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  1. #1

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    Eigenheim mit 30 Jahren?

    Moin moin!
    Um mich kurz vorzustellen, ich bin ein 18 Jahre junger Elektronikerlehrling mit dem Wunsch, frühstmöglich ein Eigenheim zu besitzen.
    Dass ich jetzt in nächster Zeit kein Haus bauen werde ist mir klar, aber ich möchte gerne rechzeitig damit anfangen, mich vorzubereiten, sprich zu sparen.

    Und zwar hatte ich angepeilt, mit 30 Jahren 20.000€ für ein Haus zur Verfügung zu haben.
    Momentan verdiene ich durch meine Ausbildung 330,- netto pro Monat. Durch die Tätigkeit in diversen Nebenjobs habe ich momentan die Möglichkeit, 250,- monatlich beiseite zu legen.
    Anfangen für ein Haus zu sparen wollte ich nächstes Jahr im Februar. Im Januar werde ich 19.
    Demnach blieben 131 Monate bis ich 30 bin. Könnte ich die 250,- pro Monat kontinuirlich durchziehen, wären das also um und bei 30.000€. Das ist aber der Idealfall, von dem ich nicht ausgehe.

    Jetzt stellen sich mir einige Fragen:
    - Ist es machbar, mit so wenig Eigenkapital aber einer recht hohen Eigenleistung ein Haus zu bauen?
    - Wie sollte ich mein Gespartes anlegen?
    - Gibt es Möglichkeiten früher anzufangen, oder wäre es sinnvoll, länger zu warten und später anzufangen?

    Falls das relevant ist, meine Eltern besitzen ein Haus, welches auch noch nicht ganz abbezahlt ist. Ich weiß nicht, wie das da mit einer eventuellen Bürgschaft aussieht.

    Ich hoffe ich werd ich für voll genommen und man tut mein Anliegen nicht einfach als die dummen Träume eines unerfahrenen 18-Jährigen ab =)

    Vielleicht gibt es hier ja sogar den ein oder anderen, der ähnlich früh angefangen hat wie ich.
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  2. Eigenheim mit 30 Jahren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von sk8goat
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    Also ich finde deine Überlegungen sehr löblich. Erinnert mich sehr an meine eigenen Überlegungen die ich mit 18 hatte.
    Ich habe dann mit 26 meine erste ETW gekauft und zwar für 78.000DM und davon 28.000DM Eigenkapital.

    Das mit der Bürgschaft der Eltern solltest du dir aus dem Kopf schlagen. Sowas hat schon für großes Unglück gesorgt.
    Aber vielleicht können dir deine Eltern bis in 10-12 Jahren einen Zuschuss geben.

    Die goldene Regel ist, dass man schon etwa 25% Eigenkapital haben sollte.

    Vielleicht hast du bis dahin ein Freundin/Frau die genausoviel beisteuert und so wird das ganze schon realistischer.
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  4. #3
    planfix
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    wenn du so langfristig planst, dann denk mal über einen bausparer nach. da gibts zwar nicht viele zinsen, aber vllt. hifts für den weitblick und bei einer späteren zinsbindung. ;-)

    die baukosten sind in den letzten jahren enorm gestiegen.
    keine glaskugel sieht in die zukunft. aber einen anfang zu machen ist sicherlich nicht falsch.
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  5. #4
    Avatar von sk8goat
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    - Ist es machbar, mit so wenig Eigenkapital aber einer recht hohen Eigenleistung ein Haus zu bauen?
    Ein realistische Größe für Eigenleistung finde ich €10.000 - das entspricht etwa 500 Arbeitsstunden á €20. Also z.B. 2 Leute je 8 Stunden an je 20 Samstagen und 12 Urlaubstagen. Ist jetzt nur ein Beispiel, was Normalos realistisch leisten können. Die Anzahl der 'freiwillgen' Helfer und die Anzahl der Samstage die man tatsächlich frei hat werden meist überschätzt.

    - Wie sollte ich mein Gespartes anlegen?
    Such mal bei einem großen deutschen Automobilclub nach 'Zielsparen'. Die bieten glaub ich 4,2% Guthaben-Zinsen bei 10-12Jahren Sparzeit

    - Gibt es Möglichkeiten früher anzufangen, oder wäre es sinnvoll, länger zu warten und später anzufangen?
    Eine Möglichkeit früher zu Wohneigentum zu kommen wäre vielleicht der frühe Einstieg mit einer günstigen ETW.
    Aber nur, wenn Familienplanung, Berufsplanung usw. auch dazu passen.

