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  1. #1

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    Der Traum vom Haus - oder Alptraumhaus?

    Guten Morgen miteinander,

    seit gestern verbringe ich hier unzählige Stunden mit Lesen und mein Neujahrsoptimismus "in zwei Jahren wird gebaut" habt ihr damit schon erst mal ein wenig gedämmt- aber ich denke in so einer teuren und endgültigen Angelegenheit muss alles bedacht werden.

    Ich traue mich jetzt einfach auch mal zu fragen, ob es bei uns finanziell überhaupt klappen kann. Ich habe in meinem jugendlichen () Leichtsinn immer behauptet: na klar können wir das. Aber stimmt das auch?
    Ich habe hier auch Grundrisse gesehen, in die ich mich sofort verliebt habe - bis ich den zweiten Beitrag gelesen habe, in dem genau dieser zerrissen wurde.
    Aber Grundrisse sind erst später Thema.

    Ein paar Eckdaten: Pärchen, verliebt, glücklich, auf Lebenszeit zusammen - ohne Kinder (die auch nicht geplant sind).

    Ich, w, 32J, ÖD, Nettogehalt ca. 1500€ ohne aktuell nennenswertes Finanzpolster (böse Fehler in der ach so schönen ersten Arbeitszeit, die mich reingerissen haben - mittlerweile dann doch eher der Sparfuchs, aber die Jugendsünden müssen eben auch bereinigt werden), in zwei Jahren ca. 15000€
    Er, m, 43J. Freiberufler, bereinigtes, nach unten korrigiertes NG ca. 1500€, keine Schulden, EK in 2 Jahren ca. 30.000
    dazu kommt ein Darlehensvertrag von seiner Schwester in Höhe von 80.000€ - allerdings wird das wohl vor Gericht enden. Blöde Geschwister, aber gut, das wird sich zeigen.

    Beide Elternpaare werden dem liebenden Paar auch wohl das ein oder andere Scheinchen reichen - so wurde gesagt. Allerdings will ich das genausogut auch ohne schaffen können.

    Auch ich habe eigentlich noch Anspruch auf Auszahlung durch meinen Bruder. Aber: ich will keinen Streit in der Familie und ich muss für mich noch klären, inwieweit ich das geltend machen will. Ich erlebe gerade wie aufreibend das ist. Ich kenne beide Seiten auf meiner Schulter, aber bisher hat noch keine gewonnen.

    Zusammenfassung
    Nettohaushaltseinkommen: 3.000€
    EK im besten Fall: 120.000€
    EK im schlechtesten Fall: 45.000€
    Kaltmiete: 900€
    NK: 200€
    durchschnittliche Sparrate: 300€
    Sollten nicht sämtliche Autos und Elektrogeräte bis dahin ausfallen und neu angeschafft werden müssen, gibt es bis dahin keine Schulden mehr.

    Ausgehend davon, dass wir in zwei Jahren noch glücklich verliebt sind, die Immobilienpreise nicht enorm ansteigen und die Zinsen nicht unbezahlbar werden, hatten wir geplant, ein Immobilie zu erwerben in Höhe von ungefähr 200.000€. Das ist in meinem jetzigen Wohnort sicherlich nicht möglich - aber da die Pfalz auch sehr schön ist und für uns beide jobtechnisch mindestens genauso gut liegt, werden wir dort umziehen.

    Nun die Frage aller Fragen: ist das überhaupt realistisch (im schlechtesten Fall?) Meine größten Bedenken sind vor allen Dingen die Selbständigkeit meines Partners (wenn auch seit 10 Jahren konstant) und das wir beide auch nicht jünger werden. Auch wenn ich noch sicherlich 30 Jahre in meinem krisensicheren Job arbeiten werde, ist er schon 2/3 Jahre näher an der Rente.

    Im besten Fall würde ich mir auch noch fast zutrauen, die Immobilie alleine finanzieren zu können (oder bin ich mal wieder schrecklich naiv, ca. 100.000€ selbst zu finanzieren?).

