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  1. #1

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    MUSS ein Teppich mit Vliesrücken auf FBH verklebt werden?

    Hallo Leutz,

    bald sind wir in unserem Neubau mit den Bodenbelägen als Eigenleistung an der Reihe!
    Wir haben uns für das Schlafzimmer einen Schurwolleteppich mit Vliesrücken ausgesucht. Jetzt die Frage: Da wir FBH haben...MUSS der Teppich verkebt werdne? Ich habe leider keine richtige Meinung gefunden, wohl aber gelesen, dass es durch etwaige Lufteinschlüsse beim losen Verlegen zu Schäden an der FBH kommen kann?! Was wären denn das für Schäden?

    Es grüßt der Sonnemann
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  2. MUSS ein Teppich mit Vliesrücken auf FBH verklebt werden?

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  3. #2
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    Jösses welch Parolen werden denn wieder posaunt ?

    Prinzipiell ist des der FBH piepegal was ihr oben drauf legt ... wenn ihr nur dick genug aufpackt bleibts dann oben einfach kalt und die FBH heizt die Decke drunter. Schäden gibts keine, höchstes ein Loch im Geldbeutel durch die Heizkosten.

    Je dicker und fetter *dämmende* Oberbeläge auf ne FBH gepackt werden, desto schlechter kann sie ihrer Aufgabe (= heizen bei niederen Systemtemperaturen) nachkommen.

    Wenn da nun ein richtig fetter Schurwolle-isolator drauf liegt ... wen interessieren da noch ein paar Lufteinschlüsse durch verklebt oder nicht verklebt ?

    *Grundsätzlich* sollten nur Oberbeläge eingesetzt werden die vom Hersteller als *für Fußbodenheizung geeignet* gekennzeichnet sind.
    Dazu gibts dann ne Verlegeanleitung die festlegt was zu tun ist ....

    Wird die eingehalten .... wird alles gut.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Teppichboden auf FBH?
    Wenn´s sein muss.

    Achte auf die Herstellerangaben. Neben der Aussage "für Fußbodenheizung geeignet" würde ich insbesondere den Wärmewiderstand nachschauen und natürlich die Verlegerichtlinien (Vorgaben).

    Bei Rb=0,15 anstatt 0,0 (Fliesen) halbiert sich bereits die spez. Heizleistung. Je nachdem wie die FBH dimensioniert wurde, muss dann die Vorlauftemperatur wieder um etwa 10K angehoben werden.
    Das führt in den anderen Räumen zu einem Leistungsüberschuß der gedrosselt werden muss.

    Grundlage der Entscheidung ist jetzt zuerst einmal die Dimensionierung der FBH. Mit welchen Temperaturen wurde gerechnet? Welcher Verlegeabstand? Und was für ein Wärmeerzeuger ist vorgesehen?

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Welche vernünftigen Alternativen zum "gemütlichen" Teppich im Schlafzimmer gibt es denn wenn FBH installiert ist ?

    Gruss
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Teppich ist nicht gleich Teppich ... da liegt das Problem.

    Wie z.B. bei Parkett gibts bei Teppich eben auch für Fußboden geeignete Varianten und die ungeeigneten ....

    Wenn ein Oberbelag für Fußbodenheizung geeignet vom Hersteller klassifiziert wird ist gesichert, dass der Oberbelagswiderstand bei Verarbeitung nach Herstelleranweisung innerhalb der Grenzen der FBH-Normung liegt.

    Man kann fast jeden Oberbelag einsetzen sofern man es bei der Planung schon weiss, bei der Berechnung berücksichtigt und ihn dann auch richtig verarbeitet ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Teppichboden auf FBH?
    Wenn´s sein muss.

    Achte auf die Herstellerangaben. Neben der Aussage "für Fußbodenheizung geeignet" würde ich insbesondere den Wärmewiderstand nachschauen und natürlich die Verlegerichtlinien (Vorgaben).

    Bei Rb=0,15 anstatt 0,0 (Fliesen) halbiert sich bereits die spez. Heizleistung. Je nachdem wie die FBH dimensioniert wurde, muss dann die Vorlauftemperatur wieder um etwa 10K angehoben werden.
    Das führt in den anderen Räumen zu einem Leistungsüberschuß der gedrosselt werden muss.

    Grundlage der Entscheidung ist jetzt zuerst einmal die Dimensionierung der FBH. Mit welchen Temperaturen wurde gerechnet? Welcher Verlegeabstand? Und was für ein Wärmeerzeuger ist vorgesehen?

    Gruß
    Ralf
    Na, da werde ich mal den Heizungsbauer befragen und nochmal posten. Jedenfalls steht bei dem Teppich "FBH geeignet" ;-)
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  9. #7

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    Ich habe die Prüfkriterien für Teppichböden und "FBH geeignet" leider nicht vorliegen.
    Irgendwo habe ich gelesen, dass der Wärmedurchlasswiderstand < 0,17m²K/W sein muss. Weiterhin muss der Teppichboden dann die höhere Bodentemperatur "vertragen". Wie das jetzt genau geprüft wird, müsste man nachlesen.

    Gruß
    Ralf
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