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Wandaufbau

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  1. #1

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    Frage Wandaufbau


    hallo,

    Wir wollen ein Holzhaus erwerben,wer weiß,ob dieser Wandaufbau tauglich ist?

    Außenwand ca 30cm stark

    9mm Außengipslplatte
    150mm Massivholzriegeln
    150mm Mineraldämmwolle
    0,2mm Dampfsperre
    50mm Konstruktionsriegel
    50mm Mineraldämmwolle
    12mm Spanplatte
    12,5mm Gipskarton

    Innenwand tragend 15,5cm stark

    100mm Holzriegelwerk/Dämmschicht Mineralwolle,beidseitig doppelt beplankt(Spanplatte/Gipsbetonplatte),tapezierfertig

    Innenwand nicht tragend 12,5cm

    70mm Holzriegelwerk Rest wie oben

    Für Infos sind wir dankbar!!!!
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  2. Wandaufbau

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    klingt wie in der "guten alten zeit", fehlt nur noch die asbestzementputzträgerplatte ;-)
    mittlerweile gibt´s bauphysikalisch bessere aufbauten.
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  4. #3

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    700 Euro

    pro qm Wohnfläche schlüsselfertig - mehr darf dieser sehr bescheidene Wandaufbau nicht kosten.
    Nach ähnlichem Wandaufbau wurden Fertighäuser der 70er und 80er Jahre konzipiert. Ausreichendes Lüften soll helfen.
    Ich würde einem solchen Wandaufbau nicht favorisieren; abgesehen davon, daß keine aussteifende Schicht vorhanden ist. Kann aber auch nur in der Auflistung vergessen worden sein.
    Heutige Wandkonzepte gehen von einem diffusionsoffenen Wandausbau aus.
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  5. #4

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    Moin!

    von welchen Hersteller ist das Gebaut worden???

    Gruß Heiko
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  6. #5
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    Wandaufbau

    Was schlagen Sie vor für verbesserten Aufbau?Das Haus ist so laut Baubeschreibung.Problem ist Grundstück ist mit dem Haus gekoppelt,deshalb müssten wir das Haus entsprechend verändern..hätten es gerne auf DIESEM Grundstück.
    Danke
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  7. #6
    Avatar von Oggy
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    Moin, ich bin auch nur Baulaie, hatte hier aber schon die gleiche Frage.

    Bei der Außenwand komme ich nur auf 23,5 cm fehlt da noch etwas zu den ca. 30cm???

    Gelernt habe ich, das auf die Foile innen verzichtet werden kann, wenn die geigneten Materialpaarungen und eine sorgfältige Planung zusammenkommen.

    Mir war aufgefallen:

    -Es fehlte oben in der Außenwand die aussteifende Scheibe, damit das Haus nicht schwankt. Die 9mm Außenbekleidung wird das wohl nicht schaffen. (Statik Windscheibenmessung DIN 1052 T1) mal lieber nachfragen.


    -Spanplatten innen sind evtl. mit mehr Lösungsmitteln behaftet als OSB Platten. Verlangen Sie einen Nachweis über Formaldehyd etc.

    -Die Istalationsebene (50mm) hat auch Dämmfunktion bei ihnen. Sie macht 25% der Gesamtdämmung aus.Das ist schon recht viel.

    -Die Dampfsperre (Folie) ist zu den Instalationen hin ungeschützt, da muss man aufpassen, das der Elektriker und Klempner diese nicht zerstört.


    Ich würde aus meinen Holzhaus Spanplatten verbannen und durch OSB ersetzen. Wenn die Außenverkleidung es zulässt dann auch die Folie duch OSB ersetzen. So wird die Dampfsperre ich ganz so schnell zerstört und die Aussteifung ist auch gleich mit erledigt.
    Das muss aber mit allen Materialien abgestimmt sein, Fachmann fragen!


    Soll außen verputzt werden?? Ist ja Geschmackssache, aber da gibt es spezielle diffusionsoffene Putzträgerplatten. Ich hätte bei Putz Angst vor Rissen.
    Bei einer Holzfassade sieht man es nicht sofort wenn es noch etwas gearbeitet hat.