    Nun gut, ich hoffe, ihr könnt durch meinen Roman einigermaßen durchsteigen, wenn ihr noch Fragen, schießt los und seid nett zu mir, ich bin sensibel (oder auch nicht )

    Vielen Dank schon mal
    die pippilotta
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  2. Der Traum vom Haus - oder Alptraumhaus?

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  3. #2

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    Bei einer Selbständigkeit ein Nettogehalt von 1500 Euro? Wie bereinigt ist, das, sind da schon alle Fixkosten (Versicherungen, Altersvorsorge, Auto und Co) abgezogen?

    Die Geschichten von den Darlehensverträgen und Auszahlungen versteht keiner, wenn sie nicht etwas genauer dargestellt werden...

    Etwas persönlicher: Wie lange seid ihr schon im Status "auf Lebenszeit zusammen"?

    Gruß
    Lutz
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  4. #3
    Avatar von rainerS.punkt
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    Hi,

    ich denke, rein rechnerisch wäre das durchaus machbar. Selbst bei ungünstigster EK-Quote und 1,5% Tilgung komme ich auf eine monatliche Kreditbelastung von ca. 800,- und somit günstiger als eure Kaltmiete. Wobei beim Kauf immer zu berücksichtigen ist: Wie hoch ist der anschließende Modernisierungsbedarf?

    Die Frage ist, ob eine Bank bei der Einkommenssituation mitspielt, insbes. wegen der Selbstständigkeit und dem daraus resultierenden eher überschaubaren Einkommen.

    Selbst rechnen hier: http://www.immowelt.de/immobilien/Fi...gsRechner.aspx

    ciao
    Rainer
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  5. #4
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    Hallo Lutz,

    ich habs befürchtet, dass mich keiner versteht. Na ja, eher unbedacht von mir, weil mir so vieles klar ist, dass ich vergesse es zu benennen - weiß doch jeder, dass wir schon ewig zusammen sind. Also sorry deswegen.

    Zur Selbständigkeit - dort ist alles abgezogen, bis auf Miete und die normalen Lebenshaltungskosten (Essen, trinken, Kleidung, Hobbys, ausgehen).

    Wir sind seit etwas über 8 Jahren zusammen, wohnen allerdings erst seit ca. 18 Monaten zusammen.

    So, der Darlehensvertrag, ich versuche es halbwegs klar zu erklären, da aber auch teilweise Dinge vor meienr Zeit passiert sind, kann es in Teilbereichen ein wenig schwammig werden.
    Schwester damals verheiratet gebaut, geschieden -> Ehemann ist ausgezogen (Nacht und Nebelaktion alles mitgenommen), wurde komplett ausbezahlt. Da sie es sich so nicht leisten konnte, wurden verschiedene Bausparverträge/ Lebensversicherungen von verschiedenen Verwandten aufgelöst und dazu genutzt, das Haus zu retten. Eben Verträge, die auch anteilig meinem Freund zugute gekommen wären, so wurde damals ein Darlehensvertrag aufgesetzt, in dem sie sich zur Rückzahlung von ca. 170.000DM verpflichtet hat. Nach welchem Zeitraum damit begonnen weden sollte, weiß ich gerade nicht, allerdings nicht direkt nach Abschluss des Vertrages. Und dann passierte gar nix mehr. Irgendwann gab es auch keinen Kontakt mehr zwischen den beiden. Warum? Keine Ahnung - sehr wahrscheinlich auch der Darlehensvertrag. Nun aktuell wurde versucht, Kontakt aufzunehmen, um zu versuchen, an das Geld zu kommen. Allerdings will sie jetzt nichts mehr davon wissen und sagt, sie sei über den Tisch gezogen worden und fechtet akutell diesen Vertrag an.
    Da ich nur seine Aussage kenne, weiß ich nicht, was damals passiert ist - allerdings wären alle Seiten anwaltlich beraten gewesen usw. Ich kann das aktuell nicht einschätzen, wie hoch die chancen sind, noch an das Geld zu gelangen.

