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  1. #1

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    Kondenswasser an der Dampfbremse in unbeheizter Baustelle

    Hallo Leute,

    ich bin gerade unser Haus am renovieren, und bin mit dem Dachausbau/Dämmung beschäftigt.

    Bisher habe ich die Zwischensparrendämmung ( 220mm ) und die Dampfbremse eingebaut. Später soll noch eine Untersparrendämmung ( 50 mm ) folgen.

    Jetzt hatte ich schon ein paar mal an ein paar Stellen Kondenswasser an der Innenseite der Dampfbremse.
    Dazu muss ich jetzt sagen das unsere Baustelle unbeheizt ist, es kommt höchstens etwas wärme durch das Treppenhaus aus dem Keller hoch. Die Temperatur in der Baustelle beträgt ca 7° C, egal wie tief die Aussentemperatur ist.

    Meine Frage ist jetzt, wird das besser oder schlimmer wenn ich mal fertig gedämmt habe, und die Räume beheizt werden?
    Habe ich beim dämmen schon was falsch gemacht?

    Vielen dank schonmal für eure Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian
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  2. Kondenswasser an der Dampfbremse in unbeheizter Baustelle

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Schon mal ne Taupunktrechnung gemacht. 50 mm unter der Dampfbremse????
    Ob das funktioniert?

    War die Dachschallung naß?

    Ohne Planung kann das nix werden. Zumindest ne Taupunktberechnung würd ich machen lassen. Sonst kann´s in die Hose gehen.
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  4. #3
    MoRüBe
    Gast

    @blacksektor...

    ... Sitz!

    50 mm ist kein Problem. Im übrigen hat er jetzt schon Feuchtigkeit, ohne die 50 mm.

    Viel interessanter ist der Rest: wie ist der restliche Dachaufbau? Altbau, 220 mm Dämmung, mir schwant da was...

    Und Sebi: alles auch schön fein abgeklebt?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Leute,

    also, das ganze ist im Neubau.

    Der Dachaufbau sieht so aus:

    Dachpfannen
    Konterlattung
    Lattung
    Diffusionsoffene Unterspannbahn
    220mm Sparren mit 220mm Zwischensparrenklemmfilz
    Diffusionsoffene Dampfbremse

    Jetzt folgen noch:

    60mm Konterlattung mit 50mm Untersparrenklemmfilz
    12,5mm Rigips


    So hat mein Architekt mir den Dachaufbau ausgerechnet, bzw erklärt.


    Ob die Unterspannbahn naß ist kann ich nicht sagen, weil ich die Dampfbremse schon komplett angetackert und verklebt habe.

    Ich habe nochmal nachgeschaut wo genau das Kondenswasser entsteht, und zwar an den Stellen wo nicht so 1000%ig gedämmt ist, z.B. da wo das ZKF auf die Fußpfette läuft, oder unter dem Stück zwischen dem letzten Sparren und de Wand, wo ich nur Dämmung ind den Spalt "stopfen" konnte.

    Ich hoffe ich muss nicht alles neu machen, und das ganze ist noch zu retten, ich wollte nämlich morgen Eigentlich mit der Konterlattung anfangen.


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen,
    vielen dank schonmal für eure mühe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebi
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast

    uuups! Neubau, und schon ...

    Zitat Zitat von Sebi1107 Beitrag anzeigen
    ich bin gerade unser Haus am renovieren
    Sebastian
    ... am renovieren

    Zitat Zitat von Sebi1107 Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,

    also, das ganze ist im Neubau.

    Diffusionsoffene Dampfbremse
    und wie sind die Anschlußdetails gelöst? z. B. Übergang Dachschräge/Giebel?

    Übergang Wand/Fußpfette/Schräge

    Wirklich alles luftdicht abgeklebt

    Mal nen bd-test gemacht? (Solltest Du mal dringenst ins Auge nehmen)
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hiho,

    um das mit dem Neubau und renovieren zu erklären:

    Wir haben das komplettel 1. Og vom Elternhaus meiner Frau abgerissen, und neu aufgebaut, Wände neu, Dachstuhl neu, usw.

    Die Übergänge wo die Dampfbremse an die Wand kommt habe ich alle mit dem Kleber von Isover ( mir fällt grad die Bezeichnung nicht ein ) geklebt.

