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  1. #1

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    Frage Relative Feuchte im Winter

    Hallo,

    Ich lese zu Zeit immer öfter das bei richtigem Lüften im Winter die Relative Luftfeuchte schnell unter den Idealwert sinken kann was wiederum zum Beispiel zu Holzpannungen sowie unangenehmes Empfinden führen kann.

    Da wir eine KWL bekommen dachte ich das man da Zentral dagegen wirken kann. Bei Paul habe ich dann ein Wärmetauscher mit Feuchterückgewinnung gesehen. Wir haben uns jedoch eigentlich schon für die Reco Boxx 400 entschieden. Die sagen aber das sie von einer Befeuchtung in den Zuluftkanal aus hygienischen Gründen abraten.


    Hat hierzu jemand Erfahrungen?
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  2. Relative Feuchte im Winter

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Moin,

    da sind wir wieder bei dem Thema "richtig Lüften". Auch mit einer KWL kann man bedarfsgerecht lüften, vorausgesetzt, dass sie richtig ausgelegt ist. Bei einer KWL sollte immer das Lüften im Vordergrund stehen und nicht der Wahn, Wärme zurückzugewinnen.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  4. #3
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    Frage

    Ich formuliere mal anderst.

    Wenn meine KWL richtig ausgelegt ist, muss ich mir über zu geringe Luftfeuchte im Winter gedanken machen?

    Macht das Konzept von Fa Paul mit Feuchterückgewinnung Sinn oder ist dies ehr unnötig oder sogar schädlich?
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  5. #4

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    Ich habe bisher in keinem KWL-belüfteten Haus rel. Feuchten unter 40% gemessen. Meist waren es um die 50%. Ergo keine Veranlassung für eine Befeuchtung.
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  6. #5
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    Ist dies so?

    Ich vermute das durch die KWL besser gelüftet wird was man bei Fensterlüftung, auch wenn man es sollte, vermutlich nicht immer tut. Folglich mehr trockenere Außenluft Luft.

    Also ist die Forumsansicht hier lieber ein zwei Zimmerbrunnen als Geld für Feuchterückgewinnung über KWL ausgeben?

    Gruß
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    ..Also ist die Forumsansicht hier lieber ein zwei Zimmerbrunnen als Geld für Feuchterückgewinnung über KWL ausgeben?...
    Es gibt keine Forumsansicht. Sonst müssten wir ein Abstimmung machen, der wir uns dann alle unterwerfen.
    Ich schrieb von meinen Erfahrungen. Andere mögen andere gemacht haben.

    Meine persönliche Meinung ist auch, dass sich Wasser viel leichter ins Haus rein als rausschaffen lässt.
    Wenn es jemand zu trocken wird, braucht er sich nur einen neuen Gummibaum anzuschaffen oder den Wäschetrockner im Schlafzimmer aufzustellen und schon ist es feuchter.
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  8. #7

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    Ich habe bisher in keinem KWL-belüfteten Haus rel. Feuchten unter 40% gemessen. Meist waren es um die 50%. Ergo keine Veranlassung für eine Befeuchtung.
    Also erstmal: Bei den momentanen Aussentemperaturen (heute Nacht waren's zwischen -5 und -24 Grad) kann es bei auch korrekter manueller Lüftung unter 30% kommen.
    Da die KWL meist mehr lüftet als die meisten "Handbelüfter", kommt es dort tendenziell häufiger zu trockener Luft (gerade auch, wenn man nicht den ganzen Tag zu Haus ist). Abhilfe schafft man m.E. am preiswertesten und hygienischsten durch einen separaten Raumluftbefeuchter im Wohnzimmer.
    Hilfreich ist auch Wäsche trocknen in der Wohnung (die Badezimmertür nach Duschen aufzulassen hat mit KWL meist nur geringen Effekt, weil die Luftströmung i.d.R. zum Bad hin zieht)