    Bei mir geht es "nur" um ca. 15.000€ - allerdings nicht ganz so extrem wie oben und werde mit hoher Wahrscheinlichkeit das Geld auch kriegen.

    Noch Fragen? Wie gesagt, wir stehen noch ganz am Anfang und wenn möchten wir das soweit in sicheren Tüchern haben und ich vergesse sicherlich 1000 Dinge zu schreiben, die für euch normal sind. Es tut mir leid - ich hab noch nie gebaut oder mich überhaupt damit auseinandergesetzt.

    Lieben Gruß
    die pipilotta
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  6. #5
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    Hallo Rainer,

    da hatte ich geklickt und dich dann erst gesehen.

    Ja, das Einkommen für einen Selbständigen ist da relativ überschaubar und wird wohl auch mit ein Hinderungsgrund sein können.
    Es gab im letzten Jahr zwar einige neue Aufträge - aber wir müssen ja erst mal abwarten, ob das auch in den nächsten Jahren so bleibt. Die 1500€ sind also Durchschnitt der letzten 10 Jahre.

    Diese Onlinerechner habe ich bereits genutzt - und wir kriegen es auch laut diesen Rechnern durch. Aber die Selbständigkeit meines Freundes wird dort eben nicht berücksichtigt.

    Ich danke euch schon mal
    pippilotta
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  7. #6

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    Der Durchschnitt der letzten 10 Jahre hilft nicht viel, wichtig ist, was kürzlich und in der Zukunft als zuverlässig regelmässig eingehend ist.
    Wenn nach 6 schlechten Monaten das Darlehen wegen ausbleiben von Raten platzt, hilft es nicht viel, dass im 7. und 8. Monat jeweils 6.000 Euro reinkommen (es sei denn, für solche Zeit fangen Euch Verwandte auf, aber ob das einzuplanen bei Eurer Geschichte so sinnvoll ist...)
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  8. #7
    Avatar von rainerS.punkt
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    Der Durchschnitt der letzten 10 Jahre hilft nicht viel, wichtig ist, was kürzlich und in der Zukunft als zuverlässig regelmässig eingehend ist.
    Die Bank wird sich aber genau darauf als max. verfügbares Einkommen beziehen. Die wird sich auf keine Prognosen auf die Zukunft einlassen.

    Bei 1.500 im Monat als Selbstständiger ist das Ausfallrisiko für die Bank sehr (zu?) hoch. Da müssten dann wohl andere Sicherheiten her; die es vermutlich nicht gibt. D. h. die Bank rechnet mit einem gesicherten Einkommen von 1.500 und das reicht vermutlich für nix; jedenfalls nicht für ein Haus.


    Viel Glück trotzdem!
    Rainer
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  9. #8
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    Hui,

    ihr seid schnell: vielen Dank.

    Danke für eure realistische Einschätzung unserer Situation.

    Es gab sowohl 2007, 2008 und gerade 2009 eine Steigerung seines Einkommens, aber wie ihr ja auch sagt, 2009 ist eben nicht langfristig gesichert, da müssen wir noch abwarten.
    Ich hatte den Durchschnitt der letzten 10 Jahre genommen (weil ich dachte wegen langfristig und so).

    Aber gut, ich habe verstanden - wir sparen erst einmal weiter und gucken was passiert, wenn der schlechteste Fall eintrifft und keine weitere Sicherheit bei meinem Partner bezüglich Einkommen oder ähnlichem stattfindet, sind wir auch ohne Eigenheim glücklich.

    Hab ich mich doch vom Begriff Selbständigkeit blenden lassen

    die pippilotta
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  10. #9

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    Hi,

    hab mir das mal durchgelesen, kriegsentscheidend könnte bei euch tatsächlich dieses Privatdarlehen sein...
    Ohne das wirds mit angepeilten 200.000€ und Selbständigkeit deines Partners schon ein bisschen eng, wenn er das Geld zurückbekommt reichts locker.

