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Wärmepumpe für Haus Baujahr 1965

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  1. #1

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    Wärmepumpe für Haus Baujahr 1965

    Hallo,
    kennt sich einer aus mit Wärmepumpen für ein Haus Baujahr 1965.
    In dem Haus würde bisher nur mit ölofen geheizt. Kann keine Fußbodenheizung
    machen. Wenn geht auch nur eine Luft Wärmepumpe. Was könnt ihr mir da Empfehlen brauche 25 Kw. was haltet ihr von Dimplex ?Oder soll ich lieber bei meiner geplanten Pelletheizung bleiben?

    Guntamatic Biostar
    800 l Puffer
    5 Solarplatten von Wolf
    oder was haltet ihr von einer Brauchwasserwärmepumpe?

    Danke für eure fachmännischen Antworten im vorraus.
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  2. Wärmepumpe für Haus Baujahr 1965

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  3. #2

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    Woher weißt Du das mit den 25kW?
    Wurde denn schon eine normgerechte Heizlastberechnung durchgeführt?

    Aber vermutlich wird - wenn der Dämmstandard des Gebäudes nicht deutlich verbessert wird - eine WP nicht empfehlenswert sein.
    Ein Pelletkessel dürfte wesentlich besser geeignet sein.

    Ergänzend könnte man dann an eine reine Trinkwasser-WP oder -Solaranlage denken, die nur außerhalb der Heizperiode betrieben wird. Ist dann mehr ne Frage der Wirtschaftlichkeit und der Bequemlichkeit.

    Aber für sowas gehört ein fachkundiger Planer vor Ort herangezogen!
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  4. #3
    Avatar von denkedran
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    Hallo Compyu,

    das ist schon mal eine Ausgangssituation, wenn überhaupt keine Heizkörper eingebaut sind.

    Es ist immer das großes "Palaber", wenn Heizkörper vorhanden sind, die Besitzer davon zu überzeugen diese komplett mit den Rohrleitungen zu entfernen.

    Ein neues Rohrleitungssystem einbauen, mit Vor und Rücklauf Leitungen, isoliert nach dem jetzigen technischen Standart und mehrere Rohrkreise, im Haus vorsehen, diese bis zu 2000ltr/h Durchsatz mit den dazugehöhrigen Klimakonvektoren berechnen und auslegen.
    Es werden sicherlich drei Rohrkreise ab Puffer, mit mindest 500ltr. benötigt.

    Dann nehme man eine invertergeregelte Luft Wasser WP mit ca. 25 kW und speise diese WP in den Puffer ein.
    Eine Elektro Zusatzheizung ist gut für Notfälle, das System sollte bis -10C Frostschutzfüllung aufweisen ( Antifrogen L ), hat auch den Vorteil, das Heizwasser ist damit auch gleich aufbereitet.

    Die WP funktioniert hier in Bayern auch bis -20C und darunter, also wird diese in deiner Gegend, einer wesentlich milderen Klimazohne, auch funktionieren.

    Das ist schon mal das Grobkonzept.
    Ein genaues Leistungsverzeichniss, arbeitet sicherlich ein Anbieter vor Ort aus. Das muß nicht zugleich ein Heizungsbauer sein, dann könnte es sogar eine Pelletsanlage werden. Es gibt tatsächlich auch schon Wärmepumpen Fachbetriebe.

    Aber auch Wärmepumpen von Herstellern, die jährlich europaweit 150.000 WP Einheiten verkaufen, davon träumen die deutschen Hersteller.
    Hier dürfen wir keine Reklame für irgendwelche Produkte machen.
    Bei Fragen wählen Sie den Weg einer persönlichen Benachrichtigung.

    Gruß Denkedran
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  5. #4

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    Für mich ist das alles noch etwas zu schwammig. Sicherlich kriegt man eine LWP installiert, und die Hütte wird auch warm, ABER ob diese dann effizient läuft?

    Zuerst muss geklärt werden, welche Heizlast vorliegt und unter welchen Bedingungen diese gerechnet wurde.
    Dann muss man sicherstellen, dass die Heizflächen (o. Gebläsekonvektoren oder....) mit < 45°C noch ausreichend Leistung liefern.
    Erst wenn diese beiden Punkte geklärt sind, kann man über weitere Details nachdenken.
    Rohrnetzberechnung, Dimensionierung LWP (Leistungsdiagramme) usw. usw.

    Die Auswahl an LWP ist riesig, es sollte sich für jeden Anwendungsfall was passendes finden. Aber wie gesagt, zuerst die Grundlagen klären. Sonst macht heizen mit einer LWP keinen Spaß.

    Gruß
    Ralf
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