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  1. #1

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    Telefonkabel von Bagger durchtrennt

    Hallo zusammen,

    ich weiß nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin, dennoch habe ich ein Problem und würde gerne einige Meinungen dazu hören.

    Ich bin Eigentümerin eines alten Reihenhauses, nun ist die nachbarliche Hälfte abgerissen worden, dabei hat der Bagger der Baufirma unser Telefonkabel durchtrennt.
    Die geschah Anfang Dezember, nun wurde unser Anschluß durch die Telekom provisorisch wiederhergestellt. Seitdem haben wir Fremdstrom zwischen 30-55Volt auf der Leitung. Dies bedeutet, dass eingehende Anrufe kaum eine Chance haben, denn nach 2maligem Anklingeln werden sie mit besetzt aus der Leitung gekickt. Es müssen komplett neue Leitungen verlegt werden und und und.
    Wieviel Zeit ich mit der Telefoniererei, dem Warten in Warteschleifen und dem Warten auf Techniker schon verplempert habe und nichts tut sich.

    Irgendwie scheint sich auch von der Baustelle niemand zuständig zu fühlen. Der Bauherr ist sowieso nie da, der Architekt WILL sich bemühen der Baufirma mitzuteilen, bitte etwas sorgsamer zu sein. Ansonsten ist das wohl mit dem durchtrennten Kbel mein Problem.
    Und hier meine Frage, ist das wirklich so? Ich bin nicht Verursacher des Schadens und habe trotzdem die volle Pallette der unannehmlichkeiten und niemand ausser mir kümmert sich?

    Leider bin ich nicht Kunde der Telekom, sonder von Netcologne und da geht der Ball wohl auch zum guten Übel noch hin und Her.
    Trotzdem denke ich, dass irgendjemand von dem Bau, Architekt oder Bauherr doch bei der Telekom selbständig am Ball bleiben sollte und nicht ich?

    Herzlichen Dank für Meinungen, Ratschläge und Hilfe
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  2. Telefonkabel von Bagger durchtrennt

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  3. #2

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    In Kürze: Ein Bauherr ist in erster Linie für das verantwortlich, was auf seiner Baustelle passiert. Wenn durch das Bauvorhaben anderen Schaden zugefügt wird, ist er in der Pflicht, den Schaden zu beheben. Sein Name sollte auf dem Baustellenschild eingetragen sein.

    Insofern könnte man einen Brief an den Bauherren schicken, der eine Fristsetzung und die Informationen, die er zur Schadensbehebung benötigt, beinhaltet.

    Gruß
    Lutz
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  4. #3

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    Das ist für Dich zwar bedauerlich, aber erstmal ist es tatsächlich so, daß es Dein Problem ist! Also nicht nur faktisch (Ihr habt die Schwierigkeiten infolgedessen), sondern auch rechtlich. Das bedeutet, Du mußt Dich selbst um die Behebung des Schadens kümmern.
    Allerdings steht Dir ein Schadenersatzanspruch (reine Geldleistung!) gegenüber dem Nachbar-Bauherrn zu.
    Wenn Du nicht allein klarkommst, kannst Du Dir Anwalt und technischen Fachmann nehmen, deren Kosten dann auch der Nachbar bezahlen muß. Allerdings müßtest Du diese Kosten erstmal vorstrecken...

    Technisch kann ich Dein Problem nicht nachvollziehen:
    Es gibt nämlich gar keinen "Fremdstrom zwischen 30-55Volt"!
    Das Volt ist die Einheit der Spannung.
    Daher: Woher hast Du diese Angabe? Wer hat was gemessen, ggf. womit?
    Oder sind das nur irgendwelche Patrolen von einer Hotline...?

    Frage:
    Lag die beschädigte Leitung vollständig aufr Eurem Grundstück oder auch teilweise auf dem nachbarlichen? War es womöglich ein gemeinsamer oder durchgeschleifter Anschluß?


    Zitat Zitat von lulu66 Beitrag anzeigen
    Wenn durch das Bauvorhaben anderen Schaden zugefügt wird, ist er in der Pflicht, den Schaden zu beheben.
    Das ist falsch (oder zumindest sehr mißverständlich formuliert).
    Er ist dazu nicht nur nicht verpflichtet, sondern (ohne die Zustimmung des Geschädigten) nicht einmal berechtigt!

    Richtig ist: Er ist dann schadenersatzpflichtig. Aber nicht in Form einer Naturalleistung, sondern mittels Geldes.
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  5. #4

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    Stimmt, "auf die Schnelle" ist nie gut...meist ist der Verursacher rechtlich nicht befugt, einen Schaden an fremdem Eigentum beheben zu lassen, er kann die Behebung nur bezahlen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Das Problem der Leitung ist, dass es ein gemeinschaftlicher Anschluß von Anno Pief ist, wohl aber das Problem allen bekannt war. Nur dem Baggerfahrer nicht.
    Das Kabel hängt nun ausserhalb an der abgerissenen Hauswand provisorisch zusammengeführt und der Techniker von Telekom hat das mit dem Strom gemessen und gesagt und mir erklärt, das käme daher, das es nicht richtig isoliert sei und nun bei Regen, Schnee halt reagieren würde und deshalb der Strom. ausserdem seinen das dermassen schlechte Leitungen, die müßten sowieso neu verlegt werden. Also, die Strasse aufgerissen, Vorgarten auch und dann bekommen wir eine neue Leitung ins Haus.
    Rufe ich bei Netcologne an, der mißt dann per Telefon unsere Leitung durch und stellt das mit dem Fremdstrom(Kriechstrom) auch immer fest.

