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  1. #1

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    Kleinverteiler in Garage

    Hallo,

    Frage an die Installationsexperten hier im Forum:

    Muss eine Garage zwangsläufig auch einen Fundamenterder erhalten?
    (Garage steht ca. 3 m vom Wohnhaus weg / Wohnhaus mit Fundamenterder und PA-Schiene, wie es sich gehört :-) )

    Gruß
    Stefan
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  2. Kleinverteiler in Garage

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  3. #2
    Themenstarter

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    Jemand eine Idee?
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  4. #3

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    Wenn in der Garage ein Unterverteiler installiert wird, denke ich ja. Weil dann wg. dem erforderlichen Überspannungsableiter (0100-433) ein örtlicher PA benötigt wird.
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  5. #4

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    Nein.
    Im Normalfall ist weder Erder noch PA noch Überspannungsableiter erforderlich.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    wenn ohne Erder, dann eine separate Verbindung (4mm²) vom Umterverteiler zur PA-Schiene im Haus?

    Gruß
    Stefan
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von StefanWert Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wenn ohne Erder, dann eine separate Verbindung (4mm²) vom Umterverteiler zur PA-Schiene im Haus?

    Gruß
    Stefan
    10mm² meinte ich!
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  8. #7

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    Kommt auf die Netzform an und darauf, wo der FI sitzt.
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  9. #8

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    laaangsam

    die Garage steht 3 m vom Wohnhaus weg, also gibts ne Freileitung oder Kabelgraben. Wenn nun in der Garage ein Kleinverteiler installiert wird, dann ist der Ü-Ableiter Pflicht. Und mit Ü-Ableiter brauch ich ne Erdung.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von manni Beitrag anzeigen
    .... dann ist der Ü-Ableiter Pflicht. .....
    Steh ich auf dem Schlauch???

    Wo steht das?
    Bitte um Aufklärung!

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10
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    Hi,

    also Netzform TN-C-S:
    - TN-C-Netz (PEN) bis Hausanschlusskasten EVU.
    - Danach TN-S-Netz (PE und N)
    => Im Hausanslusskasten erfolgt Verbindung mit PA-Schiene (Fundamenterder) des Hauses.

    Nach dem Zählerplatz geht es in Verteiler (Haus). Dort ist ein Abgang für Garage (vor den beiden FI's fürs Haus!).

    Im Kleinverteiler der Garage wird dann ein FI gesetzt (und natürlich Automaten).
    Es wird also mit einem TN-S-Netz zur Garage gefahren.

    Gruß
    Stefan
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  12. #11

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    Gefordert wird der Fundamenterder in der DIN 18015-1, er gilt als Bestandteil der elektrischen Anlage (DIN 18014). Da ein Unterverteiler in der räumlich getrennten Garage verbaut ist, ist dies eine eigenständige E-Anlage.
    In der 0100-100 (2009-06) wird der Überspannungsschutz für Personen und Sachwerte gegen Schäden durch Ü-Spannungen gefordert (die Folge von atmosphärischen Einwirkungen oder Schaltüberspannungen sind) die z.B. von Versorgungskabeln eingebracht werden können.

    Durch das Aussenkabel ist der UV in der Garage nicht mehr über die E-Anlage im Haus geschützt. Hier können atmosphärischen Üsp einkoppeln. Gilt also als Versorgungsleitung.

    In der 0100-443 sind die max Stehstoßspannungen für Betriebsmittel angegeben (Verteilungen, Steckdosen etc. z.B. 4KV). Der Ü-Ableiter in der Garagen-UV muss also alles was darüber liegt abfangen. Also muss z.B. ein Ü-Ableiter Typ1 (z.B. Dehnbloc o.ä) eingesetzt werden. Und der funktioniert nur mit direkten Erdungsanschluss.

    So jedenfalls habe ich das auf der letzten Dehn-Schulung verstanden.
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  13. #12
    Themenstarter

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    So ein Überspannungsschutz ist doch selbst in der Verteilung im Haus nicht eingebaut!? Oder irre ich mich da?
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  14. #13

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    ist aber in der VDE gefordert!!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von manni Beitrag anzeigen
    ist aber in der VDE gefordert!!
    sagt Dehn oder wer?

    Was in einer VDE Richtlinie steht interessiert nicht, so lange der Versorger die Einhaltung dieser Richtlinie nicht zur Auflage für die Versorgung macht.

    Die TAB ist hinsichtlich Auswahl der Schutzmaßnahmen eindeutig. Man kann, muss aber nicht.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hi,

    also nochmal zurück zu meiner Ausgangsfrage:

    Wenn ich mit einer TN-S-Versorgung (5x4mm²) aus dem HV (Hauptverteiler) zur UV in der Garage fahre (wie oben beschrieben: Abgang vor den FI's), dann gibt es zwei Möglichkeiten bzgl. Schutzpotentialausgleich:

    1) Ich führe in einem zweiten Leerrohr ein 6mm² (PE) als Schutzpotentialausgleich zur Garage. In der Garage lege ich es auf der PE-Schiene in der Unterverteilung und im Haus auf der PA-Schiene (Haupterdungsschiene (früher: Potentialausgleichsschiene)) auf.

    2) Ich lege in der Garage in das Fundament einen Fundamenterder und führe diesen auf eine separate PA-Schiene (in der Garage). Von dort stelle ich eine Verbindung mit 6mm² zur Schutzleiterschiene in der Unterverteilung der Garage und eine Verbindung mit 6mm² zur Haupterdungsschiene im Haus her.

    Nun nochmals die Frage: Genügt 1) oder ist 2) zwingend notwendig?

    Gruß
    Stefan
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