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photovoltaik und marmorheizplatten

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  1. #1

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    photovoltaik und marmorheizplatten

    ich werde ein altes bauernhaus in norditalien etwas erweitern, sanieren und winterfest machen - obwohl es nach wie vor warscheinlich nicht ganzjährig bewohnt sein wird. es hat überwiegend 1 m dicke trockensteinmauern, innen und aussen verputzt, bis jetzt nur mit einem sehr guten großen offenen kamin zu heizen - also nicht wirklich im winter bewohnbar. holz ist in größeren mengen vorhanden, aber wohl nicht ausreichend für eine zentralheizung. rohre verlegen für eine zentralheizung wäre ausserdem bei den natursteinmauern extrem aufwendig. photovoltaikanlagen werden dort z.Z. gefördert. kein gasanschluss möglich (nur gastank oder öltank). meine überlegung: mit der photovoltaikanlage soviel einspeisen- da ja nicht ständig bewohnt, dass im dort kurzen winter die heizung mit marmorheizplatten und dann 2 holzkaminen leistbar wird. was sagen die fachleute dazu? ist das möglich und sinnvoll? oder was gibt es an anderen lösungen? das gesamtvolumen des hauses ist 500 m³, auf 3 ebenen ca 7x7 m, teilweise in den hang gebaut.
    grüße und danke
    bric
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  2. photovoltaik und marmorheizplatten

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    Das alter Gemäuer wird eine sehr schlechte Dämmung haben, daher aus dem Bauch: auch wenn die Sonne dort stärker scheint und i.allg. die Winter kürzer und milder sein mögen, wird die Kombination PV mit Elektrodirektheizung (Mamor-xyz ist nichts anderes, nur teuer) sehr teuer. Entweder Invest oder Betrieb.
    Warum willst Du die elektrische Heizung?

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3

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    Zitat Zitat von bric Beitrag anzeigen
    ... meine überlegung: mit der photovoltaikanlage soviel einspeisen- da ja nicht ständig bewohnt, dass im dort kurzen winter die heizung mit marmorheizplatten und dann 2 holzkaminen leistbar wird. was sagen die fachleute dazu? ist das möglich und sinnvoll?
    Das geht in´s Auge.

    Hintergrund: Die PV Anlage wird immer dann Energie liefern wenn Du diese nicht benötigst, und wenn es im Winter kalt wird, liefert auch die PV kaum noch Energie.

    Wie genau sieht das Förderprogramm für die PV aus? Hast Du die Möglichkeit den Überschuss im Sommer einzuspeisen? Dann könnte man das zumindest rechnerisch so hinbiegen, dass es sinnvoll aussieht.

    Die benötigte Dachfläche wäre enorm, denn man unterschätzt gerne den Leistungsbedarf der zum Heizen benötigt wird. Gerade bei diesen Heizplatten wird el. Energie 1:1 in Wärme umgewandelt und somit sind die Verbrauchskosten nicht zu unterschätzen. Vergiss die Sprüche über Strahlungsheizung und so Kram. Das sind einfache E-Direktheizer mit einer etwas ansprechenderen Optik und dafür gesalzenem Preis.

    Zitat Zitat von bric Beitrag anzeigen
    ....oder was gibt es an anderen lösungen?
    Ich würde mal über eine Luft/Luft-WP nachdenken. Die Innenteile kann man im Haus so verteilen, dass der Aufwand für die KM Leitungen überschaubar wird. Bei den milden Wintern funktionieren diese Kisten sehr gut und im Sommer kannst Du sie auch zum Klimatisieren einsetzen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    ich kenn die strompreise in I nicht.
    aber entgegen obengenannter meinung ist eine 1m dicke mauer eines Rusticos sehr komfortabel und die wärmeverluste halten sich in grenzen (trotz rechnerisch schlechtem wandaufbau) als heizungsunterstützung ist eine E-heizung im vergleich der investitionen zu anderen möglichkeiten vielleicht sogar sinnvoll. wenn man die zeitl. bewohnbarkeit betrachtet fürs erste sogar ratsam. die investitions und folgekosten der energieversorgung eines am berg gelegenen rusticos kann ganz schön kosten. Strom ist ja i.d.r. bereits vorhanden.
    aber die einspeisung über eine örtl. PV wird auch in Italy nicht ohne weiteres funktionieren.
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  6. #5

