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  1. #1
    Avatar von Semmel
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    Mir wollet bauen - unsere Eingebungen!

    Zunächst einmal an die Community - der Semmel ist neu hier und wie es so schön im Ländle heißt: mir wolltet bauen!

    Daher würde ich Euch sehr gerne mal unsere Ideen kundgeben und nach Möglichkeit nicht dem Erdboden gleichgemacht werden

    Unser Traum ist ja Cubus pur - leider hier nicht so realisierbar und daher heißt es wohl: etwas Flexibilität an den Tag legen und wandelfähig sein ...

    Nun gut - Idee ist hier also: 3 Kuben in- bzw. nebeneinander zu setzen und damit zu spielen, damit es nicht zu 'hausig' aussieht. Wir wollen auf einen Keller verzichten, und würden somit Hauswirtschaftsraum, Sauna, Heizung, Gästezimmer nach oben legen wollen - Thematik barrierefreies Wohnen. Auf EG wären dann Garage, Anbau, Haupthaus mit dem geforderten Satteldach von 25 Grad. Wir möchten gerne über dem Anbau und Garage eine Dachterrasse haben.

    Beim Anbau - also zwischen Garage und Haupthaus - der als Hauteingang genutzt werden soll - wollen wir ein großes Zimmer unterbringen und nutzen als 1) Arbeitszimmer, 2) Gästezimmer, 3) evtl. Au-Pair Raum. Darin sollten also noch eine Kitchenette und kleines Bad (also offene Dusche, Toilette, Waschtrog) unterbringen.

    Das Haupthaus müsste also vom nächtlichen Besuch nicht bewandert werden - a la im Keller Gästeraum, im EG Gäste WC - falls Ihr versteht was ich meine - und Gäste müssten sich dann auch nicht in den Keller verabschiedet vorkommen.

    Daher frage ich mal an, was Ihr von der Idee mit dem Anbau haltet?
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  2. Mir wollet bauen - unsere Eingebungen!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Schön. Getrennte Kuben sind aber auch teuer.
    Wie sieht dein Grundstück aus?
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  4. #3

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    Ich kann es mir absolut nicht vorstellen bei der Beschreibung...
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  5. #4
    Themenstarter
    Avatar von Semmel
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    Das Grundstück ist knapp 700 qm groß.
    Es hat drei offene Seiten - Norden, Osten, Süden. Bei allen drei Himmelsrichtungen keinen Nachbarn, nur Spielstraße. Im Westen ist der Nachbar und baut auch nicht auf/an die Grenze seine Garage, sondern auf die andere Seite.

    Ja, Kuben sind teuer - ich dachte einfach nur, dass es vielleicht so gut erklärt sei - aber anscheinend nicht. Vielleicht ist es besser erklärt, wenn ich schreibe, dass wir ein 'normales' Haus mit Satteldach nehmen, dann einen Anbau hinzufügen sowie die Garage. Eine Grundidee habe ich mal angefügt

    http://www.bildercache.de/minibild/2...194228-610.jpg
    http://www.bildercache.de/minibild/2...194616-557.jpg

    Wieviel qm müsste denn in etwa der Anbau haben, wenn man zum einen den Eingangsbereich dort haben möchte und zum anderen ein Zimmer mit den gewünschten Eigenschaften (könnte ja auch dann als 2. Wohneinheit gelten).
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  6. #5
    ballycoolin
    Gast
    Zitat Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
    Das Grundstück ist knapp 700 qm groß.
    Insgesamt habt ihr wohl einfach das falsche Gründstück. Aus einem Satteldachhaus wird nie so etwas werden, wie ihr euch das vorstellt. Ich hab mal einen Entwurf gesehen, da wurde an ein relativ flaches Satteldachhaus ein Haus mit Flachdach angebaut. Schön war das nicht, aber leide finde ich das Bild nicht mehr.
    Könnt ihr euch nicht vom Bebauungsplan befreien lassen und einfach so bauen, wie ihr wollt? Ob der Bauausschuss zustimmt, steht ja auf einem anderen Blatt, aber ich würds erstmal versuchen, denn man baut schließlich nur einmal und ihr werdet euch ewig ärgern, wenn ihr so viel Geld für ein Haus zahlen müsst, das dann doch anders aussieht, als ihr euch das vorgestellt habt.
    Viel Glück!
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  7. #6
    Themenstarter
    Avatar von Semmel
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    Das wäre natürlich eine Idee mit dem Bauausschuss. Probieren sollte man es eigentlich schon.

