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Benötigte Daten für Bohrlängenüberprüfung Erdwärmepumpe

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  1. #1

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    Benötigte Daten für Bohrlängenüberprüfung Erdwärmepumpe

    Hallo,

    welche Daten und Berechnungen brauche ich denn (irgendwas mit DIN im Kopf) um nachvollziehen zu können, ob die vorgesehene Bohrung für meine Erdwärmepumpe und Länge und Anzahl ausreicht?

    Danke für die Hilfe
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  2. Benötigte Daten für Bohrlängenüberprüfung Erdwärmepumpe

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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  4. #3

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    ... ist denn die Bohrung in der Schweiz?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Rokklith Beitrag anzeigen
    ... ist denn die Bohrung in der Schweiz?
    Das Dokument enthält eine Menge Infos, das hat doch nichts mit "Schweiz" zu tun.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Vdi 4640

    Hallo Ralf,

    ich kenne jetzt nicht den Stellenwert der AWP – Arbeitsgemeinschaft Wärmepumpen in der Schweiz. In Deutschland ist der VDI, speziell mit seinen Verkündungen in der VDI 4640 die anerkannte Regel der Technik. Die AWP – Arbeitsblätter sind in D nicht relevant.

    Gerade die Entzugsleistungen nach Merkblatt AWP (Schweiz) und die Entzugsleistungen nach VDI (Deutschland) unterscheiden sich teilweise erheblich in der Abstufung der Nutzungsverhältnisse bzw. der des zu nutzenden Untergrundes. Auch legt sich die VDI hier m.E. deutlich genauer fest.

    Diese unsägliche „50 W/m – Fehlbemessungskonstante“ würde ich auf keinen Fall ungeprüft übernehmen. Das ist genauso wie ins Schuhgeschäft zu gehen, ein Paar Schuhe in der durchschnittlichen Schuhgröße aller bisher verkauften Schuhe zu verlangen und zu hoffen, dass es passt.

    Mit freundlichen Grüßen Rokklith
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  7. #6
    Themenstarter

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    Genau deshálb möchte ich ja nochmal wissen, auf was ich zu achten habe und nach welchen Richtlinien in Deutschland diese Rechnungen gemacht werden müssen! vor allem nachdem ich hier ja auch immer mal wieder gelesen habe, dass öfters relativ knapp gebohrt wird...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Rokklith Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,

    ich kenne jetzt nicht den Stellenwert der AWP – Arbeitsgemeinschaft Wärmepumpen in der Schweiz. In Deutschland ist der VDI, speziell mit seinen Verkündungen in der VDI 4640 die anerkannte Regel der Technik. Die AWP – Arbeitsblätter sind in D nicht relevant.
    Es handelt sich auch nur um ein Merkblatt.
    Die 4640 ist auch in der Schweiz nicht unbekannt.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    die Schweizer dürften inzwischen genügend Erfahrung beim Erstellen von Erdsondenanlagen haben.

    vielleicht einfach mal das Merkblatt lesen...
    z.Bsp. Seite 4 da wird auf die DIN 4640 verwiesen...

    und wenn mir mal einer eine deutsche Quelle mit vergleichbarem Informationsgehalt nennt - nur her damit.

    ansonsten:
    http://www.fws.ch/downloads_01.html
    z.Bsp. das Wärmepumpenhandbuch

    und wer ganz großen Informationshunger hat:
    http://www.bfe.admin.ch

    Eine WP ist eben ein Heizsystem welches Besonderheiten gegenüber anderen Systemen hat über die man sich informieren sollte.
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  10. #9
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    So ich habe heute die Unterlagen von der Verwaltung bekommen.

    Der Erdbohrer hat eine Erlaubnis angefragt, eine! Bohrung auf 125m zu machen.

    Durchmesser des Sondenbündels 90 mm
    Entzugsleistung 50W/m
    Füllmenge 268,75l

    Die Berechnung geht von einer Vaillant VWS 82/2 aus mit Heizleistung 8kw und Verdampferleistung 6,18

    Allerdings wurde mir gesagt, dass eine Vaillant VWS 104/2 mit demnach 10 kw gebraucht wird.

    Reicht diese Bohrung für das eine oder andere Szenario aus? Zumindest Näherungsweise?

    Fehlen noch Infos die man braucht?
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  11. #10

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    Hallo luemmelchris,

    welche Heizlast wurde denn für Euer Haus ermittelt?

    Mit freundlichen Grüßen Rokklith
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  12. #11
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    *Berechnet* wurde da wohl nichts ....
    Tiefen über 100 m bedürfen einer gesonderten Genehmigung.

    Erdsonden dimensioniert man am besten über die zu leistende Jahresentzugsleistung des Gebäudes und nicht über die Geräteentzugsleistung oder mit dem Orientierungswert 50 W/m.

    Es macht nen Unterschied ob die WP 1800 oder 2400 Std/a läuft.

    Ausserdem sollten die örtlichen Bodenverhältnisse schon berücksichtigt werden.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12
    Themenstarter

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    Also habe jetzt mal beim Bohrunternehmen die Berechnung angefragt wie sie auf die länge kommen.
    Bodenverhältnisse wurden berücksichtigt: zuerst spätholozäne bis jungpleistozäne Kies und Sand, unterlagert durch tertiäre Sedimente des Oberrheingrabens (Sand, Kies, Schluff, Ton)

    DIe Heizlast steht ja nicht im KFW Gutachten drin unter Heizung, oder?

    Die Genehmigung für die Bohrung unter die 100m liegt schon vor..
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  14. #13
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    von Bauherr zu Bauherr.

    Lass auf jeden Fall die Heizlastberechnung machen. Ohne die ist es Glückspiel! Wobei Glückspiel auch Spaß machen kann...

    Also:

    1) Heizlastberechnung
    2) Wie wird das Wasser erwärmt ==> Mit der WP oder ohne?
    3) Auswahl der WP
    4) Bohrtiefe berechnen
    5) Sich gut fühlen alles richtig gemacht zu haben

    Dein Weg:

    1) WP auswählen
    2) Bohrtiefe bestimmen
    3) Hoffen

    Gruß
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Nein das ist nicht mein Weg..
    Ich habe weder die Pumpe ausgesucht noch die Berechnung gemacht, die macht der Hauslieferant.
    Angeblich wurde die Berechnung ja gemacht und ich habe sie ja schon heute angefordert. Die Wärmepumpe soll das alleine machen mit dem Wasser!
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  17. #15
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    schau mal hier:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=33866

    da hab ich damals meine Daten reingestellt.

    Hole Dir auf jeden Fall die Daten von der Berechnung, dann kann man weiter sehen.

    Gruß
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