    So, jetzt habe ich mich mit der einen oder anderen Äußerung schon weit aus dem Fenster gelehnt. Bestimmt gibt's jetzt Haue von allen Seiten . . .
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  6. #5

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    Hi,

    erstmal: guter Ansatz, jetzt schon über solche Sachen nachzudenken.

    Es heißt zwar immer man sollte 20-25% Kapital haben, mir persönlich wär das zu heiß, mit jedem Prozentpunkt mehr schläft man besser, das soll dich aber jetzt nicht vom Sparen abhalten

    Falls du vom Naturell wirklich ein Typ bist der immer weit vorausplant, machen die Argumente meiner Vorredner sicher Sinn, ich würde an deiner Stelle allerdings nicht den kompletten Sparbeitrag in eine langfristige Anlage stecken, sondern nen gewissen Teil (bei deinen angepeilten 250.- mind. 50.-) nur kurzfristig anlegen, Tagesgeld o.ä.
    Da kriegst du zwar deutlich weniger Zinsen, hast aber mehr Spielraum wenn dann doch mal ungeplante größere Ausgaben auf dich zukommen, z.B. Auto(reparaturen), Zeiten ohne Verdienst aufgrund Fortbildung oder Arbeitslosigkeit, Gesundheit (die Kasse zahlt ja auch nicht grad alles)...

    Aber ich will nicht nur schwarzmalen, kann ja gut sein dass du bei entsprechenden beruflichen Leistungen mehr Lohn und somit zusätzlich Geld auf die Seite kriegst, und dass du wie oben schon mal geschrieben das Haus vermutlich nicht alleine bauen wirst und die andere Seite evtl. auch noch Kapital mit einbringt usw.

    Auf jeden Fall alles Gute, ich les dich dann in zehn Jahren wieder hier
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  7. #6

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    Hmm, kann man nicht mit 18 schon einen Riester-Sparplan abschliessen? Guck mal in die Stiftung Finanztest (diese oder letzte Ausgabe, ist alles online), da haben die getestet.

    Das gute an einem Riester-Sparplan ist:
    - kein Fonds oder so, es gibt Zinsen, man kann also nicht verlieren
    - staatlich gefördert, die Rendite ist so ziemlich gut
    - man kommt an das Geld vor seiner Rente ran, wenn man es für Wohneigentum einsetzt

    da tut man nur rein, was man braucht um die maximale Förderung zu bekommen. Den Rest des freien Geldes dann wie oben gesagt in Tagesgeld oder Bausparer (bin ich kein Freund von).

    Viel Erfolg,

    Hendrik
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  8. #7

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    ich hab unser häusle auch schonmit 25 gekauft , Frau war zu dem zeitpunkt 21 , eigenkapital 20tsd , 36000 von der kfw und 64000 von der bank. allerdings war haus gebraucht , habe ich dann 1 jahr saniert..zahl im monat das gleiche wie vorher an miete und in 25 jahren ist es meins ,wenn wir vorher nix erbenzum sondertilgen

    Aber überstürze nichts, liegt auch immer bissl daran was man für einen arbeitgeber im rücken hat etc.Geld wegzulegen istnie vrkehrt , wenn duspäter geselle bist, kannst auchmehr weglegen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Headhunter2 Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall alles Gute, ich les dich dann in zehn Jahren wieder hier
    Dann aber hoffendlich weil es ein neuer Forenbau wird und nicht weil er Probleme hat
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  10. #9

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    Hallo HRiedel,

    Deine Intenition ist löblich; Du dürftest ´ne echte Ausnahme in Deiner Altersstufe sein!

    Aber bitte beachten:

    20.000 Euro ist schon heute kein Eigenkapital sondern nur ein Puffer, der eine eventuelle Schieflage retten kann; In 10 Jahren ist die Summe dies nicht mehr wert (Inflation!)!

    Ich würde mindestens von 1/3 - besser 40 oder 45% EK ausgehen! Das sind rundrum 80.000 - 120.000 Euro!

    UND: Ich hab ein wenig geschaut: Ein altes Haus für 100.000 Euro erstehen - dann kommen erhebliche Kosten hinzu, um das Haus auf einen vernünftigen Stand zu bringen! - Ich ginge mindestens von der selben Summe aus!

    Geschenkt bekommt man nix - weder aus zweiter Hand noch Neubau!

    Andreas
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  11. #10

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    Hi!

    Zunächst mal finde ich es auch äusserst löblich das Du Dir in diesem Alter schon Gedanken machst.

    Spare das was möglich ist und schau in 8-10 Jahren wo Du landest und plane dann erst weiter.

