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  1. #1

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    Elektroinstallationen in Betondecken

    Hallo zusammen.
    Inzwischen scheint es ja überall üblich zu sein, die Elektroleitungen entweder auf die bewehrte Betonschalung einer Decke oder eben auf der Rohdecke zu verlegen.
    In diesem Zusammenhang interessiert mich schon einige Zeit das Thema der induktiven Energieübertragung in die Bewehrung der Betondecke. Soweit mir bekannt, entsteht um jedes stromführende Kabel ein induktives Feld, das wohl in der Lage ist, die Bewehrung der Betondecke aufzuladen. Wie und wo wird diese Spannung abgeleitet?
    Für fachlich versierte Antworten schon einmal ein herzliches Danke!
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  2. Elektroinstallationen in Betondecken

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  3. #2

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    Umfangreiche theoretische Betrachtung, oder mehr die kürzere "praktische" Version?

    Die Lösung ist in der el Leitfähigkeit des Betons zu suchen. Dieser umschließt die el. Leiter und dämpft das Feld. Was dann noch an Rest auf die Bewehrung übertragen werden könnte, ist minimal, und verteilt sich über eine große, für Netzfrequenz homogene, Fläche. Diese Fläche ist hochohmig mit Erde verbunden und leitet die paar Elektronen ab.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Spricht etwas dagegen, die Bewehrung - z.B. über den Ringanker - mit dem Potentialausgleich zu verbinden?
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  5. #4

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    was erhoffst du dir davon?
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    ich stelle mir gerade vor, jedes einzelne Stahlstück zu entrosten, mit Erdungsschellen und Erdungsband o.ä. zu verbinden... Das wird sicherlich Manntage kosten.

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6
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    Mann o Mann FM, wir haben doch Millionen von Arbeitslosen und 1€-Jober......
    Aber jetzt mal im Ernst: Die Armierung ist ja wohl überall schlüssig miteinander verbunden. Also würde doch folglich eine Erdung ausreichen.
    Da die Decke i.d.R. auf einer Sperrschicht - je nach Decke sogar auf einer Dichtbahn - aufliegt, wo sollte die induktive Spannung abgeleitet werden. Und soweit mir bekannt, ist Beton sowieso ein schlechter Leiter.
    Mein Gedanke entspringt einer eigenen Erfahrung mit einem Kinderbett. In diesem befand sich ein Stahlfederrahmen. Die Stahlfedern waren gegen den Stahlrahmen mit Lederpunkten isoliert, was jedoch das knarzen unterbinden sollte. Das Kinderbett stand mit dem Kopfende - zwar in einem Abstand von ca. 30 cm - an einer Innenwand, in der auf der anderen Wandseite - Wandstärke 24cm - die Elektroleitungen für das gesamte Erdgeschoss hochgeführt sind. Mir ist eines Tages aufgefallen, dass das Kind sich regelmäßig mit dem Kopf von dieser Wand weglegte, sobald es eingeschlafen war. Die erste Lösung war, das Kind einfach mit dem Kopf zum Fußende des Bettes zu legen. Da mir die Geschichte keine Ruhe gelassen hatte, hab ich damit angefangen, das Bett auseinander zu nehmen. Als ich dabei den Federrahmen berührte, hab ich mir einen heftigen Stromschlag eingefangen, der mich zu Boden brachte. Eine zweite Berührung blieb folgenlos.
    Meine Erklärung dazu: die Stahlfeder hat sich mit der Zeit elektrisch aufgeladen und da diese gegen den Rahmen isoliert war, wurde die Ladung wie in einem Kondensator gehalten.
    Und ähnlich stelle ich mir vor, dass dies in den Betondecken eben auch möglich ist.
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  8. #7

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    Stahlfeder als Kondensator???

    also ehrlich gesagt glaub ich das ganze nicht... Eine Stahlfeder kann sich nicht so aufladen, dass man durch die Entladung zu Boden geht

    Weisste wie groß ein Kondensator sein muss, damit man den Entladestrom überhaupt spürt?
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  9. #8

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    Jetzt sind wir bald bei Voodoo.

