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Poroton T 9 oder T 10

Diskutiere Poroton T 9 oder T 10 im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    PN III
    Gast

    Poroton T 9 oder T 10

    Hallo Bauherren und Baufrauen,

    plane derzeit ebenfalls einen Hausbau.
    Mit Poroton versteht sich! Dank der Seiten von Baumurks.de hab ich heute einiges gelernt.
    Hatte mir einen Planstein t 10 von Juwö rausgesucht, da mir die Perlitgeschichte im T 9 irgendwie nicht gefällt. Kann es nur mit subjektivem Empfinden begründen. Der T 10 kommt ohne perlit aus. Hat jemand mit dem Stein bzw. Hersteller ERfahrung? Gemäß dem heute gelernten werde ich V-Plus verwenden.
    Danke für einen kurzen ERfahrungsbericht
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  2. Poroton T 9 oder T 10

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Sie planen ???

    egal für welchen Stein Sie sich auch entscheiden ... der Tragwerksplaner sollte denn schon absegnen bzw. der Energieberatende sollte "vorher" auch seine Hausaufgaben gemacht haben (!)
    .
    "zu" Jüwö sag ich nix ... so ein Stein steht bei mir im Büro ... Sie wissen daß sie den außen mit Faserleichtputz verputzen sollten ??? ... preislich wird der T9 vermutlich den Jüwö unterlegen sein ... "ABER" das ist Ihre Entscheidung die ich natürlich tolerieren werde (!)
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  4. #3

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    Was haben Sie gegen Perlite ?

    das Einzige was gegen den T9 spricht ist der inzwischen wirklich horrende Preis.
    Obwohl ich meinen Kunden am liebsten nur T9 verkaufen möchte rate ich inzwischen aus wirtschaftlichen Gründen davon ab.
    Die Mehrkosten gegenüber einem T10 betragen bei einem Einfamilienhaus in Standardgröße ca. 5000 Euronen.
    Da hört dann die Wirtschaftlichkeit auf.

    Allerdings T10 von Juwö + VPlus ist nicht. VPlus wird soweit ich weiss nur von Wienerberger vertrieben.
    Allerdings nur wenn ausnahmsweise die Logistik stimmt

    Viel Spass beim Planen

    Wolfgang
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Juwö arbeitet mit dem POROTON VD System. Mögliche Fehler dabei: Luftbewegungen in der Wand... das ist dann mehr als blöd zu beseitigen.

    Dafür ist Faserleichtputz kein Muß. Juwö bietet eine Garantie mit Hufgard Tubag. Ich würd mich aber vorher über die Bedinungen informieren, auch wer es in Ihrer Gegend anbietet und zu welchem Preis...

    http://www.juwoe.de/hufgard.html
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    omei Lebksi

    schau mal ob du was über HUFGARD Tubag und dessen E-Module rausbringst ... alles was man findet :
    .
    Die Hufgard Tubag GmbH und die JUWÖ Poroton-Werke gewähren eine gemeinsame Garantie auf eine schadenfreie Putz-Ziegel-Kombination, wenn die vorgeschriebenen Mauerwerks- und Putzkombinationen fachgerecht (den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechend) unter Verwendung der Ergänzungsprodukte wie z.B. Eck, End, Verschiebe- und Deckenrandziegel usw. ausgeführt werden sowie die Bedingungen der DIN 1053 und DIN 18550 eingehalten sind
    .
    und wenn nicht ... bestimmt selber schuld ???
    .

    Garantiebedingungen

    Vorraussetzung für die Gewährung der gemeinsamen Garantie, ist das Vorliegen eines Daten(Baustellen)- Protokolls bis spätestens 4 Wochen nach Beendigung der Putzarbeiten und das Einhalten der geforderten Parameter. Die Garantie beginnt mit dem Aufbringen des Putzes und ist auf 5 Jahre befristet.
    .
    Welches Putzsystem jetzt nun zum Einsatz kommt dürfte erstmal in den Sternen stehn ... 3 stehn zur Auswahl der Fachberater entscheidet dann offensichtlich anhand des Mauerwerkes was denn nun zu tun ist ... mir ist das ganze suspekt (!) ... andere Putzhersteller (z.b. Marmorit) empfehlen unter T14 Faser-Leichtputz ... offentsichtlich muss man sich "NUR" verkaufen können ... es lebe die Werbung und die Hoffnung einen Putzer zu finden der für den Bauherrn auch mal die Hausmarke stehn lässt und sich auf Eis wagt ... was denkt Ihr wieviele Putzer Ihr finden werdet die dieses Material dann auch verarbeiten wollen ??? ... und wieviel wird deswohl teurer als herkömmlich ausfallen ???
    .
    "das" VD-System wurde erschaffen um wie mit dem V-Plus-System die Zirkulationen im Mauerwerk zu schließen ... das V-Plus-System beinhaltet nach wie vor ein bewehrtes Mauerwerk ... 540kg Zukraft pro Schicht halten das Mauerwerk zusammen ... m.e. nach gerade bei den filigraneren Steine das Züngchen an der Waage ... warum man dieses System nicht einheitlich auf "alle" Planziegel umsetzt ist und bleibt mir ein Rätsel (!)
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  7. #6