    Wenn Du jetzt rechnest das Du in 10 Jahren maximal 20.000€ gespart haben wirst/sparen kannst dann stelle ich mir die Frage wie lange es denn dann dauern würde im Anschluss daran dann die benötigte Kreditsumme vonn 200.000 +X€ zurückzuzahlen.

    Anfangs während meine Lehre hatte ich mit 100 Mark angefangen und die Sparrate ständig meinem Gehalt angepasst. Mit 16 konnte ich mir nie und nimmer vorstellen mal 700 € (1400 Mark) sparen zu können. Das war aber am Ende der Sparphase durch zwei Einkommen und günstiger Mietwohnung kein Problem.

    Also: Der Start ist gemacht, wenn Du ein bischen diszipliniert mit deinem Geld umgehst und Brutto von Netto unterscheiden kannst dann wird nach 10 Jahren schon so einiges zusammenkommen.

    Gruß und viel Erfolg!
    Rene'
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  12. #11

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    ich die 250,- pro Monat kontinuirlich durchziehen, wären das also um und bei 30.000€. Das ist aber der Idealfall, von dem ich nicht ausgehe.
    Die Sparrate sollte sich mit steigendem Einkommen (und davon würd ich mal ausgehen, wenn Du noch in der Ausbildung bist) ja auch steigern lassen, hinzu kämen dann noch ein paar Zinsen, dann kommst Du vielleicht auf 50..60T€. Damit steht man schon deutlich besser da.
    Wenn man einen starken Willen hat und ein Ziel vor Augen, dann schafft man es auch leichter auf andere Dinge zu verzichten.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von HRiedel Beitrag anzeigen
    Vielleicht gibt es hier ja sogar den ein oder anderen, der ähnlich früh angefangen hat wie ich.
    Löblicher Ansatz und ja ich habe ähnlich wie du angefangen. Allerdings nur mit einer Lehre auf dem Bau und weniger mit dem Vorsatz kräftig zu sparen ;-)

    Es werden aber bis du 30 bist bestimmt noch einige "Verlockungen" auf dich zukommen denen du entrinnen musst: Auto, Urlaub, eigene Wohnung, etc.

    Leichter ist es evtl. mit einem BSP, da du dann das Geld wegsparen musst. Solltest du dich doch anders entscheiden jedoch auch mehr dabei verlieren (Abschlußgebühr, niedrige Zinsen über die Zeit, etc.)

    Wenn du schon hohe Ziele hast warum nicht auch eine Weiterbildung oder ein Studium hinten dran? Das Geld wäre gut investiert und mit der Immobilie danach sieht es dann auch schon wesentlich rosiger aus. Auch wenn du dann evtl. erst mit 25 so richtig mit sparen anfangen kannst!
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  14. #13

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    Die eleganteste Möglichkeit wäre freilich, eine Lebenspartnerin zu finden, die entweder vermögend ist, oder entsprechend sehr gut verdient.
    Merke: Was du erheiratest oder ererbst, kannst du mit ehrlicher Arbeit niemals verdienen.
    Wie pflegte doch mein Großvater immer zu sagen: Schönheit vergeht - Hektar besteht.

    In diesem Sinne…ein schönes Wochenende wünscht

    Ortwin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    planfix
    Gast
    Die eleganteste Möglichkeit wäre freilich, eine Lebenspartnerin zu finden, die entweder vermögend ist, oder entsprechend sehr gut verdient.
    Merke: Was du erheiratest oder ererbst, kannst du mit ehrlicher Arbeit niemals verdienen.
    Wie pflegte doch mein Großvater immer zu sagen: Schönheit vergeht - Hektar besteht.


    Bauer sucht Frau?

    Klar Ortwin!
    schee bistde zwar ned, aba oa goiles grundstück hast?
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  17. #15
    Peddy84
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    Solche überlegungen hab ich mir in deinem Alter auch gemacht und dann kam doch alles anders als geplant.
    Bis 21 ca. 250€ monatlich weggelegt, dann 2 Jahre Techniker Schule + mit der Freundin zusammengezogen --> Geld weg.
    Seit dem Techniker monatliche Sparrate 1000€.
    Leg einfach mal soviel wie möglich monatlich weg und mit ca. 22-23Jahren würd ich mir dann über einen Bausparplan gedanken machen, das der dann mit 30Jahren Auszahlungsreif ist.
    Dann hast du nämlich noch genügend Spielraum für andere Dinge (defekt Auto, Schule etc.)
    Wäre nur ein Tip meinerseits, weiß ja nicht wie andere das sehen.
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