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Festbrennstoffkessel

Diskutiere Festbrennstoffkessel im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Festbrennstoffkessel

    Hallo,

    ich brauche mal bitte einen Rat. Ich habe eine Doppelhaushälfte mit ca. 110 m² Wohnfläche, 2 Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoß. Der Wohnort lieg 800m üNN.

    Derzeit heize ich mit Gas (20 kW) und will nun kombinieren.

    Ich möchte eine Festbrennstoffkessel (für Braunkohle und Holz) installieren mit unterem Abbrand.
    Ich kann im ganzen net keinen Vergleich/Test von Kesseln finden und die Foren sind auch nicht so aussagekräftig...

    Habt Ihr einen Tip für mich, welche Art (Gliederkessel, Stahl, Guß) und welche Firma zu empfehlen wäre? Ich möchte natürlich einen hohen Wirkungsgrad und in Anbetracht der neuen BimschVO alle Ökokriterien erfüllen.

    Wieviel Sinn macht ein Pufferspeicher wirklich?

    Danke schonmal, falls sich jemand die Mühe einer Antwort macht.
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  2. Festbrennstoffkessel

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Gabriel22 Beitrag anzeigen
    Ich möchte eine Festbrennstoffkessel (für Braunkohle und Holz) installieren mit unterem Abbrand.
    Wieso Braunkohle? Bei "nur" Holz könnte man auch an einen Holzvergaser denken.

    Zitat Zitat von Gabriel22 Beitrag anzeigen
    Wieviel Sinn macht ein Pufferspeicher wirklich?
    Ein Pufferspeicher ist auf jeden Fall sinnvoll, denn die erzeugte Energie wirst Du kaum zeitnah im Gebäude unterbringen ohne dass die Räume ganz gewaltig überhitzen. Man kann den Holzkessel ja nicht so einfach ein-/ausschalten, ud wenn da mal ein paar kg Holz am Glühen sind....

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Danke für die erste Antwort.

    Mein Beruf täuscht da ggf. etwas, aber ich kann nicht so viel Holz lagern, wie ich für einen Holzvergaser bräuchte... - leider.

    Deswegen muß ich Braunkohle mit in Betracht ziehen.
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  5. #4
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    Ich glaube weniger dass es *heute* noch einen solchen Kombinationskessel gibt ... Stichwort Schadstoffausstoß.

    Pufferspeicher brauchts bei Feststofffeuering auf jeden Fall.

    Kritisch ist zur Zeit, dass angesagte Veränderungen bzgl. den Emisionen immer wieder verschoben werden. Es muss in dem Bereich auch mit einer deutlichen Verschärfung der Anforderungen gerechnet werden.
    Auch kann so mancher Kessel der heute noch nicht messpflichtig ist in Zukunft messpflichtig werden was zu einer starken Verkürzung der Betriebszeit führen kann. Stichwort : k.o. durch Schadstoffwerte.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
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    Genau deshalb hatte ich ja gehofft, hier vielleicht jemanden zu finden, der sich mit wirklich empfehlenswerten Kesseln auskennt.
    Es gibt nämlich ein enormes Angebot an diesen Teilen und ich möchte einen einbauen, den ich nicht wegen der erhöhten Anforderungen in Kürze wieder ausbauen oder stillegen muß.
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  7. #6
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    Enormes Angebot bei der Kombination Scheitholz/Kohle ?
    Halte ich für ein Gerücht ....
    Braunkohle dürfte eher 3 ? aufwerfen ...
    Keine Ahnung obs da überhaupt ne Möglichkeit gibt.
    Ich kenne zumindest keinen.

    Unter Umständen käme der RX-Kessel von Fischer, Günzburg in Frage
    hat aber 26 kW ---> dicker Pufferspeicher notwentig.

    Schadstoffwerte etc --> bei Hersteller erkundigen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7

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    Hallo,

    Festbrennstoffkessel für Brikett / Holz gibts doch wahrlich noch ne Menge.

    Wenn ich mir einen kaufen würde, würde ich mir so einen holen wie zB.
    http://www.rainbow-shop.info/nmt/nmt14.html
    allein aufgrund des riesigen Brennraums. Gibts auch unter anderen Bezeichnungen mit teilweise enormen Preisunterschieden.

