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  1. #1

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    Dämmverhalten und Druck von komprimierter Glaswolle

    Frohes neues Jahr liebe Trockenbauer und andere Forumianer

    Meine ersten zwei Fragen in 2010

    Generell - wenn ich Glaswolle komprimiere, wie verschlechtert sich das Dämmverhalten?
    Hat eine 6er Platte auf 5cm zusammengedrückt den gleichen Dämmwert den die 5cm Platte gehabt hätte oder einen schlechteren?
    Gibt´s da ne schlaue Formel?

    Wie stark drückt komprimierte Glaswolle gegen die Gipskartonplatte? Habe ich statt einer 5cm Platte mangels Lagerbestand nur eine 6cm Glaswollplatte bekommen, und ich zwänge die in die Ständerwand oder Vorsatzschale und schraube die GKB drauf, muss ich damit rechnen, dass die ca 1,6 m2 Glaswolle zwischen zwei 62cm Raster aufgehen will und die Platte bäuchig drückt oder hält die still ?

    Grüsse und Prost Neujahr,
    Dirk
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  2. Dämmverhalten und Druck von komprimierter Glaswolle

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ....kommt auf die Mineralfaser an: Die ist mehr oder weniger , manche praktisch garnicht komprimierbar...
    Du wirst also möglichreweise noch deine Freude haben...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ....kommt auf die Mineralfaser an: Die ist mehr oder weniger , manche praktisch garnicht komprimierbar...
    Du wirst also möglichreweise noch deine Freude haben...
    Um die da geht es ----> ISOVÄHR Akustic TP 1
    "Die leichte handliche Trennwand-Platte aus Glaswolle, z.B für die Dämmung von Holz- und Metallständerwänden sowie von Vorsatzschalen mit Unterkonstruktion."

    Ich kann die auf NULL komprimieren wenn ich mich da draufstelle
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Malpolon Beitrag anzeigen
    U
    Ich kann die auf NULL komprimieren wenn ich mich da draufstelle
    ...ich hab den Smilie nicht übersehen...und nehme daher an, dass du noch nicht probiert hast wieviel Kraft notwendig ist um 1m² (und mehr) um einen cm gleichmässig! zu komprimieren....
    Ich sags mal so...wenn ich in solchen Fällen die Platten noch einfach mit einer Hand andrücken und mit der zweiten Hand anschrauben kann (Magazinschrauber)...dann ist es für mich ok

    gruss
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  6. #5

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    Ich kann Dir nur eine Teilfrage beantworten, die aber eindeutig:

    Wird eine 6cm-Matte (von gleicher WLG) auf 5cm zusammengedrückt eingebaut (und bleibt so), hat sie eine schlechtere (Wärme-)Dämmwirkung als eine gleichartige von ursprünglich nur 5cm.
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  7. #6

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    Hallo @Malpolon,

    mit derartige Fragen sollte man die technische Hotline des Herstellers quälen !

    Die Antwort würde mit hoher Wahrscheinlichkeit so ausfallen:

    Für den Wärmeschutz bringt es nix, der Schallschutz wird schlechter und die raumseitige Plattenoberfläche bauchig.

    Eine Unbedenklichkeitsaussage wirst Du in diesem Forum nicht erwarten können ...

    Dieses Material ist vorzugsweise als Hohlraumbedämpfung für Trennwände und Vorsatzschalen (bzw als Auflage für abgehängte Plattensysteme) gedacht.

    Hier reicht es, etwa 75 % der Hohlraumtiefe mit Dämmstoff zu füllen.

    Der Wärmeschutz spielt (zumindest wenn es sich um keine Außenbauteile handelt) eine untergeordnete Rolle.

    MfG
    KPS.EF
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  8. #7

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    035er Klemmfilz ist schwerer und dichter wie 040er. Warum sollte sich also der Dämmwert verschlechtern ?

    Für den Schallschutz ist die Volldämmung ebenfalls das Optimum.

    Bei der TP1 lasst sich die Platte mit einem Finger andrücken, es ist also kein Bauch zu erwarten bei standardmäßiger Doppelbeplankung 2x 12,5

    Bäuche kann es geben, wenn chaotische Kabelaffen und Funkenschuster installieren und dann Feuerschutz- Dämmung mit 40 bis 100 kg Raumgewicht eingebaut werden muss.

    Rigipser
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Für den Schallschutz ist auch eine genau passende schlecht. Es sollte eine platte sein die locker in der wand liegt und sich noch bewegen kann. Nur so kann sie die Schallenergie aufnehmen und in wärme umwandeln.
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  11. #9

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    Die Dämmung muss abgleit- und setzungssicher eingebaut werden. Am einfachsten wird dies dauerhaft mit der Volldämmung erreicht.

    Aus allen Tabellen, die hier schon 100 mal verlinkt wurden, kann man die Tendenz herauslesen: Je mehr Dämmung – desto besser. Warum sollte bei ca. 75 % Ende sein ? Isover hat längst nachgewiesen, dass vollgedämmt das Optimum ist.

    Grenzen setzt jedoch die Installationsdichte in der Praxis. Da kommen 8cm im 10er Ständerwerk oft einer Volldämmung gleich.

    Es ist typisch für den TB, vom Betonbaumeister über den E-Techniker bis zur Hausfrau, Jeder kann es besser.

    Rigipser
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