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  1. #1

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    Mit 47 Jahren Baufinanzierung?

    Hallo,

    Ihr denkt bestimmt warum so spät? Tja, meine 3 Kinder hauen sich die Köpfe ein, weil unsere 4 Zimmer Wohnung zu klein wurde. Die Mädels teilen sich ein Zimmer. Sicher ist das noch kein ausreichender Grund sich zu verschulden, ich könnte ja eine größere Wohnung mieten.
    Da beginnt aber das nächste Problem: Ich wohne im Raum München und hier wohnen lauter Wahnsinnige die für bis zu 15 Euro Miete pro q/m2 kein Problem ist. Das heißt für eine Wohnung/Haus mit 5 Zimmern und ca. 120 q/m2 zahle ich auch schon kalt um die 1200-1400 Euro. Und dann ist das nichts besonderes.
    Im Gegenteil, ich wurde bei meinen bisherigen Wohnungen immer mit ausreichend schweren Baumängel begrüßt(jedes mal geklagt, jedesmal gewonnen).
    Also mir reichts einfach. Aber...
    Vor der "kurzen" Zeit bis zu Rente habe ich Angst. Ein Haus kostet mir ca. 250.000 Euros, dass Eigenkapital liegt bei ca. 30.000 Euro. Unser monatliches Nettoeinkommen ohne Kindergeld liegt bei 3000 Euro. Beide sind wir im öffentlichen Dienst tätig. Ich rechne bewußt das Kindergeld nicht dazu, weil in ein paar Jahren das mal wegfallen wird. Die Kinder wollen noch mind. 10 Jahre bei uns sein, wenn es dadurch besser wird. Und sie wollen von sich was "mit beitragen". Wobei ich hier natürlich nicht gerne Ihre Zukunft verbauen will. Sie wären dann so um die 25-27 Jahre.

    Was meint ihr dazu? Noch sinnvoll?
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  2. Mit 47 Jahren Baufinanzierung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von tomkra Beitrag anzeigen
    Was meint ihr dazu? Noch sinnvoll?
    Zuerst habe ich Zweifel daran, dass Du für 250T€ im Raum München ein Haus bauen oder kaufen kannst, denn da unten sind nicht nur die Mieten verrückt hoch, sondern auch die Grundstückspreise.
    Sollte man doch ein entsprechendes Haus kaufen können, dann stehen sicherlich Sanierungsmaßnahmen an, oder zumindest eine umfangreichere Modernisierung. Auch das kostet Geld.

    Der nächste Punkt wäre der Planungshorizont. In Deinem Fall sollte das Haus bis in 20 Jahren bezahlt sein, denn als Rentner oder Pensionär, möchte man sich nicht unbedingt um eine Hausfinanzierung kümmern müssen, und ob die Kinder später das Haus weiter finanzieren möchten (oder können), kann man heute auch noch nicht sagen. Wer weiß schon was in 20 Jahren sein wird.

    Damit die Hütte in 20 Jahren abbezahlt ist, solltest Du bei einem Annuitätendarlehen die anf. Tilgung mit min. 3%, besser 3,5% ansetzen. Das bedeutet bei 250T€ Finanzierungssumme etwa 1.660,- € an monatlicher Belastung. Bei "nur" 30T€ EK werden die Konditionen nicht so berauschend sein. Ich habe jetzt einfach mal mit einem Zinssatz von 4.5% gerechnet.
    Selbst wenn das EK nicht für Nebenkosten o.ä. drauf geht, und die Finanzierungssumme "nur" 220T€, beträgt die monatliche Belastung ca. 1.460,- €.

    Das ergibt bei 3.000,- € Nettoeinkommen noch 1.340,- € bzw. 1.540,- € für die Lebenshaltung, und da zeigt Dir die Bank bei 5 Personen sehr wahrscheinlich die rote Karte.

    Ehrlich gesagt sehe ich unter den o.g. Bedingungen noch kein Chance für eine sinnvolle Finanzierung. Dafür gibt es zu viele Schwachpunkte (Risiken). Ob und wie man die ausräumen kann, das kann man aus der Ferne nicht beantworten. Es gibt Fördermöglichkeiten, aber was da genau für Dich zutrifft müsste man prüfen. Dazu müsste man jetzt tiefer in Deine persönlichen und finanziellen Verhältnisse einsteigen. Das ist eine Sache für einen professionellen Berater und weniger für ein Forum.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Zitat Zitat von tomkra Beitrag anzeigen
    Tja, meine 3 Kinder hauen sich die Köpfe ein, weil unsere 4 Zimmer Wohnung zu klein wurde.

