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Luftspalt zwischen den Trennwänden bei DHH

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  1. #1

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    Luftspalt zwischen den Trennwänden bei DHH

    Hallo,

    ich lese hier schon etwas länger mit (danke für die vielen Informationen und Tipps), muss jetzt aber doch mal nachfragen.

    Ich lasse vom GÜ eine DHH aus Betonfertigteilen bauen. Die eine Hälfte steht bereits seit ca. 1,5 Jahren. Auf die Trennwand wurde eine 6cm Styropor-Platte geklebt und zum Schutz mit einem Armierungsputz versehen.

    Zwischen meiner Kellerwand und der gedämmten Nachbarwand ist nun ein Spalt (Wandlänge 10m an Gebäudevorder- und -Rückseite bündig, in der Mitte bis zu 3-4cm zum Nachbarn).

    Kann dieser Spalt nun zu irgendwelchen Problemen (Wärmeverluste?) führen?

    Der Bauleiter meinte, da an Vorder- und Rückseite der Spalt durch WDVS, Armierung und Putz geschlossen ist, ist dahinter nur stehende Luft, was problemlos wäre.

    Was meinen die Experten dazu?
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  2. Luftspalt zwischen den Trennwänden bei DHH

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Wenn die häuser schalltechnisch voneinander getrennt sind gibt es keine probleme.
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  4. #3

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    .......ich hätte da eher angst wegen rissbildung, der andere bau steht schon länger .........
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    ich denke(hoffe) der ausführende weiß das es sich um eine trennfuge handelt und es denentsprechend abdichtet.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten.

    Meine Gedanken sind eher, das durch unterschiedliche Temperaturen der Wand (Bad mit 24°C darüber Trennwand des ungedämmtern Spitzbodens und Dach) es zu einer Lufbewegung (Konvektion) und damit zu einem erhöhten Energieverbrauch verglichen zu einer anliegenden Dämmmatte kommt.

    Zum Thema Trennfuge, in EG und DG soll zwischen dem Putz ein Trennprofil eingesetzt werden.
    An der Trennfuge zwischen den Kellern (beides eigenständige WW mit eigener Bodenplatte) wurde jedoch nur ein Armierungsgewebe angeputzt, welches schon gerissen ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Es ist nun eingetreten wie befürchtet.

    Im Winter taut der Schnee auf dem Dach auf einer Fläche von 1qm selbst bei -15°C und die Wandecken im OG haben eine bis zu 8k geringere Oberflächentemperatur. Eine Thermographie hat gezeigt, dass anscheinend der Spalt der Gebäudetrennfuge im Bereich der beheizten Hülle (Dachschrägen OG+Kehlbalkenlage, Spitzboden unbeheizt) nicht verschlossen wurde.

    Die Rohbaufirma zeigt sich soweit einsichtig, ist jedoch auch etwas ratlos.

    Folgende Vorschläge wurden gemacht:

    -Öffnen des Daches im Bereich der Gebäudetrennfuge und Abdichten des Spaltes

    -a) Abdichtung der Kehlbalkenlage durch Bohrungen kurz oberhalb und Ausschäumen
    ODER
    -b) komplette Dämmung der Trennwand im Spitzboden

    Variante b ist aus meiner Sicht die einzige sicher Beherrschbare. Jedoch bleibt eine um ca. 6qm vergößerte Gebäudewandfläche, die indirekt beheizt wird. Weiterhin gibt es noch kleinere Schwierigkeiten mit den dort verlaufenden Kabelkanälen für Sat+Netzwerk).

    Was würdet ihr bevorzugen oder gibt es eine bessere Lösung? Einblasdämmung wird wohl eher nicht klappen, da der Spalt wohl 0-3cm sein wird.
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