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  1. #1

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    Risse in der Rigipsdecke

    Hallo liebe Forumexperten,

    ich bin mir schon darüber im Klaren, dass ich hier Fragen zu einem nicht ganz einfachen und schon viel diskutierten Thema stelle. Aber ich hoffe ich bekomme trozdem von Euch Unterstützung.

    Ich wohnen nun seit zwei Jahren mit meiner Familie in unserer neu gebauten Doppelhaushälfte. Die Decke im Obergeschoss ist als Rigipsdecke ausgeführt und die nicht tragenden Wände sind aus Gipsvollstein gemauert.

    In der kalten Jahreszeit muss ich verstärkt feststellen, dass es zur einer starken, für meinen Geschmack zu starken Rissbildungen an den Wandanschlüssen und teilweise auch an Plattenübergangen in Dachschrägen kommt.

    Aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung habe ich so starke Rissbildungen im Trockenbau noch nicht gesehen. Was mich vermuten lässt, dass hier bei der Herstellung der Decken Fehler gemacht worden oder vielleicht gefordererte Massnahmen unterlassen worden sind.

    Nach den Spachtelarbeiten wurden an allen Wandanschlüssen und Plattenübergängen in den Dachschrägen ca. 1cm breite Acrylfugen (Dreiecksfugen) gezogen. Im Bereich dieser Fuge treten die meisten Risse auf. Ein Trennband wurde nach meiner Kenntnis nicht verarbeitet.

    1.) Gibt es für die Herstellung von Rigipsdecken irgendwelche Normen oder anerkannte Regeln der Technik die die Maßnahmen zur Vermeidung von Rissbildungen fordern?

    2.) Gibt es eine technische Möglichkeit die Rissbildung im Nachhinein zu verhindern?

    3.) Was für Möglichkeiten der Reparatur der Risse ist zu empfehlen?

    4.) Ist damit zu rechnen, dass die Rissbildung im laufe der Jahre weniger wird?


    Für Eure Mühe im vorraus vielen Dank.
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  2. Risse in der Rigipsdecke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Erst einaml ein freundliches hallo an alle hier, ich bin neu in diesem Forum

    Hi, ich denke einmal die Frage haste dir schon selber beantwortet. Zitat von dir:

    Ich wohne nun seit zwei Jahren mit meiner Familie in unserer neu gebauten Doppelhaushälfte.

    Neu gebaut bedeutet doch auch das dein Haus sich alleine schon vom Eigengewicht setzt.

    Es kommt viel auch auf das Fundament an und ganz besonders dessen Untergrund.
    So ein Haus wiegt ja schon einiges und die ersten Jahre setzt sich das Haus am meisten.
    Tipp. Schau doch mal nach ob sich alle Türen und Fenster noch genauso einfach schließen und öffnen lassen wie vorher auch, wenn nicht dann kannste ganz sicher davon aus gehen das dein Häuschen auf abwegen ist.
    Sollte das nicht der fall sein dann muss man halt schauen was wo und wie verarbeitet wurde.
    Vor nicht allzu langer zeit hatte ich einen Auftrag bei einem Hochbau Ingenieur (eigenes Haus) der hatte fertig decken drin mit stuck und so was. In allen Räumen ohne Ausnahme waren emens große risse drin ...........

    Gruß
    Kunolli
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  4. #3

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    Wohin bzw. worauf setzen sich mannemer Häuser denn so für gewöhnlich...?

    Will sagen: Sonst gehts Euch gut? Wo Ihr offenbar weder Baugrundgutachter noch Statiker habt!
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    Sieht für mich erst einmal so aus, als wären offene Fugen mit Acryl zugeschmiert worden.

    (Ob sich da was bewegt, setzt oder niederlegt...= Glaskugelmodus)

    Offene Fuge (außer geplante Schattennut) darf nicht sein, der Fugenanschluss muss stumpf ausgespachtelt (= füllend) werden - idealerweise mit einem Trennstreifen, damit sich der - immer kommende - Haarriss gerade und nicht verzackelt ausbildet (da wo das Trennpapier die Sollbruchstelle hergibt)...sowas wird normal nicht bestellt und kostet extra.

    Ist die Fuge trockenbautechnisch korrekt (=verfüllt) ausgebildet, kann man eine Acryl-Fuge drüber ziehen....das ist optische Verbesserungsabsicht in Sachen Haarrisse.

    Sanierung ? Fugen öffnen, mit Trennstreifen ausspachteln ( ggf. Glasgewebe-Binde einspachteln), überstehenden Trennstreifen abschneiden, (tapezieren), Acrylfuge, nachmalern.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Knolli,

    danke für deinen Beitrag zu meiner Anfrage. Ich habe bei meinen Ausführungen einen Sachstand nicht klar ausgeführt.

    Die Rissbildungen hängen stark von der Aussentemperatur ab. Im Sommer sind kaum Risse zusehen. Im Winter bei kalten Temperaturen sind die Rissbildungen am größten.

    Zitat:Neu gebaut bedeutet doch auch das dein Haus sich alleine schon vom Eigengewicht setzt.

    Es ist korrkt, dass sich neue Häuser setzten. Ich denke aber, dass
    das hier nicht die Ursache ist.
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  7. #6

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    [QUOTE=susannede;430248]Sieht für mich erst einmal so aus, als wären offene Fugen mit Acryl zugeschmiert worden.