    Das mit der Stahlfeder ist natürlich Unsinn. Vermutlich hattest Du Dich statisch aufgeladen und dann beim Berühren der Stahlfeder entladen. Dafür spricht auch, dass beim 2. Berühren nichts passiert ist.

    In einem offenen Leiter findet kein Stromfluß statt, zumal wenn dieser durch Luft isoliert ist. Man könnte durch Herausfinden der Resonanzfrequenz die Spule jedoch so anregen, dass sich an ihren Spitzen ein Spannungsmaximum befindet. Das funktioniert aber alles nicht mit Netzfrequenz, und schon garnicht mit den Feldstärken die durch irgendwelche el. Leitungen erzeugt werden könnten.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von fmw6502
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    Beton als Dielektrikum? Interessant, was soll den den 2. Pol des Kondensators bilden?
    Aber zurück zum Stahl im Beton: die Drähte und der Rost garantieren keine saubere elektrische Verbindung. Also, wenn Du an irgendwelche signifikanten Effekte durch Induktion glaubst, dann mußt Du auch den Mehraufwand der sauberen elektrischen Verbindung tragen.

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #10

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    Danke an Ecobauer,

    hab lang nicht mehr so gelacht. Entschuldige bitte.

    Das elektrische Feld einer regulären Stromleitung ist nicht in der Lage so etwas zu bewirken.
    Auch ein Metallgegenstand in einem Feld wird mit der Zeit nicht immer weiter "Aufgeladen".

    Mach dir nicht so einen Kopf darüber.
    Ich persönlich versuche auch Strahlung zu vermeiden. Aber bitte nicht übertreiben.
    Entschuldige nochmal.

    Mit freundlichen Grüßen

    Florian
    Geändert von FK1982 (17.02.2010 um 08:52 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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  12. #11

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    @ ecobauer

    Hast Du ein(e)
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    • Induktionskochfeld
    • NV-Halogenleuchten
    • Babyphon
    • W-Lan
    • ....
    • ...


    Dann vergiss alles, was Du Dir zu Induktion usw. zusammengereimt hast. Selbst wenn das funzen würde, wäre es lächerlich im Vergleich zu dem, was die an Strahlung erzeugen.
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  13. #12

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Da hin- und Rückleiter im gleichen Rohr oder derselben Leitung liegen müssen, und ist ist tatsächlich eine Vorschrift, heben sich die Felder aus Hin- und rückleitung schon mal auf.

    Aufgeladen wird da sowieso nichts.

    Da müßten sich ja Elektronen irgendwo aus der Leitung herausbewegen.

    Und dem Beton ist das Magnetfeld so was von egal....

    pauline
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  14. #13
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    Aber zurück zum Stahl im Beton: die Drähte und der Rost garantieren keine saubere elektrische Verbindung. Also, wenn Du an irgendwelche signifikanten Effekte durch Induktion glaubst, dann mußt Du auch den Mehraufwand der sauberen elektrischen Verbindung tragen.

    Was ist mit den sauberen elektrischen Verbindungen gemeint?

    Zu der induktiven Aufladung: Wie z.B. funktioniert dieses Prinzip denn bei den elektrischen Zahnbürsten, die ja wohl auch ohne direkte elektrische Kontakte aufzuladen sind? Und soweit mir bekannt, arbeitet auch die Autoindustrie an einem Verfahren, um eine schnelle induktive Aufladung der Batterien von Emobilen zu erreichen!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ...nur kennen sowohl die Hersteller von elektrischen Zahnbürsten als auch die von Autos den Unterschied zwischen induktiven und kapazitiven Phänomenen.
    Offenbar ganz im Gegensatz zu Dir.
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  17. #15

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    Mach dich mal ein wenig schlau über Induktion, Kapazität, Trafo, Akkus,....
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