    Und zur Grundstücksgröße - wir sind froh, diese Größe gefunden zu haben - das muss man sich in der heutigen Zeit auch mal vor Augen halten, auch vor dem Hintergrund mit den Grundstückspreisen (viele sind ja gesegnet mit Erbschaften, Grundstücken etc.).
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  8. #7

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    Wir haben unsere zukünftigen Nachbarn mit Voranmeldung besucht, haben Ihnen erläutert warum wir vom Satteldach abweichen möchten und welchen Vorteil (geringere Gesamthöhe) das für Sie hat. Alle Nachbarn haben den damals aktuellen Plan akzeptiert + unterschrieben.

    Damit sind wir zur Gemeinde gegengen, haben diese informiert + uns Fragen stellen lassen. Dann erst kam der offzielle Bauantrag mit beigefügten Nachbarzustimmungen.

    Der Genehmiger (Landkreis) hat Rücksprache mit der Gemeinde gehalten und innerhalb von ca. 2 Wochen dem Antrag zugestimmt. Jetzt dürfen wir an diversen Stellen (Dachneigung, Ausrichtung, Abstände) vom B-Plan abweichen.

    Sehr hilfreich war einerseits, dass wir eines der letzten Häuser im Baugebiet bauen und andererseits, dass wir unsere nachbarn mit im Boot haben.
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  9. #8
    ballycoolin
    Gast
    Entschuldigung, ich hatte vorher wohl den falschen Teil zitiert...
    Zitat Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
    Und zur Grundstücksgröße - wir sind froh, diese Größe gefunden zu haben
    Ja, das ist heute schon problematisch, die meisten sind 400-max 600 qm2 groß. Mir ist auch bewusst, dass das Grundstück ein teurer Spaß ist, denn leider mussten wir auch das Grundstück selbst kaufen und hatten keine edlen Spender oder Sponsoren ;-)

    Jedenfalls haben wir bis jetzt wirklich gute Erfahrungen mit dem Bauamt gemacht und sie waren immer sehr kooperativ und viele Dinge, von denen wir dachten, dass sie bestimmt nicht genehmigt werden, gingen/gehen doch und auch ohne Zustimmung der Nachbarn...Stattet denen doch einfach mal einen Besuch ab.
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  10. #9

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    @ Amateur: Ich beneide Dich, wenn ich das lese! Ganz ehrlich!

    Bei uns ging es lediglich um die Seite, von der das Eckgrundstück mit der Zufahrt erschlossen werden sollte. Wir hatten nicht nur die Zustimmung aller relevanten Nachbarn, sondern sogar die unbedingte Bitte (fast kollektive Forderung) derer, unserem Antrag auf Abweichung des B-Planes zuzustimmen, da eine spürbare Verkehrsentlastung ihrer Spielstraße die Folge wäre.

    Ergebnis: Njet!
    Begründung: B-Plan steht über Anliegerwunsch - selbst bei Einigkeit aller Betroffenen.
    Hinweis: Wir könnten ja Widerspruch einlegen.

    An diesem Punkt wird man mit der Realität konfrontiert, nämlich die, der (zunächst einmal) subjektiven Entscheidungsgewalt des Sachbearbeiters am Bauamt.

    14 Monate, einen ganzen Leitzordner mit Schriftverkehr und 9 Ortstermine mit Bürgermeister und Stadträten später haben wir uns dann auf eine -jederzeitig und auch ohne besondere Begründung revidierbare- Duldung unseres Vorhabens einigen können.