    Die extremsten Fälle hatte ich bei diversen Passivhäusern mit Zuluftheizung hier in der Gegend. Dort ist im Winter der Luftwechsel der KWL höher als der hygienisch notwendige, um die Heizleistung einbringen zu können, da wird's eng, wenn dann bei trübem kalten Winterwetter alle Bewohner von 7 bis 17 Uhr aus dem Haus sind.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Die extremsten Fälle hatte ich bei diversen Passivhäusern mit Zuluftheizung hier in der Gegend. Dort ist im Winter der Luftwechsel der KWL höher als der hygienisch notwendige, um die Heizleistung einbringen zu können, da wird's eng, wenn dann bei trübem kalten Winterwetter alle Bewohner von 7 bis 17 Uhr aus dem Haus sind.
    Da stimme ich Dir natürlich zu.
    Vielleicht sollten die sich einen offenen Koi-Teich ins Wohnzimmer bauen, wie mein Stamm-Chinese in Nürnberg?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Also erstmal: Bei den momentanen Aussentemperaturen (heute Nacht waren's zwischen -5 und -24 Grad) kann es bei auch korrekter manueller Lüftung unter 30% kommen.
    Hallo,

    das kann ich auch bestätigen.
    - KFW40-Holzhaus (massiv) mit Lehmputz
    - KWL, getakteter Betrieb auf geringer Stufe
    - FBHZ und Kaminofen im WoZi
    - 2 Personen, voll berufstätig und damit ausser Haus
    - viele Pflanzen

    => derzeit (AT tagsüber. ca. -5°, Südbayern) haben wir so 37% Luftfeuchte (Messfehler inklusive, ist sicher kein Profi-Hygromether).

    Neben den Pflanzen stellen wir eine Keramik-Schale mit Wasser auf den Speckstein-Ofen, ab und zu hängt dann auch die Wäsche im WoZi (klappt ohne Kinder und bei großem WoZi ganz gut).

    Wir kommen dann auf ca. 40-42%, denke das ist dann okay. Im Sommer haben wir i.d.R. so um die 54% (der Lehmputz macht sich hier wohl bemerkbar).

    Gruß
    Blaxxun17
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hat jemand Erfahrung mit Feuchterückgewinnung?

    Gruß
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  12. #11
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von ibiza1425 Beitrag anzeigen
    Ist dies so?

    Ich vermute das durch die KWL besser gelüftet wird was man bei Fensterlüftung, auch wenn man es sollte, vermutlich nicht immer tut. Folglich mehr trockenere Außenluft Luft.

    Also ist die Forumsansicht hier lieber ein zwei Zimmerbrunnen als Geld für Feuchterückgewinnung über KWL ausgeben?

    Gruß
    Wenn ich "Feuchte" zurückgewinnen will, dann muss sie wohl erst einmal vorhanden sein. Wie das bei relativ trockener Luft gehen soll, das muss mir jemand erklären. Da wird es wohl sinnvoller sein, den Außenluftanteil bzw. den Luftwechsel zurückzufahren.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  13. #12

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    Hallo Bruno,

    auch in bei nur 40% rel. Luftfeuchte und 22°C ist doch noch Feuchte in der Luft drin...oder?
    Diese kann man zurückgewinnen. Bei einem einfachen Kreuzstrom-WT kondensiert diese Feuchte aus.
    Beim Rotations-WT eben nicht, da wird die Feuchte halt teilweise wieder an die Frischluft übergeben.
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  14. #13
    Avatar von OldBo
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    Richtig. Kannst Du mir einmal ausrechnen, was das bringt?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Richtig. Kannst Du mir einmal ausrechnen, was das bringt?
    kann ich nicht.
    Und wenn ich es könnte....würde ich nie glauben ich kann einem Lehrer was vorrechnen.
    nix für Ungut...

    Aber, es bringt was... wenn ich eine KWL mit Kreuzstrom/Gegenstrom WT habe benötige ich bei Temperaturen unter 0°C eine Zusatzheizung um ein Einfrieren des WT zu verhindern.
    Beim Rotations-WT brauche ich das nicht weil die Feuchte nicht auskondensiert und er somit nicht einfriert. Bei mir funktioniert es... bis jetzt war die tiefste Temperatur -15°C ohne Probleme.
    Die Luftfeuchtigkeit bewegt sich immer zwischen 40 und 50% rel. ohne Zusatzbefeuchtung....ich kann natürlich nur vermuten das die Feuchte bei gleichem LW mit einem anderen Gerät niedriger wäre.

    Gruß Josef
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  17. #15

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    Zitat Zitat von joegeh Beitrag anzeigen
    Beim Rotations-WT brauche ich das nicht weil die Feuchte nicht auskondensiert und er somit nicht einfriert. Bei mir funktioniert es... bis jetzt war die tiefste Temperatur -15°C ohne Probleme.
    du solltest dich mal GANZ DRINGEND in die Funktionsweise eines Rotationswärmetauschers einarbeiten....

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