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  1. #1

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    Mögliche Belastung von schwimmendem Estrich

    Hallo miteinander,

    Ich muss euch mal wieder um euren guten Rat bemühen..
    Ich habe im Keller wo auch meine Werkstatt ist einen schwimmenden Estrich. Jetzt nöchte ich eine relativ schwere Maschine da rein stellen, wiegt so 550 Kg, evtl. bis zu 600kg mit Beladung. Das ganze steht auf 4 Füßen mit einem Abstand von ca. 1,1 metern jeweils zueinander. Da sich das ganze aber auch noch bewegt, kann es vorkommen dass bis zu schätzngsweise 250 Kg mal auf nur einem der Füße lasten..

    Die Frage könnt ihr euch sicher schon denken.. Hält mein Estrich das aus?? Ich weiß leider nix allzu genaues über den, ich mein nur er 140mm gesamthöhe hat, davon 45 mm beton und glaub ESB hieß des zeugs für die Dämmschicht, ist jedenfalls so ein normales Weißes styropor drunter.

    Hab mir auch gedacht noch lastverteilende Stahlplatten unter die Füße zu legen wenn das was bringt.. Wär gut wenn mir jemand sagen könnte ob das so geht!

    Ach ja, das ganze steht am Zimmerrand, falls das noch wichtig ist..

    mfg
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  2. Mögliche Belastung von schwimmendem Estrich

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Naja, ich bin kein Statiker, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass der Estrich Dir die Grätsche macht.

    Um die Belastung sicher aufnehmen zu können, müsste der Estrich wenigstens 80 mm dick sein, wenn es ein normaler CT-F-4 ist.
    Eher mehr, da die Last ja mechanisch ist.
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  4. #3

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    Du kannst ja wo die Füße der Maschine stehen den Estrich mit der Flex rausschneiden und das Ding auf den Rohbeton stellen bzw mit Beton die Löcher füllen und dann draufstellen.
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  5. #4

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    Wenn die Maschine sich bewegt, muss die dann nicht in der eigtl. Betonkonstruktion verankert werden?! Mal beim Hersteller nach einer Montageanleitung-/ Konzept fragen.
    Ansonsten die Spannung auf den Estrich aufgrund der vertikalen Last ausrechnen (Max. Last pro Fuß dividiert durch Aufstandsfläche) und prüfen ob der Estrich das kann. Wenn nein, dann wie schon erwähnt entspr. lastverteilende Platten verwenden oder Vorschlag von nachttrac umsetzen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Naja, last ist wie gesgt bis zu 250 Kg pro Fuß, und das über ne lastverteilerplatte auszugleichen wäre wohl das einfachste, weiss aber eben nicht ob das genug ist..
    An die Lösung mit dem Ausschneiden und auf den Rohfußboden stellen hab ich auch schon gedacht, allerdings mach ich mir da sorgen dass der Estrich dann den Ausschnitt mit der Flex zum anlass nimmt, und von da aus zu reissen beginnt! Oder macht das nix wenn da mitten im raum so nen Loch im Estrich is?

    Verankern muss man übrigens nix..
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  7. #6

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    Hallo,

    die Estrichdicke reicht für vorhandene Einzellast pro Fuß nach Estrich-DIN 18560-2, Tabelle 3 nicht aus. Jeweils eine lastverteilende Platte vorausgesetzt, müsste der Estrich je nach Art, mal angenommen CAF –F4 oder CT (Zementestrich) -F4, mindestens 60mm bzw. 70mm dick sein.

    Erzeugt die Maschine Schwingungen oder dynamische Lastanteile?
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  8. #7
    Avatar von Berni
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    @Baucon,

    Wieso Tabelle 3?
    Tabelle 3 ist für Einzellasten bis 3kN/m²

    Ich meinte oben keine mechanische Last, sondern dynamische.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hmmm ja ist ne Fräse, die macht schon schwingungen und dynamische lasten...

    Naja, dann wirds wohl definitiv auf die Estrich-Ausschneid-Methode rauslaufen...
    Muss ich da auf irgend was achten? muss ich mir da sorgen machen wegen weiterreissen? (bitte beruhigt mich.. )
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    Muss ich da auf irgend was achten? muss ich mir da sorgen machen wegen weiterreissen? (bitte beruhigt mich.. )
    Bei einem ausgetrockneten Estrich wird dadurch nichts passieren. Jedensfalls nicht, solange die auf diese weise kleineren Plattenstücke nicht überlastet werden.

    Kann die Fräse denn auseinander genommen werden, oder muss die in einem Stück über die andere Teilfläche transportiert werden?
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  11. #10

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    Hallo Berni,

    Zitat Zitat von Berni Beitrag anzeigen

    Wieso Tabelle 3?
    Tabelle 3 ist für Einzellasten bis 3kN/m²
    Tabelle 3, DIN 18560-2 ist für Nenndicken und Biegezugfestigkeit bzw. Härte unbeheizter Estriche auf Dämmschichten für lotrechte Nutzlasten (Einzellasten bis 3,0 kN, Flächenlasten bis 4 kN/m2).
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  12. #11
    Avatar von Berni
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    Tabelle 4, DIN 18560-2 ist für Nenndicken und Biegezugfestigkeit bzw. Härte unbeheizter Estriche auf Dämmschichten für lotrechte Nutzlasten (Einzellasten bis 4,0 kN, Flächenlasten bis 5 kN/m2).
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  13. #12
    Themenstarter

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    Kann zerlegt werden.. Wird also nicht direkt über den Estrich transportiert.
    Das heist dann also ich darf neben dem Ausschnitt nicht mehr all zu viel Last auf den Estrich bringen..? Also auch nicht all zu schwere Werkstücke neben der Fräse lagern..?

    mfg
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  14. #13

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    Bitte definiere "Allzuschwere Werkstücke"
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    naja... sagt ihr´s mir! was hält das aus?
    Ich denke eher dass es halt mal sein kann dass was runterfällt, was dann halt schon eine ordentliche Spitzenbelastung geben kann...

    Aber mal als beispiel.. würden 150Kg was ausmachen?
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  17. #15
    Avatar von Berni
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    Ich weiß leider nix allzu genaues über den, ich mein nur er 140mm gesamthöhe hat, davon 45 mm beton und glaub ESB hieß des zeugs für die Dämmschicht, ist jedenfalls so ein normales Weißes styropor drunter.
    Im Wohnungsbau in der Regel bis max. 2kN/m².
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