    Was das für den Zeitrahmen und den Beginn der Gestaltung, ach was sage ich, schon der reinen Planung der Außenanlagen bedeutet, kann sich sicher jeder vorstellen.

    Diese Erfahrung wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.

    Ich wollte damit nur ansprechen, dass ein wohlwollendes Verhalten des Bauamtes nicht immer vorausgesetzt werden sollte und man sich nicht zu früh in die Traumwelt einer Architektur begeben sollte die nicht B-Plankonform ist. Nach dem Motto: Kriegen wir schon irgendwie hin....

    Gleichwohl wünsche ich euch Erfolg bei der Umsetzung eures Traumhauses!
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von Semmel
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    Zitat Zitat von HolzhausWolli Beitrag anzeigen
    Gleichwohl wünsche ich euch Erfolg bei der Umsetzung eures Traumhauses!
    Dankeschön! Ich auch gespannt was rauskommt - noch wissen wir ja nicht, wie das Haus aussieht - träumen darf man und der kalte Waschlappen fliegt einem noch früh genug um die Ohren ...
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  12. #11
    Themenstarter
    Avatar von Semmel
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    Zitat Zitat von ballycoolin Beitrag anzeigen
    Ja, das ist heute schon problematisch, die meisten sind 400-max 600 qm2 groß. Mir ist auch bewusst, dass das Grundstück ein teurer Spaß ist, denn leider mussten wir auch das Grundstück selbst kaufen und hatten keine edlen Spender oder Sponsoren ;-)
    Das 'Späßle' Grundstück kostet alleine schon knapp 300 Tsd. Euronen .....
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
    Das 'Späßle' Grundstück kostet alleine schon knapp 300 Tsd. Euronen .....
    Ja, des Spässle koschd a Fässle. Freiburg?
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  14. #13
    Avatar von stefanSmi
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    Hi,

    Mir gefallen die Würfel ansich auch, aber ich würde empfehlen sich hier wirklich auch mal mit evtl Problemfällen/Nachteilen zu beschäftigen ( -zu- oft sieht man nur das positive).
    Also auch mal gleichartige Häuser reingehen. Hier in der Gegend haben sie oft entweder große Glassflächen (von innen super, bis mann merkt dass einem jeder beim Fernsehen zusehen kann, speziell wenn draussen die Sonne weg ist)
    <offtopic>
    wer im Glasshaus wohnt sollte im dunkeln duschen
    </offtopic>
    oder diese querliegenden Schiessscharten die es drinnen eher dunkel machen.
    Das bertifft natürlich die Wohnqualität.
    Aber auch technisch sollten man nach evtl Nachteilen Ausschau halten (z.B. Flachdach bzgl Wasserschdensmöglichkeit und -zunehmend mer wenn ich so aus dem Fenster schaue- z.B. auch das Thema Schneelast und den damit verbundenen konstruktiven Kosten).
    Speziell auf deine Skizzen bezogen unterzieh die Bilder mal einem "aging" sprich schau die mal 5 Jahre alte Holzverkleidungen an.

    Wie gesagt ich will es dir nicht ausreden, im Gegenteil, aber du solltest sicher stellen das du weist was diese Entscheidung bedeutet.
    Solltest du dich "umentscheiden" gibt es auch nicht weniger betrachtenswerte Punkte :-)


    Gruß Stefan
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter
    Avatar von Semmel
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    Zitat Zitat von Roth Beitrag anzeigen
    Ja, des Spässle koschd a Fässle. Freiburg?
    Noi - besser: südliche Stuttgarter Gegend
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  17. #15
    Avatar von dquadrat
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    wenn ich mich recht erinnere, ist das als satteldach durchgegangen. müssten die architekten mal genaueres zu sagen.

    bei mir ist aus einem 2geschossigen kubus mit eingeschossigem anbau dank eines schmalen dreieckigen grundstücks ein kubus mit herausgezwackter ecke und mit straßenseitig angeordnetem spiegelverkehrtem L geworden. anfangs war ich deswegen etwas deprimiert, aber das gebäude hat optisch dadurch eindeutig an wert gewonnen
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