Festpreisangebot auch wegfällt.

    Gibt´s da einige Fallstricke die ich beachten muss oder welche Möglichkeiten gibt´s sonst so? Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht?

    Ich bin dankbar für jede sinnvolle Antwort
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  2. Wie wird Eigenleistung berücksichtigt?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    1) Warum sollte der BU ein Interesse haben, besonders effizient zu sein?
    2) Das Risiko trägst Du dann, wie willst Du wissen, ob der ggfs. notwendige Mehraufwand gerechtfertigt war?

    Regiearbeiten sind eine diffizielle Sache. Auf jeden Fall wirst Du viele Diskussionen mit dem BU über Mehrstunden haben.

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Ich beabsichtige mir Angebote einzuholen, bei denen benötigtes Material und Stundenlöhne + voraussichtliche Stundenanzahl aufgelistet sind, und nach diesen dann auch abgerechnet wird. Kann ich viel leisten, muss ich weniger Maurerstunden bezahlen, bin ich eine Krücke wird´s eben teurer. Der Auftragnehmer hat in diesem Fall ja eigentlich kein Risiko, so dass der Risikoaufschlag wie beim Festpreisangebot auch wegfällt.
    Ein Traum für jeden Bauunternehmer ... hoffentlich biste
    weit genug von mir weg (!)

    So eine Anfrage kommt bei mir direkt in den Häcksler, entweder
    komplett in Regie oder per EP ... mir wäre es zu mühsam jeden Preis
    aufzuschlüsseln bzw. zu rechtfertigen ... es iss schon klar das es
    da auch noch mehr gibt in den Einheitspreisen wie Material + Lohn ???
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  5. #4

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    Diese Idee sollte der Stef schon im eigenen Interesse ganz schnell wieder begraben.
    Das würde aller Voraussicht nach MIT Eigenleistung dann ganz schnell teurer werden als OHNE...!
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das würde aller Voraussicht nach MIT Eigenleistung dann ganz schnell teurer werden als OHNE...!
    und das nicht , weil der BU irgendwelche bösen tricks anwendet , sondern weil ein solcher helfer den ablauf stört , und das "kindermädchen" kosten verursacht und nichts efektives zum schadensausgleich leisten kann........
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Helfer zum

    Bierholen braucht heute kein BU mehr.

    Einer eingespielten Rohbaukolonne steht so ein Laienhelfer nur im Weg und kostet mehr als er einspart.
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