    Du schreibst übrigens in ersten Posting von 80.000 €, und später von "ca 170.000.- DM", die DM in € umgerechnet ergeben alleine schon knapp 90.000€, und oft wird auch bei solchen Verträgen eine Verzinsung mit vereinbart (wenn auch nur eine geringe), da könnte je nach Laufzeit der Geschichte mittlerweile schon eine Summe über 100.000€ aufgelaufen sein.

    Wenn ich du (ihr) wäre, würde ich die Zeit, die ihr eh noch warten wollt, dazu nutzen mir Fachwissen anzulesen/aufzubauen und ein Gefühl für die örtlichen Immobilienpreise zu entwickeln, parallel dazu würde ich versuchen alle "Aussenstände" einzutreiben bzw. zu klären ob und wieviel davon wieder zurückkommt.
    Danach (und idealerweise erst dann wenn das Geld wirklich da ist) ab zur Bank, mit der besseren Ausgangsposition (mehr Kapital) sollte es eigentlich klappen.


    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
    by the way:
    Wenn keine Kinder vorhanden/geplant sind, ihr also niemandem ausser euch selbst was aufbauen/hinterlassen müsst, überlegt euch nochmal obs wirklich eigenes Wohneigentum sein sollte, oder ihr das Geld nicht anders fürs Alter anlegen wollt. Ihr schreibt ja nur Immobilie, wenn das ne Eigentumswohnung oder ein kleines Reihenhäuschen wird kann sich das mit den laufenden Kosten ja evtl. noch rechnen, bei nem freistehenden EFH siehts da schon wieder anders aus
    Geändert von Headhunter2 (06.01.2010 um 14:50 Uhr) Grund: lin... linguisss.... äh, ja.
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  11. #10

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    Hmmh... Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr bauen oder kaufen wollt... Ersteres dürfte mit Grundstück für 200k eng werden. Falls letzteres der Fall ist, bin ich jetzt mal wieder der "Extremo":

    Ich würde die Gelegenheit am Markt nutzen und jetzt kaufen. Wenn Ihr eine Finanzierung bekommt, bekommt Ihr auch eine Vollfinanzierung. Auch wenn diese jetzt etwas teurer ist, ist sie wahrscheinlich immer noch billiger, wie eine "normale " Finanzierung in 2 Jahren. Gleiches gilt für die Immo-Preise, hier stehen die Zeichen auf "kaufen, kaufen". In 2 Jahren kann es wieder deutlich teurer sein. Ich denke, wenn einer nicht jetzt zuschlägt, ist er selbst schuld... Und mit 900kalt und 300 Sparrate sollte das drin sein...

    Nur ein Denkansatz...

    BlackSeven
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo headhunter,

    danke für das Aufdecken mit den Zahlen - es stimmt tatsächlich, müssten eigentlich mehr sein. Da hake ich bei Gelegenheit noch mal nach, ob Zinsen vereinbart wurden? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.

    und wenn das alles klappt mit sämtlichen Verbindlichkeiten sehe ich für uns auch nicht das Problem Hausbau/ -kauf.

    Und zum letzten Bau, Kauf - das schönste wäre ein kleines Häuschen mit ein bisschen Garten, möglichst neu - vielleicht selbst geplant. Ich muss allerdings Abstriche machen. Deswegen steht für uns noch nicht so ganz fest, was genau, es sein wird. Doppel-, Reihen oder Einfamilienhaus.
    Ob neu oder gebraucht - auch das wird schon.
    Einzig was wohl derzeit nicht als Kaufoption für mich zur Verfügung steht ist eine Eigentumswohnung.Zum einem eine nicht sehr schöne Erfahrung, als ein Einbrecher meinte mein Schlafzimmer als Einstieg zu nutzen "während du schliefst" bekommt da eine ganz andere Bedeutung - war aber nicht da, trotzdem komisch. Klar, gibt ja auch noch andere Stockwerke - aber dann gibt es den derzeit so geliebten Garten nicht mehr. Momentan kann ich als Mieterin beides haben. Fragt mich sonst in 30 Jahre noch mal, vielleicht hat es sich bis dahin geändert. Nur wenn ich kaufe, dann muss es für mich passen.

