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Dusche: Silikon notwendig?

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  1. #1

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    Dusche: Silikon notwendig?

    Hallo Forum,

    ich habe im Keller eine Dusche gemauert. Der Boden besteht aus
    einem Hartschaum Duschelement, die Wände wurden nach dem
    Mauern ebenfalls mit Bauplatten verkleidet. Anschließend habe ich alle
    Ecken mit Dichtband (NBR Gummi) verklebt und 2x mit Flüssigfolie gestrichen.
    D.h. es müßte alles wasserdicht sein. Da ich keine Freund von
    Silikonfugen bin, würde ich die Übergänge zw. Wand und Boden und alle
    Ecken ebenfalls mit Flex-Fugenmaterial versehen. Ist das möglich, oder
    muß ich hier zwingend mit Silikon arbeiten?

    Viele Grüße und noch ein gutes neues Jahr!
    Andreas
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  2. Dusche: Silikon notwendig?

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  3. #2
    Avatar von operis
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    Silikon ist kein Dichtstoff, sondern ein dauerelastischer Fugenfüller. Daher sollte die Abdichtung auch so funktionieren. Einziges Problem ist, ohne Silikonfugen wird der Fliesenkleber dauerfeucht. Dies kann zu Ausblühungen in den Fugen führen.

    Grüße operis
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  4. #3

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    übergänge und ecken usw. sind dauerelastisch auszuführen um spannungsrisse zu minimieren.
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    In dem Bereich (Dusch- / Wannenränder) wird die Fuge aus Silikon ausnahmsweise mal - de jure - als "Dichtstoff" angesehen. Auch wenn's sonst eben kein Dichtstoff ist.
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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  8. #6
    Themenstarter

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    Danke für die Seite. Was ich daraus gelesen habe ist, daß man
    unter dem Silikon noch "Hinterfüllmaterial" hat. Was ist das?
    Auch deswegen wollte ich kein Silikon nehmen, weil man ja
    ewig viel reinpressen müsste, damit der Hohlraum ausgefüllt
    ist und das Silikon ja nicht in der Luft, also nur an 2 Seiten
    hängen sollte.
    Also was kann man als Hinterfüllmaterial nehmen?
    Grüsse
    Andreas
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  9. #7
    Avatar von susannede
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    Da ich keine Freund von
    Silikonfugen bin, würde ich die Übergänge zw. Wand und Boden und alle
    Ecken ebenfalls mit Flex-Fugenmaterial versehen. Ist das möglich, oder
    muß ich hier zwingend mit Silikon arbeiten?
    ...das war die Frage. Nein, es muss elastisch "gedichtet" werden. Schwerpunkt auf dem Wort elastisch, kleine Betonung auf dem Wort "dicht".

    Wäre dem nicht so, könnte man auch mit Flex-Mörtel ausfugen.
    Kann man aber nicht, weil der reißen würde (unelastisch) und durch den Riss eine Undichtigkeit vorprogrammiert ist.

    Da so gerne die Details des Missel-Merkblatts zum Wannen-Anschluss heran gezogen werden, möchte ich doch mal daraus zitieren:

    "Zu beachten ist, dass man für abgedichtete Wannenrandfugen auch eine Gewährleistung übernehmen muss, weil diese Fugen nicht als Wartungsfugen im Sinne der DIN 52460 [20] zählen. Die weitverbreitete Auffassung,...,dass nahe zu sämtliche Fugen in häuslichen Bädern zu den Wartungsfugen zuzurechnen sind, findet in der Rechtsprechung keine Stütze, weil in privaten Haushalten nur eine geringe Belastung des Fugendichtstoffs z.B. durch Reinigungsarbeiten auftritt."

    "Reißen" wird diese Fuge in erster Linie, weil sich die Wanne bewegt - warum auch immer - und weniger, weil die Fuge als solche versagt.

    Unstrittig ist - wie immer "Hosenträger und Gürtel" - ist die bereits ausgeführte Abdichtung der Wand- und Bodenebene. Um die geht's hier ja auch immer: "kontrolliert undicht"...also mein Nachbar unter mir, sagt mir, wenn's bei ihm an der Decke tropft, dass irgendwas mit meiner Badabdichtung wohl nicht in Ordnung sei. Schön.



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