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    ach ja ..
    ich würde eher über eine warmwasserbereitung mittels solar nachdenken.
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    nochmal zu Elektrodirektheizung: ich kenne die italienischen Elektroverhältnisse nicht, aber die haben bestimmt Regeln bzgl. Anschluß von größeren Stromverbrauchern. Es wäre auch zu prüfen, ob die Hausanschlußleitung ausreichend dimensioniert ist.
    Vielleicht kann die tE mal näher beschrieben in welchen Situationen (Außentemperatur...) was genau beheizt werden soll, wo es damit heute knackt.
    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7
    Avatar von Lukas
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    Moin,

    die dicken Wände sind sicher sehr komfortabel aber auch gleichzeitig das Problem, wenn die Hütte z.B. länger leer steht und dann mal "schnell" für die Winterferien auf Temperatur gebracht werden sollen.
    Ich denke, daß erst die Nutzung genau geklärt werden sollte und welcher Komfort gewünscht ist und welche Investitionen man gewillt ist, zu tätigen.

    Gruß Lukas
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  9. #8

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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    ...als heizungsunterstützung ist eine E-heizung im vergleich der investitionen zu anderen möglichkeiten vielleicht sogar sinnvoll. wenn man die zeitl. bewohnbarkeit betrachtet fürs erste sogar ratsam.
    Wobei die Betonung wohl auf "vielleicht" liegt, denn die Marmorheizungen kosten richtig Geld. Zwischen 50Ct. und 1,-€ pro Watt sind "normal", wenn´s etwas optisch Ansprechenderes sein soll, kann´s auch teurer werden.

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat Italien mit die höchsten Strompreise in Europa. Da kann eine E-Direktheizung richtig in´s Geld gehen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Bei der menge an kalter Speichermasse, hat aber eine Strahlungsheizung Vorteile.
    Nutzungsdauer? +Kamin?
    so schlecht find ich da die 'Marmorheizung' nicht.

    Grüsse
    Jonny
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  11. #10
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    ... so schlecht find ich da die 'Marmorheizung' nicht
    Naja, Du bist ja auch ein Stromer
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  12. #11
    Avatar von alex2008
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    Es wird nicht ganzjährig bewohnt?
    Und Wie wirds dann belüftet?

    Ich würde deswegen auch mal über einen Luftkollektor nachdenken

    Ansonsten würde ich als Ergänzung zu der Holzheizung auch zu einer Inverterbasierten Split-Klima tendieren.
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  13. #12
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    einer Inverterbasierten Split-Klima
    Gibts sowas auch so, daß es über drei Etagen, die sicher nicht nur einen Raum haben, funktioniert?

    Gruß Lukas
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Gibts sowas auch so, daß es über drei Etagen, die sicher nicht nur einen Raum haben, funktioniert?

    Gruß Lukas
    Ja. Je nach Außenteil kannst Du x Innenteile anschließen.

    Siehe:

    Zitat Zitat von R.B.
    Ich würde mal über eine Luft/Luft-WP nachdenken. Die Innenteile kann man im Haus so verteilen, dass der Aufwand für die KM Leitungen überschaubar wird. Bei den milden Wintern funktionieren diese Kisten sehr gut und im Sommer kannst Du sie auch zum Klimatisieren einsetzen.
    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Lukas
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    Mann lernt nie aus.
    Kommt dann aber jeder anderen Verrohrung nahe, die ja halbwegs abgelehnt wurde.

    Gruß Lukas
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Kommt dann aber jeder anderen Verrohrung nahe, die ja halbwegs abgelehnt wurde.

    Gruß Lukas
    Richtig. Auch KM Leitungen müssen verlegt werden. Ist aber etwas einfacher, da die Rohre dünner sind.

    Gruß
    Ralf
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