    Die Kinder wollen noch mind. 10 Jahre bei uns sein, wenn es dadurch besser wird. Und sie wollen von sich was "mit beitragen". Wobei ich hier natürlich nicht gerne Ihre Zukunft verbauen will. Sie wären dann so um die 25-27 Jahre.

    Was meint ihr dazu? Noch sinnvoll?

    Nö.

    Meine Mutti wiess mich als 19-Jährigen mal ganz dezent darauf hin, das ich "bald ausfliegen werde". Mit 20Jr + 2 Monate wars dann soweit. Und dazu war ich noch ein sooooo ruhiges Kerlchen.

    Zu Topic: Sei froh das du in Raum-München ein vernünftige Mietwohnung hast, welche anscheinend kein "bis 15€/m2" kostet, und für dich(und Frau) ok ist. 4 Zimmer ist nach Auszug deiner Kinder sowieso angenehmer, als ein zu große Wohnung/Haus (nochmal ändern/verkleinern in 15/20Jahre?)

    Wegen ein paar nervenden Kiddies deine komplette Finanzen über den Haufen zu werfen, indem du entweder größer/teurer mietest, oder sogar bauen/kaufen wirst, sehe ich nicht ein.

    Ein bis zwei deiner Kinder werden halt zeitig ausziehen, wenn es den daheim nicht mehr gefällt. Studienanfang ist ja bald, wenn die schon 15-17Jr. sind. Ein ausgelesener Moment um alleine zu wohnen.

    Weiter hat R.B. schon alles zum Thema gesagt.
    Gib deine Kinder ein wenig Einblick in der finanzielle (Un)machbarkeit deiner Lösungsansatz, vielleicht beruhigt das denen ein wenig.


    gruß Huisje
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  5. #4

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    Mit 20 Jahren "Restzeit" würde ich auch nicht rechnen. Wer möchte denn tatsächlich bis 67 arbeiten?!? Ich persönlich kenn niemanden der nicht vorzeitig in Rente gegangen ist.
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  6. #5
    Avatar von bruchpilot
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    Du wohnst/arbeitest in Bayern/München, als ITler, und hast ein Familien-Nettoeinkommen von gerade mal 3k€? Arbeitest Du halbtags? Oder Deine Frau 2 Stunden im Monat?

    Denke auch, eine Hausfinanzierung mit Eurem Einkommen und bei DEN Grdst.-, Immobilien- und Bau-Preisen in und um München ist nicht vernünftig darstellbar. Es sein denn, Du hättest schon ein Grdst., aber selbst dann wäre es sehr sehr eng.

    Den Aspekt Kreditabzahlung bis zur Rente mal ganz außen vor.
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  7. #6

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    @bruchpilot: Was hast du denn als Angestellter für eine Vorstellung von der Bezahlung im öffentlichen Dienst? Ganz abgesehen davon, dass "IT" so ziemlich jede Tätigkeit, hochbezahlt oder mit Hungerlohn bedacht, sein kann.

    @tomkra: In München kostet schon eine Eigentumswohnung in etwa so viel wie ein doppelt so grosses Haus andernorts...
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  8. #7

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    ich würds vom Fachmann überprüfen lassen

    Hallo Tomkra,

    ich würde an Deiner Stelle unabhängigen Rat suchen.
    Vom Alter würde ich mich nicht unbedingt abschrecken lassen, schließlich zahlt man im Rentenalter ja auch noch die Miete. Ob man nun Miete oder ie monatliche Rate an die Bank zahlt ist glaube ich relativ egal.

    Mein Rat: Zuerst zu der Hausbank gehen und schauen was die anbieten können. Danach auf jeden Fall vergleichen. Also unabhängigen Rat von einem Unternehmen wie interhyp, dr. klein oder Eck & Oberg einholen.

    Solche Unternehmen vergleichen für Dich rund 100 Banken und schauen ebenfalls ob die Finanzierung langfristig für Dich sinnvoll ist.

    Besten Gruß
    DRanke
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  9. #8
    Avatar von bruchpilot
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    [QUOTE=lulu66;425463]@bruchpilot: Was hast du denn als Angestellter für eine Vorstellung von der Bezahlung im öffentlichen Dienst? Ganz abgesehen davon, dass "IT" so ziemlich jede Tätigkeit, hochbezahlt oder mit Hungerlohn bedacht, sein kann.
    ________

    In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich schon, dass man im Süden, speziell in Bayern und BW, am besten im Bundesdurchschnitt verdient.

    3k€/Monat (Familiennetto wohlgemerkt) ist ja nicht soooo schlecht, muss man auch erstmal verdienen, aber als ITler dort (München!) hätte ich schon so mit 5k€/Monat gerechnet.....

