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  1. #1

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    Ytong Kellerwände mit Gipsbauplatten Schallisolierend ausbauen?

    Hallo liebe Bau Freunde,

    habe da einige Fragen zum nachträglichen anbringen von Gipsbauplatten
    an Ytong Kellerwände zwecks Schallisolierens.

    Bestand ist ein 20jahre junges Freistehendes Haus welches komplett
    aus Ytong gebaut wurde (Wände/Decken).

     Ziel ist es im Kellerraum ein Jugendzimmer herzurichten.
     Problem ist die Schallübertragung durch die Ytong Wände des Hauses
     Beim verkleiden das evtl. Problem des Schimmelns

    Bisher wurde dieser Raum als „Spielkeller“ genutzt, wie zu letzt für Tischtennis.
    Jedoch in dem darüberliegenden Zimmer bekam man alles mit.
    Umgekehrt hört man im Keller, dass in den darüberliegenden Raum geredet wird.
    Keller ist soweit gut trocken.
    Keller hat eine Durchschnittstemperatur von 18°C (ohne aufgedrehter Heitzung) und die Feuchtigkeit liegt lt. Feuchtigkeitsmesser um die 64%.
    Der Keller kann beheizt und durch ein Fenster (1,4 x1,0 mtr.) auch gelüftet werden.

    Da Jugendlich nicht immer leise sind, ich denke da an Musik, möchte ich alle Wände mit einer Trockenbauwand die auf Latten an der Wand befestigt werden, verkleiden.
    Eine dieser Wände ca.6 mtr. Ist eine Außenwand.

    Durch viele Gespräche und lesen im Internet bin ich jetzt ein wenig Skeptisch geworden, ob das anbringen der Gipsbauplatten mit Lattenkonstruktion zwecks Schallisolierens immer noch so eine gut Idee ist.

    Folgende Punkte sprechen wohl dagegen

    1. Schimmel/ Pilz an den eigentlichen Ytong Wänden (hinter der Leichtbauwand)Bedingt durch Luftfeuchtigkeit und Taupunkt an der Ytong Außenwand

    2. Tief Frequenter Schall lässt sich weder dämmen noch dämpfen

    3. Eine Leichtbauwand wird aber immer den akustischen Kurzschluss haben.

    Was ist wenn man eine Dampfsperrfolie direkt an die Wand anbringt?
    - Besteht ein Problem durch die entstehen Löcher bei der Befestigung der Lattenkonstruktion in dieser Folie?

    Wenn, mit welchem Schallisolierendem Material soll da gearbeitet werden?
    Steinwolle soll wohl besser sein als Glaswolle. Aber Fault die, wenn sie dann mal feucht wird?

    - Was ist, wenn man an die Ytong-Wand eine Dampfbremse anbringt und darauf PUR - Hartschaumplatten anbringt und diese dann mit Wasserfesten Gipskarton verkleidet.
    Eventuell die Gipskartonplatten ringsherum „hermetisch“ verschließen.

    Oder muss die Gipswand hinterlüftet werden?

    - Ich denke bei einer hinter lüftetet kann die warme Feuchte Luft eher an die eigentliche Außenwand gelangen und dort Kondensieren als bei einer geschlossenen Wand.

    Grundsätzlich geht es mir um den Schall der in die Wände übertragen wird!
    Außerdem will ich natürlich auch langfristig was von diesem Raum haben.

    Was meint Ihr?
    Kennt jemand Vernünftige alternativen.
    Bin für alle Tipps und Anregungen dankbar.

    Bedanke mich schon mal im vorraus für Eure Unterstützung.

    Mcstoppel
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  2. Ytong Kellerwände mit Gipsbauplatten Schallisolierend ausbauen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mir scheint die Decke eher das Problem zu sein.
    Auch sonst scheint die gewählte Konstruktion ungeeignet zu sein.
    Kondensat und Schimmel hast Du bereits erkannt.
    Resonanz der GK-Platten ebenfalls.
    Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, daß ordentlicher Schallschutz nur durch Masse zu erreichen ist. Aber wie schon vermutet, sind wohl die Wände gar nicht das Problem.
    Wie ist denn die Decke beschaffen?
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  4. #3

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    Na, auch aus den "schlecht tragen kann es gut, aber gut dämmen kann es schlecht"-Material.
    Schreibt er zumindest.