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    Hallo,

    @Josef
    Es erscheint mir das Wienerberger auch beim T9 vom Glasflies als dem V-Plus-System abrücken will.
    http://www.wienerberger.de/produktau...rospekt_t9.pdf
    In dem Link ist nur noch vom VD-System die Rede.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "vergessen"

    meine Litaratur anzuhängen:

    http://www.schiele-unipor.de/Putzemp...mpfehlung.html

    soviel zu Unipor
    .
    und nun die umstrittene Putzempfehlung von Poroton:

    http://www3.poroton.de/produktauswah...lmauerwerk.pdf

    wo auch Jüwe dazuzählt ... schaut mal ob diese Anforderung in Deutschland überhaupt erfüllt werden ... und "trommelwirbel" der dumme bleibt der Verarbeiter (!) ... "also" hört auf mir irgendwas verkaufen zu wollen für daß was ich "NICHT" gerade stehn möchte (!)
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "ja" Herr Schwarze

    ich weiß ... Lizenzgebühren auf dem V-Plus-System machts möglich daß man an ungläubigen Systemen rumoperiert ... gelacht hab ich beim ersten Versuch mit dem VD System bei der T9 verarbeitung als es daß Perlit damit rausgezogen hat ... auch das Tauchverfahren scheidet aus ... beim eintauchen (Tauchverfahren) lösen sich einige Perlitteile und die kommen ned so gut unter den Ziegelstegen ... dann war da noch der Versuch den T9 zu vermörteln ... "und" eine Spezialwalze die "nur" auf den Ziegelstegen des T9´s Dünnbettmörtel aufbrachte ... nach einvernehmen mit dem Erfinder haben wir diese Walze in die Tonne gedroschen ... "das" beste ist und bleibt das V-Plus-System für den T9 (siehe Bilder/Film) ... und da können sich noch so viele Leute den Kopf drüber zerbrechen
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "ich" weiß nicht

    für wie blöd man die Anwender/Käufer hält ... die hälfte der gezeigten Bilder (link) von Hr. Schwarze beinhalten V-Plus-System ausführungen bzw. den Einweiser der Firma Schlagmann "plus" Highlightfoto´s von der Thalhammer GmbH (auch im Baumurks.de zu finden)

    mittlerweile find ich´s gar nimmer lustig ... was da mitunter verkauft wird ... "auch" die Details in den Prospekte der Firma Schlagmann wurde mit uns abgestimmt ... "heute" findet man diese Detail auf den Link von Wienerberger ... wenn man wenigstens die Quellen nennen würde ... vielleicht sollt ich bzgl. unserer Standard´s/Details echt mal meine Schnauze halten
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  11. #10
    PN III
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    Hallo,
    hier meldet sich mal wieder kurz der Initator dieses netten Schlagabtausches.
    Ja ich plane selbst - obwohll ich ein im Mauerwerksbau noch unerfahrener Bauigel bin.
    Den Bau meines Bruders haben wir ende 2002 mit T 10 un Tauchverfahren von einem Rohbauer verarbeiten lassen.
    Der Außenunterputz (im Oktober 2003) wurde mit ***** FLP ausgeführt. Es war auch ein Berater von ***** da. Bisher hat es keine Probleme gegeben.
    Hatte in meiner Unbedarftheit nun gedacht, dass ich T 10 auch mit System V plus ausschreiben kann. Den Kommentaren zu folgen scheint das aber nicht möglich!
    Oder kennt jemand eine Lösung. Es muss doch möglich sein denn Kleber auch ohne Steinabnahme zu erwerben. Wie gesagt ich mag das Perlit (warum auch immer) nicht.
    Übrigens bin ich überrascht wie toll diese GEschichte mit den Antworten im Forum klappt. Danke.

    Noch was zum Deckenranddetail.
    Die Lösung gegen das Aufschüsseln der Deckenecken finde ich zwar gut, aber ich kann mir vorstellen das die Rohbauer damit ihre Freude haben. In den Bildern fehlt auch immer die horizontale Abkröpfung in die Decke. Daran hat sich sicher schon mancher Arbeiter sein "Skalp" verkratzt. Aber das ist ein anderes Thema.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    *mmmh*

    ***** FLP
    iss doch ein Faserleichtputz oder ???
    -
    In den Bildern fehlt auch immer die horizontale Abkröpfung in die Decke. Daran hat sich sicher schon mancher Arbeiter sein "Skalp" verkratzt. Aber das ist ein anderes Thema.
    versteh ich nicht so richtig ... "was" iss gemeint damit der Zuganker ??? der wird doch erst abgekröpft wenn die Decke bewehrt wird (!)
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    Mal ne doofe Frage: Ist es jetzt schon falsch, Leute auf entsprechende Infos zu verweisen?