    Aufgrund der drohenden Novellierung der BImschV habe ich mir allerdings keinen neuen Kessel gekauft, sondern mir eine alte DDR-Forsterheizung hingestellt (muß der Schorni natürlich mitmachen). Wenn ich den irgendwann wegen verschärfter Grenzwerte wieder rauswerfen muß, tut mir das nicht so weh als wenn ich mir nen neuen Kessel gekauft hätte, der dann evtl. auch nicht mehr die Grenzwerte erfüllt.

    Die Forsterheizung hat natürlich keinen Sicherheitswärmetauscher und darf damit nur als offenes System betrieben werden, was im speziellen mich aber nicht stört, da ich aufgrund Eigenwasserversorgung Festbrennstoffkessel eh nur offen betreiben darf (da im Falle eines Stromausfalls auch nicht mehr viel Wasser kommt).

    Die Forsterheizung kommt zumindest mit Kohle auch ganz gut ohne Pufferspeicher aus, jedoch ist natürlich ein Pufferspeicher empfehlenswert, der steht bei mir auch schon rum inklusive Mischer und witterungsgeführter Regelung, aber leider fehlte bislang noch die Zeit zum Einbau...

    Gruß,
    Martin
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  9. #8
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    Komisch ist blos dass nahezu alle großen Kesselfabrikate genau diese Kisten seit etwa 1-2 Jahren aus dem Programm genommen haben.

    Offizielle Begründung meiner Kessellieferanten ... Schadstoffwerte zu schlecht, schaffen die neuen Messwerte nicht und wenn die Kessel messpflichtig werden, dann müssen sie ziemlich bald wieder raus ... tun wir unseren Kunden nicht an.

    Im Moment gilt noch die *alte* Regelung ... die Frage ist wie lange noch.

    Ich wär da einfach vorsichtig ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #9
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    Ja, in der Tat, die Energiepreise zwingen mich dazu. Bin Alleinverdiener... mit 2 Kids...

    hui 26 kW, da brauche ich ja 1450 l Pufferspeicher... - da reicht der Platz leider kaum...

    @ Achim: ist das der einzige Kessel, der die Richtwerte erfüllen würde?

    Was passiert überhaupt, wenn die Kessel zuviel rauspusten. Braucht man da eine Filter?
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  11. #10
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    @ Achim

    Ich habe mal gegoogelt. Der RX ist ja aber nur ein reiner Holzkessel, der geht nicht. Weil ich wie gesagt keinen Platz zum Holzlagern in Größenordnungen habe.
    D.h. ich muss Kohle verheizen.
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  12. #11
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    @Eumeltier

    Danke für den Link!
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  13. #12
    Avatar von OldBo
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    Bei 26 kW sollten es schon 2.600 Liter-Puffer sein
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  14. #13
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    So, habe nochmal mit dem Heizungsbauer geredet.

    Er meint Gusskessel sind zwar länger haltbar, dafür aber ist dieVerwertung des Brennstoffes nicht so gut.
    Stahlkessel wären da wesentlich besser.

    Er empfiehlt einen Forster Festbrennstoffkessel 14 KW.

    Hat da jemand von Euch eine Meinung dazu?

    Ich bin wirklich sehr dankbar, wenn Ihr mir hier raten könntet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gabriel
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hier noch ein Link.

    heizkessel

    Ist ein Gusskessel. Der Unterschied zwischen dem SH und CSE ist laut Hersteller nur die Zulassung. Die Kessel sind quasi baugleich. Nur das bei Holz nur 14,9 kW, bei Koks bis zu 21 kW zur Verfügung stehen.

    Selbstverständlich wirst Du im Holzkessel aber keine Brikett oder Koks heizen, versteht sich doch von selbst.
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  17. #15

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    Welchen Sinn soll es haben, statt Gas Kohle zu verheizen???

    Hinweis:
    Ab Anfang 2010 entfällt (wenn das nicht schon wieder geändert wurde...) die bisherige Steuerfreiheit für Hausbrandkohle!
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