    Solche Holzbekleidungen werden hinterlüftet gebaut, das heisst es muss Luft senkrecht hinter der Beleidung durchstömen können.
    Falls ein Loch in der Bekleidung ist, oder Wind Regenwasser durch die Bekleidung durchdrückt, muss die eigentliche Hauswand Wetterfest sein. Idealerweise nimmt man dort eine Holzfaserplatte, wie sie ähnlich auch im Dachbau genommen wird und unter den Dachpfannen Schneeschmelze oder Regen ableitet

    Wichtig ist auch der Sockelbereich, Ich würde alle Holzkonstuktionen erst so 40cm über dem Erdboden beginnen lassen. Wieder hochspritzendes Regenwasser feuchtet das sonst zu oft durch.

    Wenn man sich etwas gönnen möchte, dann auch innen die Gipskartonplatten durch Gipsfaserplatten ersetzen.


    Zum Spielen gibt es bei www.Kronoworld.com tolle Tools zum ausprobieren, ob es nicht Tauwasser im geplanten Wandaufbau gibt.

    Ich habe mal die Außenbeplankung inprovisiert:


    Übergang innen

    Gipskartonbauplatte 12.5 0.21 8 0

    Spanplatte 13 0.13 50 100

    Mineralfaser 50 0.04 1 0

    PE Folie sd=20,0 m 0.2 1 100000 0

    Mineralfaser 140 0.04 1 0
    Dampfdiffusionsoffene Folie 0.2 1 100 0

    Übergang aussen

    Bei der von Ihnen gewählten Konstruktion fällt kein Tauwasser aus.

    Könnte also rein theoretisch schon passen. Das Risiko liegt also eher in der tatsächlichen Ausführung.
    Diese Nachweise über Tauwasser, Brandschutz, Lärmschutz, Statik und Ausführungsdetails (Wand/Decke/Dach/Fenster) dürfte der Hersteller ihnen aber zeigen können. Fragen sie da mal nach.


    Wenn ich nun zu viel Humbug geschrieben habe, werden das die Profis ja hoffentlich gleich korrigieren.



    Grüße Andreas
    Geändert von Oggy (22.05.2004 um 16:27 Uhr)
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  8. #7
    Polier
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    Luftdicht

    Wenn Du den Aufbau nicht Lufddicht hinbekommst,dann nützt Dir deine Diffussionsberechnung auch nix.

    Polier
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  9. #8

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    Mal für die Dummen :confused:

    Abgesehen von einer etwas dünnen Ausführung aller Komponenten, und einem möglicherweise fehlenden Putz (nebst Armierung und Trägerplatte mit Dämmung).
    so ähnlche Wandaufbauten bietet doch fast jeder Fertighaushersteller an. Oder reden wir hier von Gipsfaser statt Gipskarton, und Zellulose statt Mineralwolle...
    Also wie sollte denn der nach heutigem Stand des wissens ausgeführte Wnadaufbau eines Holzriegelhauses sein.
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  11. #9

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    Diverses

    Heutige Aussenwandkonstruktionen basieren auf zwei grundlegenden Voraussetzungen.

    1.) Minimierung von Wärmebrücken. Die EnEV erlaubt eine detaillierte Wärmebrückenberechnung. Durch wärmebrückenarme Planung läßt sich der sonst pauschal anzusetzende U-Wert-Zuschlag nahezu auf 0 reduzieren.

    2.) Die Wandkonstruktion ist so diffusionsoffen als möglich herzustellen. Das schließt allerdings nicht aus, daß überschüssige Feuchtigkeit durch Lüften (Manuell oder Lüftungsanlage) reguliert werden muß. Innenbekleidungen mit Materialien, die eine gute Feuchtepufferung ermöglichen sind zu bevorzugen.

    Daher sieht ein gängiger Aussenwandaufbau mit Putzfassade z.B. so aus:

    (von innen nach außen)


    Gipsfaserplatte 15 mm
    Installationsebene 60 mm, Gefache gefüllt mit Dämmung
    Aussteifende OSB-Platte 15 mm
    Holzrahmenkonstruktion mit Wärmedämmung 160 mm
    Holzweichfaserplatte als Putzträger 60 mm
    Armierungsputz mit Glasfasergewebe
    mineralischer Oberputz

    Gängige Putzsysteme sind z.B. Inthermo, Unger Diffutherm, DHD-Doser
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  12. #10
    Avatar von bauhexe
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    Hab auch noch ein paar Fragen, da ich schon bessere Wandaufbauten gesehen habe:
    - Fertighaus aus deutscher Herstellung?
    - EnEV Nachweis wird gerechnet?
    - Blow door test im Preis enthalten?
    Bei weitern Skrubeln Baubeschreibung und Bauvertrag prüfen lassen! Und mal hier weiterlesen, was in einem Vertag und in der Baubeschreibung zu stehen hat.
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