    Mittlerweile lasse ich mir regelmäßig die neuen Angebote von den bekannten Immobilienportalen zuschicken, wie du schon sagst, einfach um da ein Gefühl für zu erlangen, wieviel ich für "mein" Geld erwarten kann.
    Die Preise sind schon sehr unterschiedlich - je nach Gegend.

    Hallo blackseven,

    natürlich ist es momentan so günstig wie nie - und so schnell wird es nie wieder so günstig werden. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir derzeit keine Finanzierung bekommen, da im Moment kein frei verfügbares EK vorhanden ist.

    Ich weiß, dass wir es finanziell schaffen würden. Dummerweise haben die Banken da wohl ein Problem mit Gefühlen, die wollen immer Zahlen sehen und Sicherheiten.

    Ich werde nicht todunglücklich sein, wenn wir nicht kaufen können, aber wie bei so vielen anderen ist der Traum vom Haus auch bei uns vorhanden: aber ich möchte nicht todunglücklich werden, weil der Traum vom Haus nicht machbar ist oder Banken mir immer wieder vermitteln, dass wir nicht kreditwürdig sind.

    Lieben Gruß
    die pippilotta
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  13. #12

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    Würde auch sagen, macht euch erstmal ein Bild, was genau ihr wollt, und was das dann kostet. Gerade auch an laufenden Kosten und einzukalkulierenden Modernisierungaufwendung, sofort und auch über die Laufzeit.

    200 T für ein Haus ist nicht viel Geld, was habt ihr euch denn dafür vorgestellt? Neu oder "gebraucht", welches Alter ca. , freistehend oder RH oder REH/DHH ?

    Ihr wollt sicher auch nciht alles an EK aufwenden, und euch eine Reserve einbehalten "für alle Fälle" , oder ?
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  14. #13

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    Sorry, hatte das geschrieben als Du wohl gerade deinen beitrag gepostet hast, und ändern aduerte zu lange.
    Also vergesst meinen letzten Beitrag, und hier mein "neuer" beitrag.

    ----------------------------------------------------------------------

    Naja, das sind aber schon einige Unterschiede.

    Alt oder neu, EFH , DHH oder RH.

    Allein schon die monatliche Energierechnung kann da erhebliche Unterschiede bedeuten. Auch die möglichen Aufwendungen über die Laufzeit, also Reparaturen etc.

    Ek wollt ihr sicherlihc auch nciht voll einsetzen, sondern euch einen Notnagel weglegen, oder ist der bereits eingerechnet / abgezogen beim EK ?

    Braucht ihr Autos , für die ihr auch Geld weglegen müsst, oder kommt ihr ( auch am neuen Wohnort) ohne aus ? Sind die Fahrtkosten am neuen Wohnort höher ?

    Die Nebenkosten werden auch sicher höher sein als in einer Wohnung.

    Habt ihr nur keine Kinder geplant, oder wollt ihr definitiv keine Kinder haben?

    Wenn ihr euhc mit dem Thema mehr befasst, werdet ihr sicher das richtige für euch finden. Ich würde auch sicherlich jetzt schon das eine oder andere Haus auch einfach mal anschauen . Dann kommt der Rest von ganz alleine.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Hallo Mirabellengeist,

    ich habe keinen ersten Beitrag von dir gelesen. auch dir vielen Dank für deine Antwort.

    Eure Fragen sind gut (nein, ich hatte auch nichts anderes erwartet), bringen mich noch mal zum nach- und vor allen Dingen überdenken. klarer sehen.

    Wir müssen für uns mal wirklich eine Liste erstellen, was wir wollen und ich galube wichtiger noch: was wir gar nicht wollen.

