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Dachterrasse in Planung

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  1. #1

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    Dachterrasse in Planung

    Erst einmal Hallo ans gesamte Forum.
    Tolle Berichte kann man hier lesen, Kompliment!
    Jedoch bin ich wohl so ein Opfer, dass vor lauter Lesen nicht mehr weiß wo ihm der Kopf steht. Ich hoffe hier endlich mal Klarheit zu bekommen, denn da schwirren die unterschiedlichsten Vorschläge und Meinungen im www rum.

    Es geht also um die Konstruktion einer Dachterrasse.

    - Betondecke
    - 48m2 (6m x 8m)
    - Mauer als Geländer
    - darunter soll später auch ein Wohnraum entstehen
    - Holzterrasse aus Ipé

    Der örtliche Dachdeckermeister hat mir folgenden Aufbau angeboten:

    1. Bitumvoranstrich

    2. Dampfsperre aus einer Lage Bitumenschweißbahn G200 S4 AL01 - 4mm, Oberseite talkumiert, punkt- und streifenweise Aufschweißung, 10cm naht und Stoßüberdeckungen, Sperre 200mm an Bauteilen als Zulage hochführen

    3. Wärmedämmung Polystrol-Hartschaum WLG035 - 120mm

    4. eine Lage Gefälle-Wärmedämmung, Polystrol-Hartschaum WLG035, 2% Gefälle

    5. einlagige Dachabdichtung aus Alwitra Kunstoffbahnen, EVA-Terpolymer - 2,5m einschl. Polyestervlieskaschierung, lose legen und homogene nahtverbindung

    6. mechanische Randfixierung am Mauerwerk mit Alwitra Verbundblechstreifen

    7. Alwitra Selbstklebebahn an wand ankleben und mit Dachabdichtungsbahn verbinden, Grundierung der mauerfläche mit Alwitra Haftgrund

    Anschlüsse, Wasserablauf usw. sind auch aufgeführt aber das ist klar.

    Auf den oben aufgelisteten Aufbau möchte ich nun folgende Konstruktion aufbringen.

    1. punktuell (alle 50cm) Bautenschutzmatte (30x30)
    2. darauf Gehwegplatte (30x30)

    3. Die Dielen möchte ich von unten verschrauben, dass heißt ich möchte mir 5-8 Dielen alle 50cm mit Querlatten (45x70 Ipé) zu Modulen verbinden und diese dann auf die Gehwegplatten legen. Zwischen Querlatten und Dielen noch Kunstoff-Unterlegscheiben um nicht Holz auf Holz zu haben.

    4. Zwischen den Gehwegplatten und den aufliegenden Querlatten noch Streifen (80mm breit) Bautenschutz um dort zusätzlich Abstand zu bekommen.

    5. Die Module werden dann nebeneinander zusammengelegt und sollen nur durch ihr Eigengewicht liegen

    Würde mich über Kritik, Anregungen, Meinungen der Experten hier sehr freuen. Falls ich irgend welche Angaben vergessen habe, die benötigt werden, dann bitte schreiben.

    Danke Vielmals
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  2. Dachterrasse in Planung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    keiner??
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  4. #3

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    Ich würde erst die Dämmung, dann die Abdichtung und dann den Gefälleestrich einbauen.
    Sind die gemauerten Brüstungen schon vorhanden? Wenn ja würde hier eine Wärmebrücke konstruiert.


    Grüße aus Schönebeck
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  5. #4

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    lass das lieber mal mit dem gefälleestrich!
    wichtig dabei ist - daß die dachdichtung für diese aufbauten geeignet ist und daß die wasserführung nicht beeinträchtigt ist.
    nur gummimatten als auflager iss zu wenig, wird kippeln und die platten bleiben nicht in form.
    mörtelbatzen (eingetütet) oder stelzlager sollte man schon benutzen.
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  6. #5
    Avatar von Dachi
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    -Dämmung- Druckbelastbar?
    -Gefälle- 2% ist nicht wirklich viel. Kann/wird Wasser drauf stehen bleiben. Dran denken.

    @Baust: Was soll der Estrich denn da machen?

    @Sepp: Die Terrassenplatten werden doch, soweit ich das verstehe, vollflächig unterlegt. Warum soll es kippeln und/oder sich verziehen?
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  7. #6

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    Wieso Verbundbleche für die Wandanschlüsse und dann noch selbstklebende Bahnen? Bei Folie reicht es, die Folie am Blech anzufönen...

    Gruß Holger
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  8. #7
    Avatar von Dachi
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Wieso Verbundbleche für die Wandanschlüsse und dann noch selbstklebende Bahnen? Bei Folie reicht es, die Folie am Blech anzufönen...