    (Ob sich da was bewegt, setzt oder niederlegt...= Glaskugelmodus)

    Sowas machst du...Glaskugel..."
    Lol, schon vergessen das es einer der Hauptursachen am ganzen Bau ist und war.
    So und er hat die Probleme im Obergeschoß.
    Hier wirken vertikale Kräfte und so ein Dachstuhl arbeitet auch emens. Ich halte von Rigips gar nix, käm niemals in meins Haus rein ganz sicher.

    Für die Fugen zum schließen muss sicher keiner studiert haben das liegt an was ganz anderem.
    Vielleicht sollte er einmal recherchieren welche Fugenmasse genau dafür verwendet wurde und die auch nach Hersteller Angaben verarbeitet wurde !
    Gerade unsere “nicht deutschen Kollegen “ z.B tun sich immer noch sehr schwer mit der deutschen Sprache. Gruß
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  8. #7

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    nö die gibts nur bei Euch....
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  9. #8
    Avatar von susannede
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    Julius, Du hattest Recht.
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  10. #9

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    wenn ich so einen Schwachsinn wie von Kunolli lese, stellen sich bei mir alle Haare zu Berge...
    wie Susannede schreibt wurden die Anschlüße an aufgehende Bauteile nicht richtig ausgeführt, das ist das Problem und nicht ob sich ein Haus setzt oder nicht, oder glaubst du die Gipskartonplatten bleiben dann stehen??
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    ich schmeiss noch was in die Runde:

    wie wär´s mit einer noch nicht ausgetrockneten Unterkonstruktion ..
    auf guad Deutsch der Dachstuhl war beim Einbau der Dämmung
    und der Gipskartonplatten noch ned trocken genug ... des iss Schwund (!)
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  12. #11

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    @ Josef
    Im ersten Winter - JA.
    Aber wenns im Sommer wieder zugeht und drauffolgenden Winter erneut auf, dann ist das nix, was mit Baufeuchte oder Holzfeuchte zu erklären wäre. Jedenfalls nicht der, die aus der Bauzeit stammt.

    Die Risse an den Wänden könnten sich bei Sommer/Winter noch mit der Schneelast im Winter, daraus folgender Durchbiegung der Sparren und bei Abtauen des Schnees erfolgender Rückstellung erklären lassen.
    Aber Risse in der Fläche an den Plattenfugen sind damit bei einwandfreier Statik an sich nicht zu erklären.

    @ kunolli
    Ich kenne genug deutsche Bauarbeiter, die sich zu fein sind, Verarbeitungsrichtlinien und Datenblätter zu lesen, denn "dafür kriegen andere mehr Geld" und "das machen wir schon immer so"
    Von Dir so genannte "nicht deutsche Kollegen" haben nur von ihren deutschen Vorbildern gelernt. Und viele kennen auch die Richtlinien sehr gut.
    Unterlass hier bitte solch diskriminierende Aussagen. Auch wenn sie zum Rest Deiner Beiträge passen, was Sinngehalt und Realitätsnähe betrifft.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    wenn ich so einen Schwachsinn wie von Kunolli lese, stellen sich bei mir alle Haare zu Berge...
    wie Susannede schreibt wurden die Anschlüße an aufgehende Bauteile nicht richtig ausgeführt, das ist das Problem und nicht ob sich ein Haus setzt oder nicht, oder glaubst du die Gipskartonplatten bleiben dann stehen??
    Also für einen Meister haste echt wenig Ahnung das nur mal am Rande. Nur weil du das net kennst oder dir net vorstellen kannst, heißt das net das es immer nur so sein muss wie der Meister dat sieht. Es wäre eine Möglichkeit mehr net!
    P.S.
    Wat meinste denn wieviel das Haus,- wenns es so wäre, absackt! Und du siehst doch die Risse sind vorwiegend oben und gehen seitlich auch runter...und wo geht die Schwerkraft hin auf unserer schönen Erde?
    sonst schauste mal in Wikipedia da wird dir sicher geholfen.

    Eine gewisse toleranz legst du ganz sicher nicht an den Tag! man bin ich froh dat du net mein Meister bist....
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    Man, bin ich froh, das du nicht mein Arbeiter bist !

    doch die Risse sind vorwiegend oben und gehen seitlich auch runter
    vielleicht liegt das an den Fliehkräften, durch die Rotation der Erde.

    siehe hier

    Peeder
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bei Haarrissen innerhalb der Fläche bzw. bei 45Grad-Ecken kann ich aus eigener Erfahrung folgende Sanierungsmethode empfehlen:
    Vliesstreifen (Fermacell o.ä.) mit Holzleim über den Riss aufbringen. (Zuerst Leim mit Walze in notwendiger Breite direkt auf die Malerei auftragen, Vlies auf- bzw. einwalzen). Seitlich mit Spachtelmasse ausgleichen. Darübermalen - fertig! Hat sich bei meinen Problemstellen hervorragend bewährt!
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  17. #15

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    Lieber Kunolli,
    ich kenne das nicht, nein, weil die Fugen bei uns Trockenbautechnisch korrekt ausgebildet werden.
    Einen senkrechten Riss sehe ich hier nur einen, das kommt vermutlich ebenso wie bei den GK Decken, weil der Anschluss der Gipssteine (Gipsdielen) fachlich nicht korrekt ausgeführt wurde.

    @Peeder, reg dich nicht auf, Fachleute mit reinem Wikipediawissen treffen wir doch täglich auf der Baustelle.....
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