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Detailfrage Dampfsperre und Wand

Diskutiere Detailfrage Dampfsperre und Wand im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    mini844
    Gast

    Detailfrage Dampfsperre und Wand

    Hallo,

    ich habe da eibe Detailfrage zur Anbrigung der Dampfsperre in der Dachschräge und Übergang zur Wand.

    Uns bröckelt gerade der Putz ca. 1-2 cm unterhalb der Rigipsplatte ab - oder wir haben da Risse.

    Wenn ich mich recht erinnere haben die bei uns die Dampsperre eben an den Sparren getackert und die Tacker wieder abgedichtet. Alles so weit OK.

    An den Wänden haben sie die Dampfsperre ca. 2 cm überstehend mit einer Dichtmasse "angeklebt". Genau in den Ecken der Dachschräge natürlich die Dampfsperre "gekräuselt" und überlappend teilweise mit ISOVER weißem Band geklebt. Manchmal auch dieses Band dann auch auf die Mauer gezogen.
    Anschließend wurde geputzt. Und zwar auch auf diesen 2 cm Dampfsperre !!


    Das ist doch wie eine Trennschicht, die ständig reissen wird - oder ???

    Was ist da schief gelaufen ? Gegen welche DIN wurde verstoßen?
    Was soll ich bei der anstehenden Bauabnahme dazu sagen (Garantieverlängerung gegen Risse, Minderung) ???

    Nach der Dampfsperre ist zwischenzeitlich die Untersparrendämmung noch dazu gekommen und jetzt eben die Rigipsplatten.
    Dies gesamten Decken und Dachschägen im ganzen Haus sind so gemacht - und es ist eben gerade fertig geworden.
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  2. Detailfrage Dampfsperre und Wand

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  3. #2
    mini844
    Gast
    Ich habe da mal ein Foto beigefügt, wie es damals nach den Putzern aussah.



    Es wurden keine Profile oder so verwendet. Einfach der Putz auf die Wand und die Dampfsperre und fertig. Dann eben Lattung und Rigips. Rigips an der Wand mit Binde abgespachelt und wieder fertig.


    Auf dem Foto ist auch die Dichtmasse (Kleber) zu sehen. Und so sah es eben vor dem Putzen aus.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von mini844 Beitrag anzeigen


    Das ist doch wie eine Trennschicht, die ständig reissen wird - oder ???

    Das wird wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passieren!

    Was ist da schief gelaufen ?

    Die Kristallkugel sagt:

    Kein Luftdichtheitskonzept.
    Keine detaillierte Planung.
    Keine fachgerechte Ausführung.
    Keine Dokumentation der relevanten Auführungsschwerpunkte.
    Keine Zwischenkontrollen der Ausführungsqualität.
    Keine Luftdichtheitsprüfung nach DIN 13829 mit Leckagesuche.


    Gegen welche DIN wurde verstoßen?

    Welche DIN-Vorschriften sollten denn gemäß Bauvertrag eingehalten werden?

    Was soll ich bei der anstehenden Bauabnahme dazu sagen ... ???

    Abnahme verweigern und unverzüglich einen Nachweis bzgl. der fachgerechten Montage verlangen ...
    Es gab wohl keine "Freunde" am Bau ...
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  5. #4

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    eine fachgerechte Ausführung ist das keinesfalls, da die Folie keine Bewegungsschlaufe im Randbereich aufweist. Zudem fehlt die in der DIN geforderte Anpresslatte, ja ich weiss die Hersteller der Klebemassen betonen nur allzugerne, dass man ihre Produkte ohne Anpresslatte verarbeiten kann, nur sind die dazu erforderlichen Voraussetzungen der DIN kaum realisierbar.
    Man kann die Folie auch einputzen, aber dazu braucht man spezielle Profile die es im Fachhandel gibt.
    Fazit = runter mit dem Mist und ordentlich machen lassen, so sind Bauschäden vorprogrammiert
    Abnahme verweigern, ein Nachweis über fachgerechte Montage ist mit Vorsicht zu geniessen, den kann jeder "Fachbetrieb" erstellen und wenn du dann die Schäden in 2 -3 Jahren hast, gibt es den "Fachbetrieb" nicht mehr und du zahlst den Mist selber...
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  6. #5
    Avatar von sk8goat
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    Die Folie spannt viel zu arg.
    Runter mit dem Scheiß und neu(+richtig) machen.
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  8. #6
    mini844
    Gast
    Na dann Mahlzeit.

    Rigips ist ja schon drauf und alles ist verspachtelt. Wir wollen eigentlich übernächste Woche einziehen und eben jetzt am Wochenende malern.

    Alternativen im Sinne Gewährleistung ?
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  9. #7

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    ja, den Verarbeiter aus der Gewäheleistung entlassen und den Schaden selber bezahlen...
    aber das wäre doch sehr
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