    Ich habe mit keinem Wort gesagt, das ich das so Ok, finde. Im Gegenteil, ich habe darauf hingewiesen, entsprechende Infos vorab zu sammeln...

    Und, Josef, eine Notwendigkeit von FLP kann ich den Links von dir immer noch nicht entnehmen, lediglich eine Empfehlung. Auf gut deutsch: schad nix.
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    weisste Michael

    was passiert wenn es zu Schäden (Risse) mit EPS Putzen (die ein enormes E-Modul über 3500 aufweisen) ... richtig die Ziegelindustrie lehnt sich zurück und hält Dir die Putzempfehlung vor die Nase ... und genauso gibt´s diese Putzempfehlungen auch seitens Putzhersteller ... und genauso kriegste die vor die Nase gehalten wenn´s in die Hose geht ... "eine" alte Regel besagt nach außen hin immer weicher (!) ... Ziegelsteine mit Lamda 0.12 weisen nicht nur ein Emodul von unter 3000 auf sondern haben einen hauchdünnen Außensteg ... merkst Du was ??? ... "richtig" kommt es zum Schaden dann ist der Verarbeiter der Trottel der Nation und wird von der Industrie im Stich gelassen ... "darum" reagiere ich auf "dieses" Thema mehr als allergisch ... tut mir leid wenn ich zu pampig gewesen bin ... "ABER" bei dem Thema krieg ich ohnehin einen Kropf zumal vor ein paar Jahren noch ein einheitliches Merkblatt seitens Ziegel- und Putzhersteller gab daß für Ziegelsteine unter T14 allesamt "NUR" mit Faserleichtputz zu versehn sind ... "und" nun kannste quasi machen waste willst ... "du" haftest für den Dreck bei dem andere nicht in der Lage sind denn einheitlich zu regeln (!)
    .
    "ahja" es gibt genügend Schäden von Leichtmauerwerken mit EPS Leichtputzen ... und kein Schwein interesiert´s ... da gibt´s auch genügend Schäden durch Siloputze wo je leerer der Trichter wird desto mehr Feinanteile bleiben zurück und zu guter letzt kommen Emodule über 5000 an die Fassade ... intersiert "aber" offensichtlich auch keinen ... "da" kriegt man mitunter schon den totalen Frust wenn´s einen mal selbst erwischt (!) ... Fazit: der Verarbeiter ist und bleibt der dumme (!)
    .
    "zur" Basisgrundlage empfehle ich das Litaraturbuch von Pefferkorn ... "Risse bei Leichtmauerwerke" ... damit wird einiges klarer ... "oder" man zahlt einfach das notwendige Lehrgeld (!)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Lebski
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    Josef, ich halt mich aus dem politischen Geplänkel raus, am Ende sollten es der Markt entscheiden. Was nix taugt, sollte man nicht anbieten...

    Bisher warst du ein Vertreter von Quick-Mix FLP... wie passt das?

    http://www.quick-mix.de/pre01/30.php

    Übrigens: E-Modul: wie hällt etwas sehr weiches (FLP) etwas weiches (T 10) zusammen???
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    *mmmh*

    wieder gefunden ... die Realität

    http://www.bau.de/forum/aussenwaende/1420.htm
    .
    Vertreter für Quick Mix ... "naja" vielleicht übertrieben ... "aber" Quick Mix kommt "ohne" EPS Zuschlägen bei den Grundputzen aus ... das heisst bei herkömmlichen Leichtputzen mit E-Modulen um die 2000 ... "merkste" was ???
    .
    Übrigens: E-Modul: wie hällt etwas sehr weiches (FLP) etwas weiches (T 10) zusammen???
    in den 70iger Jahren hat man mal gemeint man müsse den Grundputz der 3 Lagen Putz mit Zement zu versehn ... die folge war ein zu harter Putz der spinnennetzartig Risse über die ganze Fassade aufwies ... man hat schnell erkannt das der Putz dafür nicht geeignet bzw. viel zu hart war ... "heute" haben wir mit den Niedrigenergiehäusern und den EPS-Putzen eigentlich das selbe Problem ... "nur" will es keiner wahrhaben ... "früher" hat man des toleriert wenn mal hie- und da ein Riss auftrat ... "heute" kannste gleich mit nem Anwaltsschreiben beim kleinsten Riss rechnen (!)
    .
    "zurück" zu Deiner Frage ... die Regel besagt immer noch nach Außen hin immer weicher ... "heute" kann man anhand der Emodule die Härte der Materialien feststellen ... wie erwähnt T12 um die 3000 ... da kann man doch nachvollziehn daß der Putz weicher sein sollte als der Stein ??? .... "wenn" er zu hart ist haben wir wieder die Spinnennetzartigen Risse ... "jaja" ich weiß darüber gab´s nen Forschungsbericht der die alte Regel in Frage stellt ... natürlich im Labor bei besten Bedinungen erarbeitet ... "aber" soweit lehnte man sich dann in diesem Forschungsbericht dann doch nicht aus dem Fenster um zu sagen Faserleichtputz braucht man nicht .
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