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Die Suche nach dem „Nahezu-Null-Energie-Haus“

Diskutiere Die Suche nach dem „Nahezu-Null-Energie-Haus“ im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    planfix
    Gast

    Die Suche nach dem „Nahezu-Null-Energie-Haus“

    immer neue Schlagwörter

    Nachdem ich nun mal ein Haus geplant habe, dass mehr Energie produziert als verbraucht, hab ich diesen Artikel gefunden.

    Im Prinzip stellen sich mir jetzt so einige Fragen:

    Was ist, wenn der Bauherr diese ganze Technik gar nicht will (es gibt auch Minimalisten)?

    Was ist, wenn die Ausrichtung des Hauses (weil Bebauungsplan oder Baulücke) das gar nicht zulassen?

    Was ist, wenn es mal Probleme am Stromnetz gibt (Stromausfall)?

    Was ist, wenn es schlicht und ergreifend an den Kosten scheitert?

    Und was machen wir mit dem ganzen Altbaubestand?
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  2. Die Suche nach dem „Nahezu-Null-Energie-Haus“

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  3. #2

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Und was machen wir mit dem ganzen Altbaubestand?
    50kW PV Anlage, notfalls auf der Wiese hinter´m Haus.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    "Bislang wurde unter einem Null-Energie-Haus ein Objekt verstanden, das die benötigte Energie im oder am Haus selbst erzeugt beziehungsweise die zugeführte Energie von außen durch selbsterzeugte Energie - zum Beispiel über Sonnenkollektoren - im Jahresdurchschnitt ausgleicht."

    ==> 20 KW BHKW im Keller mit umweltfreuntlichen Palmöl betrieben
    Ironie off
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Wie sagte schon Obelix .... die spinnen die Römer.
    Wie wird bald der Bauherr sagen ... die spinnen die Verordnungspilger.

    Das hirnlose Drehen an der Anforderungsschraube wird *ganz sicher* Auswirkungen haben. Blos nicht so ganz in der Richtung wie sie sich das vorgestellt haben ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    planfix
    Gast
    @ crax

    minimalisten, so wie ich es meine, sind bauherren, die nur so viel technik wie nötig, NICHT wie möglich und auch nicht, WIE STAND DER TECHNIK, haben wollen.

    also z.B. eine witterungsgesteuerte heizung ja, aber keine KWL, keine solarthermie, keine PV, sondern einfach nur ein bezahlbares, bewohnbares haus.

    hast du schon mal baukosten in münchen gesehen?
    wer sich dort ein grundstück leistet, hat gar kein geld mehr für so allerhand technik und auch kein platz um anstatt wände in 30cm (minimalforderung) in 36,5cm, 42,5cm oder noch dicker zu bekommen.
    dagegen ist berlin ja noch günstig, da kriegst de wenigstens moderate baupreise.
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  7. #6
    planfix
    Gast
    Ich persönlich befürworte, zugegeben aus purem Eigeninteresse,
    hmmm, sollte mir das jetzt zu denken geben?

    also ich möchte gerne zufriedene bauherrn.
    dabei kommt es mir darauf an was denen wichtig ist, nicht was MIR wichtig ist
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  8. #7

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    Zitat Zitat von crax Beitrag anzeigen
    ... nur die Technik einzusetzen, die unbedingt zur Komfortbereitstellung nötig und wirtschaftlich ist.
    crax, hast Du einen Wintermantel und/oder einen Schneeanzug?
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast

    Ich weiß gar nicht was Ihr wollt...

    ... dämmt eure Butzen endlich anständig. dann braucht Ihr nicht über völlig asbstrus teure ich-hab-ne-geile-WP-mit-nem-xyz-supi-dupi-ep-wert Gerätschaften nachzudenken.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    crax, hast Du einen Wintermantel und/oder einen Schneeanzug?
    Nö, der rechnet sich das warm.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Dann wäre er Mathematiker und würde einfach alles > - 40 ° C als warm definieren
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  12. #11

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    Was ist denn nun - haste nen Wintermantel? Oder nen Schneeanzug?
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  13. #12
    MoRüBe
    Gast

    Nen...

    ... gut gedämmtes "Schwedenhaus" vielleicht?

    *duckundweg*
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  14. #13
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    Auch der Dämmwahn ist ein Wahn und die Resultate werden sich in einiger Zeit zeigen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Über Dämmstärken mag mensch so oder so denken, aber wie wäre es denn mal, Forschungsmittel für die Heizung dieser Super-Dämmhäuser zur Verfügung zu stellen. Denn ohne die wird es nie gehen.
    Aber es wird immer weniger Heizenergie gebraucht.
    Vielleicht sollten für diese Häuser wieder 100W Glühlampen zugelassen werden, mit denen dann die minimale Heizenergie ohne Taktungsverluste und immense Hilfsenergie als Abfallprodukt erzeugt wird.
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  17. #15
    Bauexpertenforum
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    Ralf,
    auch da ist die Antwort *relativ* einfach ...
    Wärmeverluste durch Transmission und Lüftung ist das eine.
    Wärmekapazitäten der Baustoffe und Regelungsfähigkeit der Anlage das andere.

    Dazwischen steht der Nutzer der eine gewissen Behaglichkeit *schnell* erreichen will. Schnell bedeutet *Leistung erforderlich* - ein *no go* bei den Paradigmen der heutigen Zeit.

    Gutes Teillastbetriebsverhalten (99,5% des Betriebszustandes) interessiert aber zufälliger Weise niemanden ...

    Die dazu passende Regelungstechnik in bezahlbarer Ausführung ... fehlt sein 30 Jahren.

    Gruß
    Achim Kaiser
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