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  1. #1

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    Haustür mit U-Wert 1.8

    Mahlzeit,

    es geht um ein Haustürelement (Tür plus seitlichem vertikalen Lichtstreifen), Breite insgesamt ca. 1700mm, KfW40-Haus.

    lt. Energieberechnung des Statikers brauchen wir für das gesamte Element einen U-Wert von 1.3. Der Fensterbauer bekommt das in Kunststoff auch hin. Wenn wir alternativ das Haustürelement in Alu wollen, schafft er nur 1.8 ohne erhebliche Mehrkosten (Alu mit 1.3 ist doppelt so teuer wie Kunststoff).

    Frage: Merke ich die 1.8 eigentlich deutlich, d.h. pfeift es da durch, oder kann man damit leben? Die Werte sagen mir nämlich praktisch nicht viel.

    Erst wenn das klar ist, würde ich auf den Statiker zugehen und neu rechnen lassen.

    Danke.
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  2. Haustür mit U-Wert 1.8

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    S'

    geht nicht darum ob es pfeift oder ob Du damit leben kannst, sondern darum, ob das Ziel KfW 40 errreicht wird. Der U-Wert weist aus, wieviel Wärme (Energie) durch die Türanlage entfleucht.
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  4. #3

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    pfeift
    das sicher nicht (zumindest nicht wegen des größeren U-Wertes).

    Merke ich
    Mit dem ganz feuchten Daumen:
    Die Haustür hat je nach Hausgröße und Fensteranteil einen Anteil von vielleicht 2..4 Prozent am Transmissionswärmeverlust des Hauses. Wenn dieser Anteil um 50 Prozent ansteigt, heißt das etwa 1...2% mehr Transmissionwäreverlust, also recht sicher weniger als 1% mehr Energieverbrauch für's Heizen.

    Was aber spürbar wird, ist die größere Wahrscheinlichkeit, dass im Winter Tauwasser an der Tür ausfällt und die kühlere Oberflächentemperatur der Tür ist auch in einem Meter Abstand zu spüren.
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  5. #4
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    also meine hat laut Herrsteller einen besseren U-Wert als was bei Dir gefordert wird. Die Tür hat überhaupt kein Glas. Also nix mit über riesige Glasflächen schön gerechnet.

    Schick mir ne PM. Dann gebe ich Dir den Hersteller.

    Text aus dem Angebot:

    *Haustürelement "Extern 1" passivhaustauglich W/m²K=0,76
    > PH-Türblatt 90mm stark, mit Schichtstoffoberfläche 2.0mm Graphitgrau
    0077, Kanten lackiert, Schalldämmung Rw ca. 42dB, einbruchhemmend WK
    2, Kaba 3-fach Verriegelung, 3x 3D-verstellbare Bänder, 4-seitige
    graue Überschlagdichtung montiert, Absenkdichtung montiert.
    Spezialschließblech mit elektrischer Türöffner Typ 116E
    > PH-Türstock 90x90mm, 3-seitig Rahmenstock Doppelfalz mit grauer
    Dichtung, 3-seitig Schwellenschiene montiert, Eckverbindungen verleimt
    und verschraubt. 1 Schließblech & 2 Bolzen-Schließbleche,
    Bodenschiene für "Bodenniveau durchgehend innen & aussen", Haustür &
    Massivstöcke überfälzt aufschlagend! angegebens Maß = Rahmenaußenmaß!
    110.0 cm 210.0 cm
    1 Stück 2.822,13 2.822,13€


    Gruß

    LordBauer
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Liest....

    Du eigentlich bevor Du schreibst?

    Es ging nicht um den U-Wert sondern um die Kosten!

    Zitat Zitat von hausbauer2008 Beitrag anzeigen
    Wenn wir alternativ das Haustürelement in Alu wollen, schafft er nur 1.8 ohne erhebliche Mehrkosten (Alu mit 1.3 ist doppelt so teuer wie Kunststoff).
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  7. #6
    Avatar von applegg
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    jaja, das Alu

    Ich habe Berichte von Nachbarn, bei denen ist durch die die schlechte Entkoppelung des Alus (innen von außen) in einer sehr kalten Nacht das Tauwasser unten am Stock INNEN angefroren.

    Ich glaube, dass ist das größere Problem, denn 1,8 riecht schon nach einer etwas "mäßigen" Konstruktion. Das rächt sich bei Alu aufgrund der guten Leitfähigkeit mehr als bei Kunststoff.

    Bist du denn schon dem Türbauer "versprochen". Evtl. lohnt es sich, nach Alternativen zu schauen. Zum Beispiel mehrschichtiger Aufbau mit Melanimbeschichtung. Ok, ja, ich habe solche von suedesign, aber das nur am Rande... Sollte ja kein Werbepost werden.

    Grüße
    Stefan
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  8. #7
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    Danke für Eure Antworten. Kurzes Feedback:

    @Olaf: Ja, der Statiker muss jetzt noch mal rechnen, ob Kfw40 immer noch passt.

    @Bauwahn: Mit unserer WP mit Tiefenbohrung sollen nicht mehr als ca. 600 Euro pro Jahr an Heizkosten entstehen. 1% mehr für die Tür macht 6 Euro. Damit kann man leben.

    @lordbauer: Meine Aluvariante kostet 2500 Euro mit U=1.8 und fast das Doppelte mit U=1.3. Ist aber auch 1700 x 2300 mm. Bin leider schon versprochen.

    @applegg: Bin wie gesagt schon gebunden per Bauvertrag an den Fensterbauer. Jetzt nur noch finetuning möglich.

    -> Wenn der Statiker sein ok gibt, dann machen wir das und hoffen, dass kein Tauwasser auftritt. Haustür ist auch unter Carportdach 'versteckt', daher vielleicht nicht so kalt. Vielleicht erinnert sich Bauwahn ja noch an meinen vermurksten Grundriss ...
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  9. #8

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    Da steht doch eindeutig "W/m²K=0,76", wie kommst du auf 1,8?

    Eine Erklärung wäre, dass das "kalte" Profile sind, also ohne thermische Trennung.
    Sprich: ein von außen nach innen durchgehendes Aluminiumprofil, das die Kälte von außen so richtig schön nach innen bringt...
    Kondenswasserbildung bzw. sogar einfrieren kann da schon vorkommen.

    Mein Lösungsvorschlag wäre eine Kunststoff-Haustür die außen eine Alu-Beklipsung hat.
    Die sollte preislich in der Mitte liegen aber hat einen wesentlich besseren Wärmedämmwert (vergleichbar mit einem Fenster ~ 1,2).
    Und durch die Alu-Beklipsung auf der Außenseite hast du auch farblich alle Möglichkeiten, die Tür an die Fassade anzupassen.
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  10. #9
    Avatar von Pelztier
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    @ Romeo

    ließ nochmal die Ausgangsfrage dann auf Null und noch mal von vorn!
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Habs mir jetzt nochmal durchgeleßen, @ Pelztier.

    Beim ersten mal wohl zu schnell, weil ich dachte der Angebotstext kommt vom Threadersteller, daher das Missverständnis..

    Trotzdem, Alu-Tür mit Uw 1,8 hat meiner Meinung nach im Privatbereich überhaupt nichts verloren.
    Wieso nicht PVC-Alu?
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  13. #11
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    ... habe noch mal nachgefragt: Profile sind thermisch entkoppelt. Das Profil ist "Royal S 65 H".
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