    Ich fürchte, da wird man mit Nachbesserungsmaßnahmen nicht viel reißen können...
    Mit den genannten schon gleich gar nicht.

    Eine frei in den Raum gestellte Kabine (ne Art "Zimmer im Zimmer") könnte deutliche Wirkung bringen. Ist aber die Frage, ob die vorhandene Raumhöhe dafür ausreicht.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Thomas
    Hallo Julius,

    Ja die Zimmerhöhe wird so um die 2,20 mtr. sein. Ich denke das reicht aus.

    Warum wird die Decke das Problem sein? Die Decke ist ebenfalls aus Ytong.

    Das ordentlicher Schallschutz nur durch Masse zu erreichen ist, ist mir eigentlich auch klar, aber ich werde keine KS-Wand von innen neu reinsetzten.

    Was ist wenn man die RG-Platten direkt auf die grade Ytong Wand klebt?
    So erzeuge ich keinen Resonanzkasten und die Feuchtigkeit kann sich in keinem Hohlraum reinsetzen. Denn die Wände sind ja grade!
    Die Frage die ich mir nur dann stelle, gibt die RG-Platte den Schall dirkt an die Ytong Wand weiter?

    Der in dem zu neu zu erschaffen Raum entstehende Schall soll irgentwie gebrochen bzw. nicht direkt in die Ytong-Wände gelangen können.

    Gruss
    Mcstoppel
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    dann mit Wasserfesten Gipskarton verkleidet
    Steinwolle soll wohl besser sein als Glaswolle. Aber Fault die, wenn sie dann mal feucht wird?
    das ist doch Humbuk , selten so einen Mist gehört.



    mal hier erkundigen

    Peeder
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  7. #6

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    Mensch Iron. Zum Thema Feuchtigkeit: Feuchtigkeit setzt sich nicht nur in die Hohlräume. Wenn da keine sind dann kann sie auch an der glatten Wand kondensieren. Kondensieren tut sie immer, wenn der Taupunkt unterschritten ist, also Temp. der Luft so klein, dass das das darin enthaltenen Wasser nicht mehr reinpasst. Also bringt dir eine Folie an der Ytong-Wand (hinter der dämmung) nichts, da es hier schon zu kalt sein wird. Die luftdichte Schicht muss vor der Dämmung kommen (ganz innen).
    Für den Schall brauchst Du entweder viel Masse oder eine Schicht Trennwandplatten, die locker in der Wand sitzt. Diese wird durch den Schall bewegt. Durch die Bewegung wird die Energie in Wärme umgesetzt und damit der Schall gedämmt. Das müsstest Du natürlich vor die Wände genauso wie vor die Decke bauen. Wie soll sonst der Schall nach/von oben gedämmt werden. Aber auch die Anzahl und Art der Befestigungen beeinflusst die Schalldämmung. Bei den vielen Denkfehlern die du bis jetzt noch hast, wird es besser sein sich einen Trockenbauer zu holen. Der wird das vielleicht können und weiß worauf er achten muss.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von iron Beitrag anzeigen
    ...
    Warum wird die Decke das Problem sein? Die Decke ist ebenfalls aus Ytong.....
    Weil Du geschrieben hast, daß man das Tischtennissspiel im Zimmer darüber gehört hat und Trittgeräusche von oben im Keller darunter hört.
    Da liegt doch der Verdacht nahe, daß der Schall durch die Decke dringt?
    Was nützt es da Wände zu dämmen?
    Oder geht es Dir um schallbrechende Einbauten, wie im Tonstudio (Eierverpackungen)?
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  10. #8
    Avatar von Peeder
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    6er- 10er oder 30iger ? Die 30iger sind quadratisch !

    sind halt billicher als Illbruck, oder Basotech , aber die taugen wenigsten etwas im gegensatz zu Eierkartons

    Peeder
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