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  1. #1

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    Frage Dumme Idee? Abluft aus EG und 1. OG durch Keller + Dachgeschoss

    Hallo,

    angenommen man nutzt das EG und 1. OG jeweils als Wohneinheit, der Keller wird nur als Lager genutzt und der Dachgeschoss ist (noch) nicht ausgebaut, später soll er mal eine eigenständige Wohnung werden.

    Was ist da von der Idee zu halten, die warme Abluft aus dem EG und 1. OG parallel durch Keller und Dachboden zu leiten, dann durch den Wärmetauscher und nach draußen?

    Dies würde doch einen regelmäßigen Luftwechseln in Keller und Dachgeschoss bedeuten, Heizungen könnten gespart werden, und die Energie der Fortluft würde auch noch besser genutzt?

    Oder unterliege ich einem Denkfehler?

    Viele Grüße

    Johannes
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  2. Dumme Idee? Abluft aus EG und 1. OG durch Keller + Dachgeschoss

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Und wie sieht es dann mit der Luftfeuchteder warmen Luft aus?

    Gruß

    Bruno Bosy
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  4. #3
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    Luftfeuchte = die, die mehr wird weil die Luft im Keller und OG etws abkühlt?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von BauKran Beitrag anzeigen
    Luftfeuchte = die, die mehr wird weil die Luft im Keller und OG etws abkühlt?
    Nein, die, die weniger wird, weil der Wrasen sich im Keller und im Dachgeschoß als Kondensat niederschlägt und Deine Schimmelkulturen nährt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ist aber nicht die Luft von draußen auch feucht und würde sich selbst wenn sie von draußen für den Keller und das DG frisch angesaugt wird, sich ebenso niederschlagen?
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  7. #6

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    Nein, jedenfalls nicht im Winter. Da kann es noch so nebelig sein.
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Moin BauKran,

    ich empfehle Dir einmal, meinen angebotenen Link durchzulesen

    Gruß

    Bruno Bosy
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  9. #8
    Avatar von skydiver75
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    @Baukran.........wie es die anderen schon sagten........du musst unterscheiden zwischen der absoluter Feuchte x (in g/kg), d.h. Masse des Wassers / Masse der trockenen Luft und der relativen Feuchte (in %) (Dampftdruck (bei der Temp. T) dividiert durch deren Sättigungsdampfdruck).

    Prinzipiell kann warme Luft mehr Wasser aufnehmen als kalte. Hast du z.B. einen Liter Luft in einem abgeschlossenen Gefäß und erhitzt dieses, bleibt die absolute Feuchte x konstant, da heiße Luft aber mehr Wasser aufnehmen kann, sinkt die relative Feuchte.

    Der andere Fall, du bist im tropischen Regenwald bei 35°C. Dort haste ne bestialische Luftfeuchtigkeit (sowohl relativ als auch absolut) und nimmst Dir wieder ein Gefäß und "klaust" dir wieder einen Liter Luft, fliegst zurück ins eisige Deutschland und wirst feststellen, dass Dein Gefäß an den innen Wänden plötzlich ganz naß ist, denn die Temperatur hat sich abgesenkt und die Luft kann demnach nicht mehr soviel Wasser aufnehmen.
    Und genau das kann bei Dir passieren...........

    Es muss nicht immer Wasser auskondensieren, ist aber denkbar.....nimm dir einfach mal ein h-x-Diagramm, da kannst du es Dir am besten klarmachen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo,

    herzlichen Dank für eure Erklärungen.

    Grundlegend weiß ich über das Problem der relativen und absoluten Luftfeuchtigkeit bescheid.

    Ich dachte nur, dass wenn die Wohnraumluft z. B. 21 Grad hat und dann ja dauerhaft "durch den Keller gepumpt wird" (der das gleiche Volumen wie das Geschoss hat und auch gedämmt ist (12 cm xps, + 20 cm Bodendämmung), dass dann die Luft nur leicht (auf ca. 18 Grad?) abfallen würde, und es deswegen keine Probleme geben würde.

    Würde die Luft denn deutlich auskühlen?

    Viele Grüße

    Johannes
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  11. #10

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    Zitat Zitat von BauKran Beitrag anzeigen
    Ich dachte nur, dass wenn die Wohnraumluft z. B. 21 Grad hat und dann ja dauerhaft "durch den Keller gepumpt wird" (der das gleiche Volumen wie das Geschoss hat und auch gedämmt ist (12 cm xps, + 20 cm Bodendämmung), dass dann die Luft nur leicht (auf ca. 18 Grad?) abfallen würde, und es deswegen keine Probleme geben würde.
    ...ist immer wieder begeisternd, wenn alle Forianer von normalen Kellern ausgehen und dann sich ein Keller darbietet, der dämmtechnisch oberhalb der meisten Bestandsbauten (zumindest der vor 1980ca) liegt....
    -
    Unter diesen Umständen dürfte es da eher keine Probleme geben....
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  12. #11

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ......
    Unter diesen Umständen dürfte es da eher keine Probleme geben....
    Dann kannst Du ja auch Dein Schlafzimmer über einen Raumluftverbund heizen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Nein, das Schlafzimmer bleibt kalt
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  14. #13

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    Zitat Zitat von BauKran Beitrag anzeigen
    Nein, das Schlafzimmer bleibt kalt
    Von mir aus auch das. Aber das Wasser würde in beiden Fällen an den Wänden und Fenstern ausfallen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Der Keller bekommt keine Fenster.

    Aber warum würde das Wasser an den Wänden ausfallen, wenn es doch nur eine geringe Temperaturdifferenz gibt?
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  17. #15
    Avatar von OldBo
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    Einfach ein paar Beispiele durchspielen

    Gruß

    Bruno Bosy
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