    So, erst einmal zu den Autos (aber auch andere Elektrogeräte, die vielleicht mal ersetzt werden müssen). Derzeit sind unsere neuen Autos noch sehr neu und dürften eigentlich nicht kaputt gehen - aber möglich ist alles: es gibt Ersparnisse/ Alternativen für ein kaputt gehendes Auto. Wenn zwei kaputt gehen: dann wird es schwieriger.
    Das sind Ersparnisse, von denen ich eigentlich nichts weiß - bzw. nichts wissen will (was ich nicht weiß, kann ich auch nicht ausgeben). Da ist Beitrag X drauf, wenn wir davon etwas nehmen müssten, würde wieder "hoch gespart".
    Die Fahrtkosten werden für mich dann günstiger (von 75km täglich auf ca. 40km), für meinen Partner bleibt es ungefähr gleich - bei ihm eh uninteressanter, als für mich.

    Tja, wenn der schlechteste Fall wirklich eintritt und wir nur 40.000 EK haben dann haben wir das nur. Wenn man da die Kaufnebenkosten noch abzieht, würden also nur noch ca. 20.000€ übrig bleiben.

    Wegen den NK: wir wohnen derzeit zur Miete in einem älteren Einfamilienhaus (BJ 1970/ ca. 100m²/ 15 Jahre alte Heizung) - ich weiß nicht, ob die dann wirklich wesentlich höher werden würden - aber soweit sind wir noch nicht.
    Es kommt da sicherlich drauf an, was wir kaufen können/ werden/ möchten/ dürfen.

    Ich hatte im allerersten Beitrag ja geschrieben: die Neujahrseuphorie, die da kam war enorm, wir packen alles! "Ihr" habt mich da ja ziemlich auf den Boden der Tatsachen geholt. (so unter uns: mein Freund war da schon die gesamte Zeit realistischer als ich - wenn auch nicht ganz so pessimistisch wie ihr. :-) ).

    Ich werde jetzt in aller Ruhe Schritt für Schritt vorgehen und sicherlich einige Häuser anschauen - mach ich eh gerne, einfach, um auch ein Gefühl für Platz, Maßen und Schnitte zu bekommen. Bei unserer Wohnungssuche vor 18 Monaten war ich schon immer überrascht, wie klein 150m² sein und wie groß unsere jetzigen 100 wirken können.

    Dazu dann eine Finanzaufstellung - nicht für unser Einkommen, das habe ich ziemlich gut im Blick - sondern vor allen Dingen wie schon geschrieben, was steht uns zu/ könnte uns zustehen. Ende Januar gibt es bei mir ein Familientreffen - da werde ich es mal ansprechen. Der größere Batzen Geld ist nicht meine Baustelle.

    Zu den Kindern: ich kann keine Kinder bekommen. Wir konnten das nicht planen, so dass auch ein Unfall nicht möglich ist.

    Lieben Gruß
    die pippilotta
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  17. #15

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    Zitat Zitat von pippilotta Beitrag anzeigen
    Hallo blackseven,

    natürlich ist es momentan so günstig wie nie - und so schnell wird es nie wieder so günstig werden. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir derzeit keine Finanzierung bekommen, da im Moment kein frei verfügbares EK vorhanden ist.

    Ich weiß, dass wir es finanziell schaffen würden. Dummerweise haben die Banken da wohl ein Problem mit Gefühlen, die wollen immer Zahlen sehen und Sicherheiten.
    Versuch macht kluch...oder so... Was hindert Euch daran, einfach mal einen Beratungstermin bei eins/zwei Banken und vielleicht noch einem Finanzberater zu nehmen? Soll bei anderen mit ähnlichen Zahlen auch geklappt haben... Dann wisst Ihr, woran Ihr seid, wo die Limits sind und könnt dann schon mal Ausschau halten. Der Vorteil jetzt wäre einfach folgender: Man bekommt aktuell Objekte für 200Tsd, die sonst "out of range" und damit unerreichbar wären. Das kann auch heißen, das der Zustand deutlich besser ist und damit die nötigen Zusatzinvestitionen deutlich kleiner ausfallen. Wie gesagt, mit 1100 Rate heute ohne grundsätzlich EK machbar... Und das sogar bei 2%Tilgung...

    BlackSeven
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