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  1. #1

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    Boxsack an (Stahl)-Betondecke ?

    Hallo,
    ich bin mir nicht ganz sicher ob ich in diesem Forum richtig bin.

    Gegebenheiten:
    Ich wohne in einem 5-stöckigen Mehrfamilienhaus (Neubau aus dem Jahre 2005) mit Flachdach in der obersten Wohnung (also direkt unter em Flachdach). Zur Wohnung gehört die ganze Stockwerksfläche.

    1. Frage:
    An der Decke soll eine Bocksackaufhängung (Durchmesser ca. 12 cm) mit drei Schwerlastdübeln befestigt werden. Der Boxsack der an die Aufhängung soll hat ein Gewicht von ca. 30 kg. Hält das so eine oberste Decke, die ja nicht gebaut wurde um noch große Lasten zu tragen, aus??

    2. Frage
    (wahrscheinlich schwieriger zu beantworten) Verteilt sich der Lärm, den das Boxen macht, im ganzen Haus??

    Hoffe auf Antwort!
    MfG
    felix737
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  2. Boxsack an (Stahl)-Betondecke ?

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  3. #2

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    Soweit ich weiß werden Dachkonstruktionen für eine Menge Auflast berechnet. Normalerweise.
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  4. #3

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    Beide Fragen sind nicht verlässlich ohne Kenntnis der Statik und Konstruktion des Gebäudes zu beantworten. Die Hausverwaltung/Eigentümer müssten alle Unterlagen haben, wenn das Haus so neu ist.

    Unter Vorbehalt
    zu 1: 30 kg an einer Stelle ist nicht so wirklich viel. Sollte gehen. Vielleicht liegt noch ein bisschen mehr Stahl in der Decke als statisch erforderlich. Dann würde ich kein Problem sehen.
    zu 2: Wird über die Aufhängung überhaupt Schall in die Decke übertragen? Zum Luftschall aus dem Betrieb kann ich nichts sagen. Der wird evtl. in den angrenzenden Wohnungen zu hören sein. Allerdings darf man auch ein Musikinstrument zeitlich begrenzt üben. Meines Wissens darf man außerhalb bestimmter Ruhezeiten min. 2 h üben. Ob jetzt der Lärm von Sportgeräten dem von Musikinstrumenten rechtlich gleichgestellt ist, weiß ich allerdings nicht.
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  5. #4
    Avatar von bemi
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    Kannst du aufhängen es gibt Lampen die sind schwerer.
    bemi
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    aber lampen kriegen keine haue........
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  7. #6

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    Meiner Meinung nach wird bei so was viel zu viel Brimborium gemacht...

    Was sind denn bitteschön 30 kg an Gewicht?

    Dübel in die Decke, dran schrauben und fertig ist die Laube...

    Aber zu dem Geräusch:

    Ich hatte bei meiner Freundin Schaukelhaken im Wohnzimmer montiert und die Schaukel war ständig in Benutzung.

    Das leichte Quitschen war unhörbar wenn man geschaukelt hat aber wurde durch die Betondecke und die KS-Wände im ganzen Haus verteilt. Wir haben dann irgendwann (das Geräusch war unerträglich, es zog einem die Schuhe aus... Und das obwohl es recht leise war...) Haken mit Kunststoff drin gekauft...
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  8. #7

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    zu 2: Das durch das Schaukeln des Sackes verursachte Geräusch dürfte vernachlässigbar sein. Auch das eigentliche Zuschlagen solte, nur innerhalb deiner Wohnung (bei offenen Türen) zu hören sein. Der Boxsack ist ja kein Hohlkörper, wie ein metallischer Zylinder, sondern soll ja deine Schläge auffangen.
    Problematischer ist eventuell dein Ali-Shuffle (bzw. hin und her springen). Wenn du das ganze auf Laminat machst und dazu nur eine schlechte Trittschalldämmung hast, könnte es event. bei den Nachbarn unter dir zu hören sein. In anderen Wohnungen erwarte ich keine hörbaren Geräusche. Da man allerdings davon ausgehen kann, dass das Boxtraining sich auf überschaubare Zeiträume beschränkt sollte es kein Problem darstellen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,
    herzlichen Dank für die vielen fundierten Antworten. Ich fasse für mich zusammen:
    1. Das Gewicht von 30 kg scheint kein Problem zu sein.
    2. Der Lärm den die Kettenaufhängung an dem Metallhaken macht erscheint mir momentan problematisch; wenn ich an die Erfahrungen mit der Kinderschauckel denke. Das leise "quitschen" könnte sich also über Decke und Wände im ganzen Mehrfamilienhaus ausbreiten.

    Die Abhilfe bei der Kinderschauckel "...Haken mit Kunstoff..." habe ich nicht verstanden. Vielleicht noch ein Tipp?

    Ist es in dieser Hinsicht besser, anstatt eines Metall-Schwerlastdübels, einen "normalen" Kunstoffdübel mit Schraube zu nehmen ? Evtl. wäre dann der Kunststoff des Dübels eine Hemmschwelle für die Lärmausbreitung?

    Nochmals Danke für die bisherigen hilfreichen Antworten.
    Gruß
    felix737
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  10. #9
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    geeigneten metallischen Schwerlastdübel und Seil statt Kette. Fertig
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  11. #10

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    hi liebe leute!

    der ursprünglcihe thread ist zwar schon ein paar tage alt, aber meine frage passt hier super rein.

    ich habe mir in meinem keller (EFH, 8x6m) eine Sportstätte eingerichtet, ua. mit einem boxsack (ca. 60kg) und turnringen.

    ich plane nun, die ganze Sache um eine Attraktion zu erweitern: eine hangelstrecke, die die decke zusätzlich durch mein gewicht (75kg, +- der durch die Bewegung entstehenden Fliehkräfte usw.) belastet werden würde.

    kann ich das wohl bedenkenlos so machen? die genaue deckenzusammensetzung habe ich grad nicht parat...kann ich aber anhand der baupläne nachsteuern. mir ist lediglich bekannt, dass stahlmatten eingesetzt wurden.

    bin um jede antwort dankbar!

    lg, steven
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  13. #11

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    Hast Du denn Bedenken, wenn Du jene Decke von oben begehst (also den im Boden im Erdgeschoß)...
    Nein? Dann klappt das auch von unten (richtige Montage mit geeigneten Ankern vorausgesetzt)!
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  14. #12
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Hast Du denn Bedenken, wenn Du jene Decke von oben begehst (also den im Boden im Erdgeschoß)...
    Nein? Dann klappt das auch von unten (richtige Montage mit geeigneten Ankern vorausgesetzt)!
    Witzigerweise gibt es durchaus einen Unterschied ob die Kräfte von oben oder von unten eingeleitet werden, aber das wäre vielleicht bei einer einachsig spannenden Decke mit großen Mengen an schwerer abgehängter Technik maßgebend. In diesem Falle halte ich das für völlig vernachlässigbar.
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