    Aber vielleicht arbeitet er ja bei nem Krisen geschüttelten und Not leidenden Pkw-Zulieferer.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von bruchpilot Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht arbeitet er ja bei nem Krisen geschüttelten und Not leidenden Pkw-Zulieferer.
    Zitat Zitat von tomkra Beitrag anzeigen
    Beide sind wir im öffentlichen Dienst tätig.

    Lesen bildet!
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  11. #10

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    Zitat Zitat von bruchpilot Beitrag anzeigen
    In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich .................aber als ITler dort (München!) hätte ich schon so mit 5k€/Monat gerechnet.....
    Dir fehlt anscheinend eine gehörige Portion Lebenserfahrung.

    ITler kann alles mögliche bedeuten, und im ÖD sieht das noch einmal ganz anders aus.

    Ich kenne "ITler" die schleppen tagein tagaus PCs von einem Arbeitsplatz zum nächsten oder tippen Bedienungsanleitungen für DAUs.

    Das mal nur so am Rande.

    Zurück zum Thema.

    Knackpunkt dürften die Immobilienpreise sein. Da sehe ich das größte Problem, denn für 1.000,- € monatliche Rate wird man niemanden finden der ihm in München ein Haus finanzieren kann. Zieht er aus München weg und muss täglich in die Stadt pendeln, dann verursacht das auch zusätzliche Lebenshaltungskosten.
    Die Laufzeit strecken wäre angesichts der aktuell niedrigen Zinsen auch nicht zu empfehlen, denn was passiert nach der Zinsfestschreibung? Es ist zwar richtig, dass man auch als Rentner Miete bezahlen muss, aber notfalls kann man in eine kleinere Wohnung ziehen. Bei einem eigenen Haus wird das deutlich schwieriger.

    Ich würde zuerst einmal prüfen, was es in der Nähe an Immobilien gibt, in welchem Zustand, und zu welchem Preis. Wer weiß, vielleicht hat sich dann das Thema schon von alleine erledigt.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Avatar von bruchpilot
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    Dir fehlt anscheinend eine gehörige Portion Lebenserfahrung.

    ____________


    Was hat denn das Bitteschön mit Lebenserfahrung zu tun??? Wenn ITler nicht = ITler ist, wieso schreibt er dann nicht, was für ein ITler er konkret ist? Ich verbinde diesen Beruf nicht unbedingt mit Hungerleider-Timbre.

    Wenn Du aber schon fragst, ich komme sehr gut zurecht, auch ohne - wie von Dir behauptet - fehlende Lebenserfahrung in diesem Bereich.
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  13. #12

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    Immer noch nicht verstanden?

    Es geht einfach darum, dass ein ITler nicht unbedingt eine hochdotierte Stelle haben muss, insbesondere wenn er im ÖD arbeitet.
    Es wäre beispielsweise gut möglich, dass er im Vergleich zu seinen "Kollegen" noch relativ gut bezahlt wird.

    Das sollte aber allgemein bekannt sein, deswegen mein Kommentar mit der fehlenden Lebenserfahrung.

    Was Du arbeitest, oder verdienst, oder auch nicht, hat damit absolut nichts zu tun.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Mit Lebenserfahrung müsste man dir das eben nicht erklären, dann hättest du gar nicht erst so eine Überlegung angestellt.
    Hier denkt ja auch keiner: Angestellter = bäckt kleine Brötchen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von bruchpilot
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    Och ja, ich arme arme Wurst, ohne jegliche Lebenserfahrung.

    Was mach`ich nur täglich mit völlig ohne davon?

    Hauptsache, Ihr meint genug davon zu haben, dann ist ja gut.

    Primär ging`s (mir) gar nicht um ITLer, sondern um das allgemeine Lohngefüge im Süden der Republik, welches ja wohl unzweifelhaft deutlich besser ist als anderswo in der BRD, in (nahezu) jeder Branche.

    Und was heißt hier "hochdotierte Stelle"? Der Teufelskreis in Müchen z.B. schließt sich doch dort, wo man mindestens Summe X verdienen MUSS, um überhaupt in der ultrateuren Landeshauptstadt Bayerns leben und wohnen zu können. Was sind da schon 3k@ Monatsnettofamilieneinkommen?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von bruchpilot Beitrag anzeigen
    Primär ging`s (mir) gar nicht um ITLer, sondern um das allgemeine Lohngefüge im Süden der Republik, welches ja wohl unzweifelhaft deutlich besser ist als anderswo in der BRD, in (nahezu) jeder Branche.
    So pauschal stimmt das auch nicht, und für den ÖFFENTLICHEN DIENST schon zweimal nicht.

    Gruß
    Ralf
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