    An der Fusspfette habe ich die Dampfbremse bis auf die Wand gezogen, und auch da mit dem Kleber verklebt.

    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das ich alles Dicht bekommen habe.

    Um es nochmal deutlich zu sagen, ich habe das Kondenswasser raumseitig an der Dampfbremse, nicht zwischen ZKF und Dampfbremse.

    Das mit dem BD Test ist so ne Sache, ich glaube edas ist bei uns schwer zu bewerkstelligen, weil wir ja nur das erste Og neu gemacht haben, und es durch ein offenes Treppenhaus nach iben geht.

    Ich muss mich da mal informieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebi
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    dat hättste auch gleich sagen können...

    Zitat Zitat von Sebi1107 Beitrag anzeigen
    Um es nochmal deutlich zu sagen, ich habe das Kondenswasser raumseitig an der Dampfbremse, nicht zwischen ZKF und Dampfbremse.

    Sebi
    ... das veränderts.

    Ja, da ist die neue Dämmung nicht ganz dicht also irgendwo treffen da warm und kalt aufeinander.

    Nachbessern und das wars.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo MoRüBe,

    da bin ich aber (relativ) erleichtert.

    Dann werd ich morgen mal gucken wo überall Kondenswasser ist, die Dampfbremse öffen nund noch was nachdämmen.

    Hoffentlich schaffe ich das problem so aus der Welt.

    Vielen dank für deine Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebi
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Sebi1107 Beitrag anzeigen

    ... das Kondenswasser entsteht ... an den Stellen ... zwischen dem letzten Sparren und der Wand, wo ich nur Dämmung in den Spalt "stopfen" konnte.
    Wieviel cm Platz hast Du denn an diesen neuralgischen Stellen?

    Und noch eine Bemerkung zum "Blower-Door-Test":
    In Deinem Fall kommt es vordergründig keineswegs darauf an, eine Luftwechselzahl für das gesamte Gebäude zu ermitteln, sondern lediglich einen ausreichend hohen Unterdruck im Dachgeschoss aufzubauen, um nachströmende Außenluft (z.B. mit "angefeuchtetem Daumen") festzustellen.
    Dazu reicht ein "Handwerker"-Blower-Door-Gerät bereits aus. Das kannst Du selbst in ein geöffnetes Fenster einbauen. Dieses Gerät kannst Du auch zu tierisch niedrigem Preis hier ausleihen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo KPS.EF,

    der abstand zwischen dem letzten Sparren und der Wand beträg auf einer Seite nur ca. 15mm, da habe ich die Dämmung nur "stopfen" können. An einer der anderen stelle habe ich ca 70mm platz, da bin nich hin gegangen und habe mir von der Dammung Streifen von 220mm breite geschnitten, diese Streifen in der Dicke gedrittelt, und dann die Drittel in den Spalt geschoben.

    Wegen des BD Tests, ich mach mich mal schlau was das kostet, und wo der nächste Verleih ist, danke für den link.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebi
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  12. #11

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    Deshalb wird ja auch zusätzlich die Mauerkrone des Giebels gedämmt. Das Ausstopfen solch schmaler Fugen führt zu einer starken Verdichtung des Dämmstoffs, der dabei eines Großteils seiner Dämmwirkung verlustig geht. Besser sind hier feste Dämmplatten und ausnahmsweise für den letzen Rest etwas Bauschaum. Bei richtiger Planung sind dort auch vernünftig füllbare Hohlräume.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Stellen wo nicht so 1000%ig gedämmt ist
    das wird dein Problem sein oder werden.
    Und dann habe ich zwar von einem Kleber gelesen aber nichts von einer Anpresslatte.....
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  15. #13
    Themenstarter

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    Hallo Gipser,

    die Stellen an denen das Kondesnwasser entstanden ist habe ich nach gedämmt, soweit es möglich war, ich werde jetzt die nächsten Tage abwarten und sehen wie es sich entwickelt, Falls sich immernoch kondesnwasser bildet, muss ich halt noch nachbessern.

    Wegen der Anpresslatte, in den Isover Unterlagen steht nicht drin das man eine Anpresslatte benutzen muss, nur wenn es nicht anders geht, und bei einem Kollegen von mir ( der die Dämmarbeiten von einer Firma hat machen lassen ) haben die Handwerker auch keine Anpresslatte benutzt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian
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