    Gruß Holger
    Deswegen ja "Verbundbleche" zum Anfönen. Selbsklebende Folien (Zuschnitte) deshalb, damit die Folie sauber an der Wand haftet. Altern. kann man auch ne 150er Wandanschlusschiene nehmen (W55 oder ähnlich).
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke erstmal für die Rückmeldungen.

    Richtig, die Gehwegplatten werden vollständig flach mit Bauchutzmatten (2,5cm) unterlegt.

    was ist denn der große Unterschied bzw. Nachteil der Gehwegplatte und den meiner Meinung nach total überteuerten Stelzen?

    Zwischen den Platten und den Dielenmodulen kommt dann wie gesagt nochmal Bauschutzmatte (Streifen) damit das Holz wirklich garnicht im Wasser liegt.


    Bezüglich dem Dachdeckeraufbau kann ich nicht antworten. Der Dachdekcer sagte mir nur, dass er so 90% seiner Terrassendächer konstruieren würde.

    @Dachi
    Soll ich lieber 3% anweisen?? Dachte 2% wäre in Ordnung
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Dachi Beitrag anzeigen
    Deswegen ja "Verbundbleche" zum Anfönen. Selbsklebende Folien (Zuschnitte) deshalb, damit die Folie sauber an der Wand haftet. Altern. kann man auch ne 150er Wandanschlusschiene nehmen (W55 oder ähnlich).
    Wir machen Winkelbleche. 5 unten aufschrauben, > 15 cm an der Wand hoch, oben einen cm abgekantet und dann Kappleiste drüber. Da wird die Folie unten in den Winkel eingefönt und dann 5 cm an dem Blech hochgefönt. Wo soll dann noch selbstklebende Folie hin?

    Wobei wir halt immer Renofol nehmen...

    Wie läuft das bei Alwitra?
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  11. #10
    Avatar von Dachi
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    Bei Alw... sind die Bleche mehr als "Randfixierung" zu betrachten. Diese sind 5x5cm. und werden auf die an der bereits ca. 5cm. hochgeführten Flächenbahn befestigt (an der Wand). Danach wird der Zulagestreifen (ob SK oder nicht) entsprechend hoch montiert und wieder bis auf die Flächenbahn (5cm.) geführt. Der WA ähnelt der des Bitumen nur ohne Keil.

    ---------- Post added at 09:58 ---------- Previous post was at 09:50 ----------

    Zitat Zitat von kleberson Beitrag anzeigen
    @Dachi
    Soll ich lieber 3% anweisen?? Dachte 2% wäre in Ordnung
    Was soll man da antworten???? Man muss halt mit stehendem Wasser rechnen bei <>2% Gefälle. D.h. nicht das Wasser stehen bleibt.
    Ob 3% oder nicht, müssen Sie selbst entscheiden. Ich weiss nur, das manche Bauherren enttäuscht sind, wenn bei denen sich kleine Wasserlachen auf der Dachfläche bilden. Dies ist zwar eher bei Bitumenbahnen wegen der Überdeckungen der Fall, kann aber auch bei Folie passieren. Drauf achten, das der Gully etwas abgesenkt wird.
    Bei mehr Gefälle liegt das Holz auch wieder schief (im Gefälle).
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  12. #11

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    @Sepp: Die Terrassenplatten werden doch, soweit ich das verstehe, vollflächig unterlegt. Warum soll es kippeln und/oder sich verziehen?
    das zeig ich dir mal, wenn die platten direkt auf dem gefälle mit gummimatten liegen. so eben kann auch eine epdm-fläche inkl. matten nicht sein, daß sich hier nix bewegt. insbesondere an event. kehlen, anschlüße notüberläufe etc.
    aber der hauptgrund ist die wasserführung.
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  13. #12
    Avatar von Dachi
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    Du hast schon gelesen, daß das nur dazu dient, den Holzaufbau aus dem Wasserlauf zu holen?
    Was soll da kippeln? Der Aufbau ist doch sicherer als Stelzlager und Mörtelfratzen!
    Abgesehen vom eingeschränkten Wasserlauf durch die vollflächige Auflage der Platten.
    Oder hab ich Denkfehler??
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Dachi Beitrag anzeigen
    Bei Alw... sind die Bleche mehr als "Randfixierung" zu betrachten. Diese sind 5x5cm. und werden auf die an der bereits ca. 5cm. hochgeführten Flächenbahn befestigt (an der Wand). Danach wird der Zulagestreifen (ob SK oder nicht) entsprechend hoch montiert und wieder bis auf die Flächenbahn (5cm.) geführt. Der WA ähnelt der des Bitumen nur ohne Keil.[COLOR="Silver"]


    Danke! Wieder etwas dazu gelernt
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    mea culpa...
    ich war zu schnell, dachte er wolle nur die platten als belag.
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  17. #15
    Avatar von Dachi
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    Was ich allerdings vermisse......NOTÜBERLAUF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !
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