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Schwitzwasser hinter Isolierung

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  1. #1

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    Schwitzwasser hinter Isolierung

    Hallo erst mal zusammen,

    Vielleicht kann mir von Ihnen wer Weiterhelfen?
    Kurze Beschreibung:
    Wir haben im Sommer bei einem Umbau die Dachschräge sowie in dem Zwischenboden zum Speicher mit einer Holzwolle (Zwischensparrendämmung) gedämmt. Jetzt bemerkten wir durch Zufall, dass sich zwischen der Isolierung und der Dachschallung Tauwasser gebildet hat. Die Dachsachallung ist an der Unterseite feucht sowie die Isolierung an der Oberseite und am Randbereich zum Spitzboden.

    Aufbau der Konstruktion:
    12,5 mm Rigips
    40 mm Holzwolle
    Dampfbremse mit SD- Wert von 200 (wurde von mir selbst angebracht und pingeligst darauf geachtet alles dicht ab geklebt wurde)
    160 mm Holzwolle
    Bretterschallung 24 mm
    Diffusionsoffene Außendachbahn

    Wir vermuten dass die Feuchtigkeit nach dem Verputzen bzw. Estrich über den nicht Isolierten Spitzboden in die Isolierung gelangt ist, da damals noch keine Bodenluke eingebaut war. (Unter den Verlegespanpatten im Boden des Sptizboden ist keine Feuchtigkeit wahrscheinlich da dieser „von oben dicht ist“)

    Im Moment versuchen wir die Feuchtigkeit vom Sptzboden aus durch heizen in Verbindung mit einen Bauentfeuchter trocken zu bekommen. Bis jetzt funktioniert das am Randbereich aber meine Frage ist, soll ich den Rest mit speziellen Trocknungsgeräten warme Luft reinblasen lassen oder reicht es aus den Rest selber aus diffondieren zu lassen? Hat schon wer ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Danke für eure Beiträge!
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  2. Schwitzwasser hinter Isolierung

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  3. #2

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    Hoffentlich ist die "Holzwolle" nicht eine solche, wie sie gern für Verpackungszwecke verwendet wird ...

    Zur Feuchteproblematik:

    Wurde nach der Anbringung der Luftdichtheitsfolie mit Dampfbremswirkung eine differenzdruckgestützte Leckageprüfung (möglichst im gesamten Haus durchgeführt?

    Wurde vor dem Anbringen dieser Folie die Luft- und Materialfeuchte + Lufttemperatur gemessen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von KPS.EF Beitrag anzeigen
    Hoffentlich ist die "Holzwolle" nicht eine solche, wie sie gern für Verpackungszwecke verwendet wird ...

    Zur Feuchteproblematik:

    Wurde nach der Anbringung der Luftdichtheitsfolie mit Dampfbremswirkung eine differenzdruckgestützte Leckageprüfung (möglichst im gesamten Haus durchgeführt?

    Wurde vor dem Anbringen dieser Folie die Luft- und Materialfeuchte + Lufttemperatur gemessen?
    Hallo
    danke für Ihren Beitrag.

    Es handelt sich um eine Holzwolle der Firma Steico Flex.

    Die Holzfeuchte war zwischen 15 und 18%, ebenso die Holzwolle. Lutftemperatur war ca. 20° C, Luftfeuchtigkeit war unterschiedlich.

    Eine differenzdruckgestützte Leckageprüfung wurde nicht durchgeführt, aber wir haben äußerst pingeligst darauf geachtet das alles dicht ist.

    Mitlerweile haben wir durch heizen in Verbindung mit Luftentfeuchter und Ventilatoren das ganze wieder trocken bekommen. Jetzt muß ich einfach weiter beobachten wie es sich entwickelt (ob wieder ein Tauwasser entsteht)
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  5. #4

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    Um den beschriebenen Tauwasserausfall überhaupt festzustellen, ist doch wohl ein Öffnen der Konstruktion inklusive der Folie erforderlich, oder ?
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  6. #5
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    Zitat Zitat von KPS.EF Beitrag anzeigen
    Um den beschriebenen Tauwasserausfall überhaupt festzustellen, ist doch wohl ein Öffnen der Konstruktion inklusive der Folie erforderlich, oder ?
    Wir habe es von Spitzboden aus bemerkt (der ist nicht isoliert) von dort aus kommt man zwischen Isolierung und Dachschallung hin. Von hier aus haben wir auch unsere Trocknungsaktion gemacht. Gott sei Dank war es nur im Randbereich von der Isolierung.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Damit findet auch die warme und damit feuchte Raumluft diese Stelle(n) und der Tauwasserausfall ist permanent möglich.
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  9. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von KPS.EF Beitrag anzeigen
    Damit findet auch die warme und damit feuchte Raumluft diese Stelle(n) und der Tauwasserausfall ist permanent möglich.
    Habe das ganze von zwei unabhängigen Sachverständigen anschauen lassen, die waren zu meinen Glück auch der Meinung, dass die Ausführung wie wir es gemacht haben so richtig ist. Das mit dem Tauwasserausfall hat in diesem Fall nur was mit der Bauchfeuchtigkeit zu tun und der ursprünglich nicht vorhandenen Firstentlüftung sowie der fehlenden Bodenlucke.

    Ich hoffe mal die haben recht und das Problem tritt nicht wieder auf. Aber auf alle fälle müssen wir in der nächsten Zeit dies immer wieder kontrolieren.
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