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Plötzlich feucht Wand

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  1. #1

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    Frage Plötzlich feucht Wand

    Hallo,
    ich bin ein absoluter Neuling. Folgendes Problem: Ich wohne schon seit vier Jahren in diesem Haus. EFH freistehend, Dachgeschoß nicht ausgebaut, nur EG bewohnt. Westseite vom Vorbesitzer schon mit Isolierklinker saniert, anderen drei Seiten noch nicht. Jetzt ist mir vor ca. 6 Wochen aufgefallen, dass sich die Tapete hinter meinem Nachtschrank verfärbt hat. Ich habe alles weggeräumt und siehe da, die ganze Wand vom Boden bis 40cm höher ist nass. Das war ein Schock. Alles weggeräumt, Tapete hochgeklappt-Heizlüfter davor. Ich frage mich woher kommt das plötzlich? Ich achte sehr pinipel auf die Luftfeuchtigkeit im Haus, überall stehen Hygrometer, Stosslüften etc. Ich beherzige alles was geht, und jetzt das. Ich habe jetzt die Wandtemperatur gemessen, sie ist kälter als der Rest des Raumes. Ich versuche im ganzen Haus eine konstante Temp. von ca. 18C zu halten. Aber die Außenwände haben nur 13C. Und wenn die Temp. so extrem unter null sinken ist es besonders schlimm. Risse in der Aussenwand konnte ich mit dem bloßen Auge auch nicht finden. Was soll ich jetzt tun? Bin ratlos. LG Schennie
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  2. Plötzlich feucht Wand

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  3. #2

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    http://www.vaisala.de/Feuchterechner...chnik%2frhcalc

    hier kannst du ausrechnen wie kalt die wand sein darf bei deiner gemessenen luftfeuchtigkeit, ohne dass die luftfeuchtigkeit an der wand kondensiert.

    bei 18°C lufttemperatur und 13°C wandtemperatur darf die Luftfeuchtigkeit nie über 72% steigen
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  4. #3

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    Wo stand dein Nachtschrank, direkt an der Wand und vor der sanierten Wand?
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  5. #4

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von Schennie Beitrag anzeigen
    Hallo,
    nur EG bewohnt. Westseite vom Vorbesitzer schon mit Isolierklinker saniert, anderen drei Seiten noch nicht.
    Was ist das?

    Ich habe jetzt die Wandtemperatur gemessen, sie ist kälter als der Rest des Raumes. Ich versuche im ganzen Haus eine konstante Temp. von ca. 18C zu halten. Aber die Außenwände haben nur 13C. Und wenn die Temp. so extrem unter null sinken ist es besonders schlimm. Risse in der Aussenwand konnte ich mit dem bloßen Auge auch nicht finden. Was soll ich jetzt tun? Bin ratlos. :
    Im sommer die Außenwände mit bis zu 20 cm dämmen!

    Es hat bei diesem Wetter schon Eis an der Wand im Schlafzimmer gegeben.

    pauline
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  6. #5

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    pauline - wenn frau nicht mal weiß, was Isolierklinker sind, dann sollte frau sich den Rest der dummen Sprüche auch gleich sparen!!!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Schennie Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt die Wandtemperatur gemessen, sie ist kälter als der Rest des Raumes.
    Wie hast Du das gemessen?

    Grüße aus Schönebeck
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo, danke für die Meldungen.
    Ich denke ich habe mich vielleicht nicht korrekt ausgedrückt. Die Seiten des Schlafzimmers sind noch nicht isoliert. Der Nachtschrank stand an einer Außenwand sowie das Bett. Gemessen habe ich die Temperatur mit einem einfachen Thermometer (einfach in die Ecke gestellt). Die Wand ist immer noch nass, obwohl ich die ganzen Tagen schon einen Heizlüfter davor gestellt habe. Und es kommt noch schlimmer, gestern musste ich feststellen, dass im Wohnzi (die Seite ist mit den Isoklinkern versehen) hinter den Schränken auf dem Boden (Fliesen) sich auch Kondenswasser gebildet hat. Jetzt bin ich ziemlich verzweifelt. Ich wohne seit vier Jahren hier, sowas habe ich noch nie gehabt. Liegt es vielleicht an den extrem niedrigen Temperaturen? Aber ich kann doch jetzt nicht vor jedem Winter die Möbel von den Aussenwänden wegräumen.
    Ich danke schonmal für Tips, bin mit den Nerven ganz schön am Ende. Das wird auf Dauer auch gesundheitsschädlich... LG Schennie
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  9. #8

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    wenn das Thermometer nur in der Ecke stand und 13°C anzeigte, ist die Wand noch deutlich kälter, und dann ist es nicht verwunderlich das die Wand feucht ist.
    Ob der Heizlüfter hier hilfreich ist wenn die Wand so kalt ist, würde ich bezweifeln.

    Such dir proffessionelle Hilfe!!!
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  10. #9

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Jeder Schreinerlehrling lernt schon im ersten Lehrjahr, daß man Möbel nicht direkt an die Wand stellen darf, sondern so 10 cm Luftraum lassen muß.

    Damit vermeidet man, daß die Wand stark auskühlt und sich Feuchtigkeit und Schimmel hinter den Möbeln bildet.

    Dieser Abstand muß unten und oben mit >Lüftungsgitter oder einfach einem freien Luftdurchgang versehen sein.

    Eine andere Möglichkeit ist es, an die Außenwände keine Möbel zu stellen. Oder eben eine dicke Dämmung auf der Außenseite. Dann hat man weitgehend "Narrenfreiheit".

    pauline
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Schennie Beitrag anzeigen
    Ich wohne seit vier Jahren hier, sowas habe ich noch nie gehabt. Liegt es vielleicht an den extrem niedrigen Temperaturen?

    Hallo,
    genau daran wird es liegen, je länger es kalt ist um so weiter kühlen die Bauteile auch aus.
    Die einfachste Lösung ist meist den Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage an den Außenwänden entlang zu führen.
    Das sorgt zum einen für eine Wandtemperierung, zum anderen für eine Zirkulation der Luft.

    Die XXL Variante sind in dem Fall Heizleisten.

    Grüße aus Schönebeck
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  12. #11
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    Ich danke Euch für die Meldungen. Werde mich jetzt im Frühjar mit der Dämmung beschäftigen. Ich denke, dass ist die sinnvollste Lösung. Auch wenn der Geldbeutel dabei weint
    Gruß Schennie
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
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    Hallo, ich bins wieder, das Problem hat sich verschlimmert und ich bin verzweifelt.
    Wer kann mir einen kompetenten aber nicht überteuerten Bausachverständiger für dieses genannte Problem empfehlen? Was würde denn so eine Begutachtung grob kosten? Ort 30900 Wedemark
    Danke, für die Antworten.
    Gruß
    Schennie
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  15. #13
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    da gibt es schon welche

    Moin,

    ich mache es nicht für eine Tasse Kaffee, habe aber z. B. die erforderlichen Meßgeräte. Ich drängel mich aber nicht auf, weil das nun nicht meine Art ist.

    Ich kenne noch zwei andere. Die drängeln sich auch nicht auf, haben ebensolche Meßgeräte und Erfahrung.

    Grüße

    stefan ibold
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