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Unterdämmung bei FBH

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  1. #1

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    Unterdämmung bei FBH

    Hallo Freunde,

    habe mal eine Frage zur Unterdämmung einer Fußbodenheizung im Altbau.

    Wir haben einen maximalen Aufbau von ca. 11cm Fertigfußboden.

    Geplant ist eine klassische Fußbodenheizung mit Unterdämmung PUR 30mm WLG 025, darauf dann ein 16x2,0 Metallverbundrohr getackert und darüber ca. 5 cm Zementestrich.

    Trittschaldämmung wird nicht benötigt, da sich unter der Wohnung ein Keller befindet. Es gäbe die Möglichkeit die Kellerdecke zusätzlich zu dämmen.

    Sind die Experten der Meinung, dass diese Dämmung ausreicht oder mehr die Kellerdecke beheizt wird? Wird die Dämmung der Kellerdecke dringend empfohlen?

    Es gebe evtl die Möglichkeit, den Fußbodenaufbau um ca. 2 cm anzuheben, sodass man 2 cm mehr Dämmung unterbringen könnte. Sollte man dann mit WLG 025 einfach mehr dämmen oder evtl etwas anderes verwenden?

    Ich frage hier nach, weil ich wiedersprüchliche Meinungen von Planer und Heizungsbauer bekommen habe. Über einen Rat wäre ich sehr dankbar, wie man diesen Fußbodenaufbau optimal löst.

    Danke schon mal im Voraus.

    Grüße,
    indy
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  2. Unterdämmung bei FBH

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  3. #2

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    Wer hat so etwas geplant?
    Ein Blick in die EnEV könnte helfen.

    Wenn ich mich richtig erinnere U = 0,35 W/(m2·K).

    Hat der Keller ausreichend Raumhöhe für eine Dämmung der Decke?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Aussage des Planers war, dass die EnEV beim Altbau und bei der vorhandenen Aufbauhöhe nicht eingehalten werden kann. Ist so etwas überhaupt erlaubt?

    Der Keller hat für eine Dämmung der Decke ausreichend Raumhöhe.

    Wie würde sich dieser Aufbau in der Praxis auswirken?
    Welcher Aufbau wäre stattdessen empfehlenswert bei dieser Aufbauhöhe?

    Grüße indy
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  5. #4

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    Zitat Zitat von indy82 Beitrag anzeigen
    Aussage des Planers war, dass die EnEV beim Altbau und bei der vorhandenen Aufbauhöhe nicht eingehalten werden kann. Ist so etwas überhaupt erlaubt?
    Man könnte ja den Joker §25 EnEV ziehen.

    Zitat Zitat von indy82 Beitrag anzeigen
    Der Keller hat für eine Dämmung der Decke ausreichend Raumhöhe.
    Das ist schon einmal gut. Dann würde ich darüber nachdenken, 5-8cm Dämmung an die Decke zu machen.

    Zitat Zitat von indy82 Beitrag anzeigen
    Wie würde sich dieser Aufbau in der Praxis auswirken?
    Welcher Aufbau wäre stattdessen empfehlenswert bei dieser Aufbauhöhe?
    Ein Aufbau mit einer gedämmten Decke erhöht die Trägheit der FBH, weil deren "U-wert" zu Decke nur etwa 1,0 beträgt. Damit fließt ein Teil der Wärme in die Deckenkonstruktion.

    Falls eine bessere Dämmung direkt unter der FBH nicht so einfach möglich ist, würde ich die Deckenvariante bevorzugen. Man sollte so einen Aufbau auch nicht zu kompliziert machen. Es ist in meinen Augen nicht sinnvoll einen sehr hohen Aufwand zu betreiben nur um ein paar "Millimeter" mehr Bodenaufbau zu bekommen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ok verstanden, danke für deine Antworten.

    Kannst du mir denn noch sagen, wie gut das PUR WLG025 in der Praxis ist?
    Reichen die 30mm davon wirklich aus, um nicht nur die Kellerdecke zu erwärmen? Kommt mir persönlich (als Laie auf dem Gebiet) schon arg wenig vor, wenn man sieht, wie man im Neubau dämmt... Dafür ist das Zeug ja dann aber auch sauteuer!!! Im Neubau nimmt man dann ja einen schlechteren WLG aber dafür eine höhere Stärke... Versteh mich nicht falsch, ich weiß, dass ich hier keine Chance habe, einen Neubaustandard zu erreichen, aber eine gut funktionierende und einigermaßen ökonomische FBH hätte ich schon gerne.

    Grüße,
    indy
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  7. #6

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    30 mm WLG025 entspricht ca. 48 mm WLG040
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  9. #7

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    Den "Vorteil" von 025 zu 035 oder 045 kann man rechnen. Ich würde aber zuerst einmal schauen, ob das Teil eine Zulassung hat die den Einbau unter einer FBH möglich macht.

    Die 30mm sind schon knapp. Ich hatte oben ja bereits den U-Wert genannt. Das bedeutet über den Daumen gepeilt, dass (je nach FBH Temp.) 10W/m2 in Richtung Betondecke zur Verfügung stehen die diese dann aufheizen. Bei höheren FBH Temperaturen reden wir auch schnell von 20W/m2.

    Das ergibt über die Zeit gesehen eine nicht zu unterschätzende Energiemenge, die zwar nicht verloren ist, aber eben nicht dort ist wo ich sie haben möchte.

    Eine Dämmung unter der Decke ist immer die zweitbeste Lösung, aber oftmals nicht anders machbar.

    Gruß
    Ralf
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  10. #8
    Themenstarter

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    Danke nochmal für die Antworten und Hinweise, ich werde diese Punkte noch einmal beim Planer ansprechen und nachhaken. Die Einwände sind schon berechtigt.

    Speziell interessiert mich, ob es eine Zulassung der Dämmung für die FBH gibt und ob es evtl eine Optimierungsmöglichkeit gibt (zusätzlich zur Dämmung der Kellerdecke).

    Grüße,
    indy
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