    Aber ihr habt mir schon einmal sehr geholfen, denn die kosten, die ich bis dato habe, kann ich belegen und die bekommt dann der Architekt und kann sie ja an die Baufirma weiterleiten.
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  7. #6

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    Nochmal: Der Satz ist technischer Unfug.
    Aber es könnte zumindest so ähnlich sein.
    Egal.
    Vermutlich hat die Leitung an der Schadstelle Wasser gezogen. Wenn es dann noch ne alte, papierisolierte ist, ist da mit vertretbarem Aufwand nicht mehr viel zu retten.
    -> neu
    Allerdings könnte man (wenn sie momentan nur noch Euch versorgt) alle anderen Adern amtsseitig abklemmen (im vorgeschalteten KVz). Dies sollte die Störungen zumindest sehr deutlich reduzieren.


    Unter den Schadenersatz fallen natürlich auch Eure Mehraufwendungen, also z.B. Mehrkosten beim Handy, weil jetzt von zuhause (oder nach dorthin) drahtlos statt übers Festnetz gesprochen werden muß.

    Außerdem könntest Du bei der Bundesnetzagentur Beschwerde einlegen, daß die DTAG Dich als Kunden der NetCologne bei der Entstörung der Leitung benachteiligt (das machen die gerne, dürfen es aber eigentlich nicht). Sowas kann Wunder wirken...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Mit dem Deinem Satz, dass mein Satz technischer Unfug ist, da hast Du sicherlich recht, denn ich bin nicht vom Fach. Auf jeden Fall ist eine Spannung drauf und die darf nicht sein.
    Das mit der Beschwerde ist auch ein guter Tip. Vielen Dank
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  9. #8
    wasweissich
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    julius
    das ist jetzt eine böse unterstellung.......

    ausserdem hast du es selbst geschrieben , ist da mit vertretbarem Aufwand nicht mehr viel zu retten. .

    und da jetzt heftige kosten , für eine leitung die ohne eingriff jahrzehntelang fünktioniert hätte , wäre zu klären wer diese nun trägt . ich weiss , die böse telekom , die hats nicht besser verdient . die anderen sollen an dem netz nur verdienen .
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  10. #9
    Themenstarter

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    @julius,
    man könnte auch einfach in unsere Hauswand ein Loch bohren,Kabel rein und Anschlußdose installieren und alles liegt im Trocknen. (Meinte der Techniker zumindest) So dümpelt da Kabel draussen rum, weil man der Telekom nichts vorschreiben dürfe...Die Techniker sind auch nur noch Subunternehmer und haben Angst um ihre Jobs.
    Netcologne tut mir auch irgendwie leid, weil sie auch immer nur weitergeben können, das sich jemand um den Schaden kümmert, ien richtiger doofer Kreislauf ist das, ich ich hän hintendran
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von aniram Beitrag anzeigen
    Netcologne tut mir auch irgendwie leid, weil sie
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  12. #11

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    Zitat Zitat von aniram Beitrag anzeigen
    Netcologne tut mir auch irgendwie leid, weil sie auch immer nur weitergeben können, das sich jemand um den Schaden kümmert, ien richtiger doofer Kreislauf ist das, ich ich hän hintendran
    dann solltest du dir besser leid tun...
    wenn ich das ganze mal richtig verstanden habe, kaufen andere telefonanbieter billig netz von der telekom ein und geben es billig weiter, aber im endeffekt ist es die telekom die sich, um alles kümmern muss, wenn was nicht funktioniert...
    für mich auch ein grund bei telekom zu bleiben, denn bei problemen habe ich einen direkten ansprechpartner...
    somit ist sowas
    daß die DTAG Dich als Kunden der NetCologne bei der Entstörung der Leitung benachteiligt (das machen die gerne, dürfen es aber eigentlich nicht).
    für mich schon verständlich...
    (wenn sich das "netzeinkaufprinzip" mittlerweile geändert hat, lasse ich mich gerne korrigieren)
    aber das hilft dir jetzt auch nicht weiter und ist
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  13. #12

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    Zitat Zitat von jturtle Beitrag anzeigen
    für mich auch ein grund bei telekom zu bleiben, denn bei problemen habe ich einen direkten ansprechpartner...
    Ich bitte um Nennung des Namens und der Durchwahl!


    Ich lande immer in einem Callcenter in Leipzsch, die mir dann die (mir bekannte)Telefonnummer unseres (mir bekannten) Kundenberaters geben, der aber nicht erreichbar ist und mir per Mailbox in dringenden Fällen rät das Callcenter anzurufen.

    Sorry für OT....
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  15. #13

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    Zitat Zitat von HolzhausWolli Beitrag anzeigen
    Ich bitte um Nennung des Namens und der Durchwahl!
    t e l e k om....
    vielleicht habe ich bisher noch nicht DIE massiven und spezifischen probleme bei der telekom gehabt, aber alle problöme mit denen wurden ziemlich zackig gelöst...
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  16. #14

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    [QUOTE=Julius;432733]Allerdings steht Dir ein Schadenersatzanspruch (reine Geldleistung!) gegenüber dem Nachbar-Bauherrn zu.
    Wenn Du nicht allein klarkommst, kannst Du Dir Anwalt und technischen Fachmann nehmen, deren Kosten dann auch der Nachbar bezahlen muß. Allerdings müßtest Du diese Kosten erstmal vorstrecken...
    QUOTE]

    Hallo,

    damit legt man auf jeden Fall schon mal einen super Grundstein für eine gute Nachbarschaft.

    Wollte ich nur mal loswerden.
    Gruß
    Andy
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