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  1. #1

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    Kücheninstallation,Backofen-Kochfeld-Mikrowelle...Fragen...

    Hallo


    Habe im Forum gerade über Backöfen und Mikrowellen nachgelesen.

    Habe gerade folgende Situation:

    Backrohr und Kochfeld getrennt eingebaut
    Zuleitung für Kochfeld: NYM 5x2,5²

    Zuleitung für Backrohr:
    NYM 5x2,5²,WOBEI bei diesem NYM 5x2,5² noch die Mikrowelle mit "drüberläuft".

    Jetzt hätte ich gemeint bei diesem 5x2,5²:

    2 Adern für Wechselstromkreis für Backrohr
    2 Adern für Wechselstromkreis für Mikrowelle
    GEMEINSAMER PE-Leiter
    TT-Netz
    Leitungslänge ca. 8 Meter

    Selbstverständlich kommt ein 30mA FI-Schalter davor.
    Ich weiß-die Farbumkennzeichnung für den zweiten Neutralleiter ist zwingend notwendig.

    Ist das zumindest "halbwegs" regelkonform und funktioniert in der Praxis rein von den Leistungsaufnahmen der Geräte?
    Mikrowelle hat 1700 Watt.
    Backrohr 3500 Watt und Kochfeld über 7090Watt.
    (Angaben sind ja max. Werte)

    Absicherung hätte ich jetzt mit "B16" gemacht.
    (Evtl. bei der Mikrowelle einen C16)
    Normal" müsste/sollte das passen.

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    DANKE
    mfg
    stefan
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  2. Kücheninstallation,Backofen-Kochfeld-Mikrowelle...Fragen...

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  3. #2

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    Nach meiner Rechnung bedarf es bei Drehstrom nur drei Adern für dein Vorhaben.

    Vier gehen zwar auch, sind aber nicht Normenkonform, da dann der Neutralleiter nicht blau gekennzeichnet ist.
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  4. #3

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    Hi, gleich zu Beginn, ich bin kein Elektriker, also weiß ich nicht, ob das, was ich schreibe, auch richtig ist.

    Aber:
    Jetzt hätte ich gemeint bei diesem 5x2,5²:

    2 Adern für Wechselstromkreis für Backrohr
    2 Adern für Wechselstromkreis für Mikrowelle
    GEMEINSAMER PE-Leiter
    Im schlimmsten Fall muss der gemeinsame PE den Strom von beiden Wechselstromkreisen ertragen, was er aber wegen des selben Querschnitts nicht verträgt.
    Diese Lösung ist also meiner Meinung nach unzulässig.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zulässig wäre, wenn man einen gemeinsamen Neutralleiter verwendet und das ganze als Drehstrom anschließt, also ZWEI VERSCHIEDENE Außenleiter. Dann sollte das passen. IMHO müsste eine gemeinsame Abschaltmöglichkeit vorhanden sein, der den kompletten Drehstromanschluss vom Netz trennt. Ob man jetzt einen dreifach-LS für diesen Drehstromkreis braucht, weiß ich nicht, vielleicht zählt der FI schon als gemeinsame Abschaltmöglichkeit.

    Gruß
    Baumeister
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  5. #4

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    Da irrst Du.
    Gemeinsamer PE ist zulässig, da der ja keinen Betriebsstrom führt.
    Und im Fehlerfalle wird schnell genug abgeschaltet. Auch ist die Wahrscheinlichkeit für einen gleichzeitigen Doppelisolationsfehler gering.
    Auch zwei unabhängige Wechselstromkreise in einer Mehraderleitung sind zulässig (nicht jedoch als Einzeladern in gemeinsamem Rohr).

    Wenn Drehstrom zur Verfügung steht, kann man hier also beide Varianten umsetzen:
    Entweder unvollständiger aufgeteilter Drehstromkreis (gemeinsamer N) oder zwei Wechselstromkreise (2 getrennte N) in gemeinsamer Leitung mit gemeinsamem PE.
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  6. #5

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    @Julius
    nur so aus Interesse - Die Farb-Kennzeichnungspflicht gilt doch nach wie vor nur für grün/gelb als PE- bzw. PEN-Leiter, oder?
    Kennst Du den Hintergrund warum zwei unterschiedliche AC-Kreise in Einzelleiter im gleichen Rohr nicht zulässig ist ?
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